Stand der Dinge

Whoops, Juli. Die Hälfte des Jahres ist dann auch schon rum. Bämm.

Was ist so passiert in den letzten Wochen?

Zu allererst – eine wichtige Entscheidung gefällt. Nein, nicht gefällt. Das habe ich schon lange vorher gemacht. Vielmehr den Mut gehabt, zu dieser Entscheidung zu stehen und anderen davon zu erzählen. In diesem Sinne: RIP Dissertation.

Das „Warum denn jetzt?“ will ich hier nicht tiefer erläutern, diejenigen, die mir nahe stehen, kennen die Gründe. Vielleicht nur ganz kurz: Mein Herz hing nicht mehr daran,es war eine Bürde, eine Quälerei, die mir und meiner (psychischen) Gesundheit nicht mehr gut getan hat und ich habe letzten Endes die Notbremse gezogen. Ich fühle mich sehr befreit, auch weil ich nun endlich nicht mehr neue Projekte auf ein ominöses Später verschieben muss.

Zwischendurch war das Wetter extrem sommerlich, so dass ich meine Arbeitszeit etwas mediterran gestaltet habe, was meiner Produktivität einen guten Schub gegeben, jedoch meine Laufaktivitäten eher ausgebremst hat.

Ich war mit den Mädels wieder im Matsch spielen und wie schon im letzten Jahr hat das unglaublich Spaß gemacht. Eigentlich ziemlich bekloppt, dass man Geld dafür bezahlt, dass man sich so richtig dreckig machen darf, aber nun ja. Angebot und Nachfrage … und ein bisschen was Gutes haben wir damit auch getan. #fuckcancer

Girls just wanna have fun.

Das Wohnzimmer hat einen neuen sommerlichen Anstrich bekommen, in dem die neue Couch, die wir endlich endlich gekauft haben, noch viel toller wirkt.

Und dann demnächst: Urlaub mit der ganzen Familie, es geht mal wieder gen Norden. Seele baumeln lassen und Kopf lüften.

Musik und so

Die letzte Woche war arbeitsreich. Das war toll. Arbeit, die richtig Spaß gemacht hat. Sehr befriedigend. Der Code floß nur so aus meinen Fingern. Das gute Wetter hat auch dazu beigetragen, weil man eben auch draußen arbeiten konnte.

Mein Outdoor-Office 🙂

Freitag ging es nach Berlin ins Olympiastadion. Phil Collins ist auf „Still not dead yet“-Tour und wir hatten das Glück, zwei Tickets zu ergattern. Mike Rutherford, alter Genesis-Mitstreiter, und seine Mechanics spielten als Vorband, konnten aber in Sachen Stadion-Pop nicht wirklich einheizen. Schade.

Als die Show dann losging, der erste Schockmoment. PC humpelt am Gehstock ächzend langsam auf die Bühne und nimmt auf einem Stuhl Platz, von dem er aus das ganze Konzert bestreiten wird. „It sucks getting old“ meint er, und ich hab mich ganz schön erschrocken, _wie_ alt er geworden ist. Im Vergleich zu Bruce Springsteen, der noch 2 Jahre älter ist .. oh oh. Nun ja, Nervenerkrankung und Rücken-OP haben ihre Spuren hinterlassen und ich ziehe meinen Hut, dass er dennoch auf Tour geht. Hammer war sein Sohn am Schlagzeug, der seinem alten Herrn absolut das Wasser reichen kann und ebenso wie PC früher Drum-Battles mit dem Percussionisten ausfocht. Grandios.

Und sonst – große Hits, bekannte Lieder, die Leute textsicher. Schöne Stimmung, wenn auch ein bisschen seicht für meinen Geschmack. Nach 2 Stunden und einem Song als Zugabe („Take me Home“) war Schluss, mehr ging wohl nicht.

Aber was ist eigentlich kaputt bei den ganzen Leuten mit ihren Smartphones??? Leute, genießt den Moment, die Atmosphäre, saugt das mit Augen und Ohren auf und nicht über euren scheiß Handy-Bildschirm. Niemand, aber auch niemand guckt sich verwackelte Videomitschnitte oder Fotos an, die mit Superzoom 50m von der Bühne entfernt gemacht worden sind. Das ist euer Moment, eure Erinnerung, die ein Foto oder ein Video nie einfangen und wiedergeben kann. Das könnt nur ihr selbst. Mal davon abgesehen nervt es extrem – besonders als nicht so ganz groß gewachsener Mensch, ständig auf die Screens der Vordermänner zu schauen.

Haben wir schon Juni?

Das Vorhaben, regelmäßiger zu bloggen ist irgendwie schon wieder am Einschlafen. Nun ja, einmal im Monat hat ja auch eine gewisse Regelmäßigkeit. Ich gelobe jetzt hier keine Besserung, just go with the flow 😛

Was soll ich sagen, der Sommer ist da (Service für alle, die lange nicht draußen waren. Bitte sehr.)

So warm ist es nun auch nicht …

Das Leben findet mehr offline statt, was sehr gut ist, und vielleicht auch ein bisschen das Grillenzirpen hier entschuldigt.

Sommer ist ja genau meine Jahreszeit. Auch wenn alle über die Hitze stöhnen, ich mag Sommer. Auch weil ich meinen Tagesablauf besser meinem Biorhythmus anpassen kann, das fällt mir im Sommer viel leichter als im Winter. Morgens geht es zwar immer noch zu früh raus, aber wenn ich keine Termine habe, lege ich mittags eine Siesta ein und schlafe nochmal. Dann bin ich fit, mich abends nochmal mit dem Laptop auf dem Balkon zu setzen und bis Mitternacht zu arbeiten. Was vielleicht seltsam klingt, ist für mich sehr sehr produktiv.

Laue Sommernächte mit Code und Rotwein 😛

Überhaupt läuft es gerade gut, ich habe wieder ein bisschen mehr zu mir gefunden und Aufgaben, die mich ausfüllen. Ein sehr gutes Gefühl. Ein Projekt mit der hiesigen Hochschule habe ich kürzlich abgeschlossen. Jetzt bastel ich gerade an einem Softwareprojekt für einen Freund und das Coden macht einfach richtig Spaß grad.

Das mit der Lehrerstelle hat übrigens nicht geklappt, letzte Woche flatterte eine Absage ins Haus. Also wenn noch einmal jemand über den akuten Lehrermangel im Land jammert … jeder Lehrer aus dem Freundes- und Bekanntenkreis hat ungläubig bis entsetzt auf meine Absage reagiert.

Huh.

Seltsamerweise bin ich gar nicht so enttäuscht. Wer weiß wofür das gut war. Das Universum wird sich was dabei gedacht haben …

Alles neu macht der Mai

Oder auch nicht 😀 Weiterhin sporadisches Bloggen, weil ich mir keine Zeit nehme, Dinge aufzuschreiben und zu reflektieren. OK, let’s go, ein kurzer Abriss darüber, was so passiert ist.

Sport

Habe wieder mal angefangen, regelmäßig laufen zu gehen. Momentan stecke ich mitten in einem 10km-Trainingsplan und es läuft ganz gut. Überraschenderweise bin ich fitter, als ich dachte. Am Montag haben der Trainingslauf über 5km so gut geklappt, dass ich mich noch spontan zum Elbebrückenlauf am kommenden Sonntag angemeldet habe.

Die beste Hundeschule der Welt hat seit kurzem auch einen Fitness-Kurs für Mensch und Hund im Programm, seit Freitag sind wir dir dabei. Scotty lernt ein wenig Parcour laufen und aushalten, zu warten während ich im Zirkeltraining zu gange bin. Vielleicht geht es dann nächstes Jahr mal zum Tough Hunter, da hab ich wirklich mega Bock drauf.

Musik

In letzter Zeit höre ich wieder vermehrt Musik, nicht nur aus Dänemark, sondern auch aus Deutschland. So war ich letztens mit meinem lieben Kollegen/Freund Jürgen bei Andreas Kümmert und Partner in der Feuerwache (ja, genau der, der dann doch nicht beim Grand Prix singen wollte) – Blues vom feinsten, nur mit elektrischer bzw. halb-akustischer Gitarre und einer Hammerstimme. Ein grandioser Abend, auch wenn es mich genervt hat, dass die Leute immer auf die 1 und die 3 klatschen – das ist so was typisch deutsches oder? Aber diese Musik! Und auch sonst ein sehr unterhaltsamer Abend mit vielen Seitenhieben auf die Musikindustrie. Bämm.

Andreas Kümmert Duo in der Feuerwache Magdeburg

Und noch mehr Musik: ich will wieder mehr spielen und fasste sehr spontan den Entschluss, ein neues Familienmitglied aufzunehmen:

Und dann war da noch ein Bewerbungsgespräch … mich zieht es zurück in den Unterricht 🙂

29.04.2019 – Ein guter Tag

Sehr zufrieden und mit dem Gedanken, dass dieser Tag ein guter war, ins Bett gegangen.

happy owl GIF

Irgendwie hatte der Tag einen guten Rhythmus und obwohl die Kinder zu Hause waren, war ich echt produktiv. Lag auch daran, dass ich nicht um 5 Uhr aufstehen musste, sondern bis 8 geschlafen habe. So hatte ich noch genug Energie für eine Abend-Schicht am Schreibtisch, wo ich richtig gut was geschafft habe und an viele Fissel-Kleinarbeiten kurz vor Projektübergabe den Haken dranmachen konnte. Volbeat auf den Ohren, ein Glas Wein vor der Nase und es lief einfach.

danny devito thank you GIF by QuickBooks

Ich bin nunmal eine Nachteule und frühes Aufstehen macht mich furchtbar unproduktiv, sorgt aber eben auch dafür, dass ich Abends so müde bin, dass ich da auch nichts mehr schaffe. Frühes Aufstehen ist aber aus familienlogistischen Gründen nicht vermeidbar. Gnarf.

Das gute Gefühl kam aber auch daher, dass ich am Vorabend nach Wochen mal wieder eine Runde laufen war und das war einfach richtig gut. Hach. I want more!

28.04.2019 – Enjoy the silence

Crickets GIF

Ja nun, Tagebuchbloggen ist schon eine tolle Sache – ich les das total gern bei anderen. Selbst krieg ich es nicht auf die Reihe – offenbar. Vielleicht wäre ein Format wie der Wochenrückblick bei Jürgen das passendere?! Ich bin weiterhin am ausprobieren.

Die eigentliche Ursache ist wohl auch, dass ich zu wenig schreibe, Notizen mache und mich dann irgendwie nie erinnern kann, was eigentlich so los war. Mein Hirn schaltet dann auf den „Schweigen im Walde“-Modus, was für das Vorhaben Tagebuchbloggen nicht wirklich förderlich ist. Sei’s drum, panta rei, ich groove mich weiterhin ein.

Also, was war so los?

Ostern! Grandiosestes Wetter, Familie im Garten bespaßt und verköstigt, vorher mit den Landfreundinnen ein sehr lustiges, leckeres, feuchfröhliches Osterdinner gehabt. Ach diese Mädels <3

Garten! Weiterhin Erde bewegt, Pflanzen gepflanzt, gesät, und über die Trockenheit gemeckert. Irgendwas ist ja immer.

Arbeit! Das nächste Projekt ist kurz vor Abschluss. Yay! Lust auf neues und tausend Ideen im Kopf.

Musik! Durch einen Freund mal wieder an Volbeat erinnert worden und die laufen jetzt hoch und runter. Die Kinder finden es auch cool. Yes, was richtig gemacht in der Erziehung 😀
Und sogar die Gitarre mal wieder entstaubt und ein bisschen mit steifen Fingern drauf rum geklimpert. Macht Lust, wieder ein bisschen mehr zu spielen.

heavy metal GIF

Krank gewesen! Schon wieder oder immer noch weil nie richtig auskuriert? Zumindest letzte Woche, als wir kinderfrei hatten, mit entzündeten Nebenhöhlen und Heiserkeit das Bett gehütet, zumindest temporär. Reicht langsam, ich würde dann auch gern mal wieder laufen gehen …

That’s it. Guten Wochenstart und eine kurze Woche, bei uns sind noch bis Mittwoch Ferien. Bis zum nächsten .. äh .. Wochenrückblick 😉

03.04.2019 – Tagebuchbloggen …

… läuft eher grad nicht so. Schon wieder zu viel um die Ohren, ein Termin jagt den nächsten und ich finde keine Ruhe. Draußen ist Frühling, was ganz wunderbar ist, aber eben auch wieder jede Menge Aktivitäten nach draußen verlagert.

Ich habe Brot gebacken, mir einen Friseurbesuch gegönnt und den ersten Kaffee des Jahres im Strandkorb getrunken. Wir haben die Grillsaison eröffnet und im Garten Erde bewegt. Kompost ausbuddeln kann sehr entspannend sein.

Ich bin viel mit dem nicht mehr ganz so kleinen Hund unterwegs, bei Bea zum ZOS, und zum Socializen und Erziehen in der besten Hundeschule der Welt.

Ich sollte vielleicht wieder anfangen, mir Notizen zu machen, die ich verbloggen kann. Mir fehlt Routine.

Vorherrschendes Gefühl: Ruhe- und Rastlosigkeit.

Wochenende 23./24.03-2019 – Sonne und Garten

Was für ein herrliches Wetter!

Es war so richtig schön Frühling, wir waren die ganzen Zeit draußen und werkelten im Garten. Die Pferde auf dem Nachbargrundstück waren auch total gechillt und schauten uns heukauend zu, wie wir den Kompost umschubsten, in der Erde wühlten und Kuchen aßen, als die Freundin vorbeikam, die sich nach langer Krankheit aufraffen konnte und bei uns im Garten ein paar Sonnenstrahlen haschte.

Frisch gepflanzte Brombeeren

Wir haben Brombeeren und zwei neue Bäume gepflanzt sowie das Kräuterbeet umgegraben und mit Kompost angereichert – nun kann ich wieder in den Baumarkt tigern und neue Töpfe kaufen *yay*.

Der nicht mehr ganz so kleine Hund lag abends völlig geschafft und wohlig schnarchend auf dem Teppich und erholte sich vom Schmetterlinge jagen.

Ich liebe es, wieder so viel draußen sein zu können, ohne sich in mehrere Schichten wetterfeste Klamotten stürzen zu müssen. Die Wetteraussichten für die kommende Woche sind zwar nicht so üppig, dafür haben wir um so mehr das Wochenende genossen.

Die nächste Woche wird wieder eine organisatorische/logistische Herausforderung, aber was solls. Augen zu und durch.

20.-22.03.2019 – Arbeit, Freunde, neue Schuhe

Hallo Frühling, alter Knabe, großartig, dich zu sehen!

Der Rest der Woche war von Arbeit geprägt, am Donnerstag hielt ich einen Vortrag in der Uni. Der ist ganz gut gelaufen, gefühlt war ich nicht so gut vorbereitet, wie ich eigentlich sein wollte, aber nun ja. Es waren einige Leute da, die mich kennen, sogar ehemalige Studis und das war dann wiederum echt toll. Jedoch hat mir der Vortrag und die anschließenden Fragen vor allem gezeigt, dass da leider doch noch einige Lücken drin stecken, auf die mich bisher niemand hingewiesen hat. Damit ist auch die Entscheidung gefallen, meine Promotion mit meinem jetzigen Betreuer nicht weiter fortzusetzen, ein Vertrauensverhältnis gibt es nicht mehr (stark verkürzte Version der Geschichte, mehr Details haben hier im Blog nichts zu suchen). Mein geplanter externer Gutachter hat mir angeboten, mich unter seine Fittiche zu nehmen und so wird es mich in den Süden der Republik verschlagen, zumindest virtuell.

Eigentlich war am Donnerstag Abend geplant, bei uns mit dem Land-Mädels Brot zu backen, aber ich musste das aus Mangel an Zeit für die Planung erstmal verschieben. Stattdessen waren wir zusammen Pizza essen und schwatzen und es war einfach sehr schön. Ich liebe diese Runde über alles, vor allem unsere Gespräche, die mir immer wieder zeigen, dass andere die gleichen Sorgen und Probleme haben, man fühlt sich weniger allein.

Freitag vormittag hab ich mir freigenommen, um mit der besten Freundin frühstücken und shoppen zu fahren. Unser Frühstück war so aberwitzig, dass ich immer noch grinse, wenn ich daran denke. Während wir uns über Männer und Partnerschaft unterhielten, deckten die beiden offenbar schwerhörigen Omis am Nebentisch eine Bandbreite an Themen ab, über die ich mich immernoch wundere – Hautkrebs, offene Wunden im Gesicht, „Zieh immer eine Hose an!!!!1!einself!“, betreutes Wohnen, Kartoffeln – ach man kann es gar nicht so richtig wiedergeben. Situationskomik vom Feinsten.

Während die Freundin auf Accessoire-Jagd für ein Ball-Outfit war, hab ich mir ganz spontan ein paar neue Schuhe gekauft, aus superweichem weinroten Leder. Die Freundin fand sie wiederum auch toll, so dass wir jetzt beide die gleichen Schuhe haben und uns versprochen haben, uns morgens zu verabreden, ob wir heute die Dorothy-Schuhe tragen, um zurück nach Kansas zu kommen 😀

Das Wetter an diesem Freitag war so fantastisch warm (18°), dass das traditionelle Freitag-Nachmittag-Kaffee mit frischem Kuchen vom Bäcker („Mama, du musst Geld mitbringen, wenn du mich vom Bus abholst, damit wir bei der Frau aus dem Bäckerwagen was kaufen können“) natürlich auf der Terrasse stattfand.

Anschließend noch fix in den Baumarkt gedüst, um Material und Equipment für den bevorstehenden Garteneinsatz am Wochenende zu besorgen.

Der nicht mehr ganz so kleine Hund kriegt nun seit einigen Tagen Barf-Futter und er ist total happy darüber. Noch nie hat er so schnell und mit Nachdruck seinen Futternapf leergefressen und ich bilde mir ein, dass er weniger an sich rumknabbert. Ob das nun wirklich die Lösung für sein Juckreiz-Problem ist, wird sich zeigen. Ich muss mich nun erstmal noch richtig eingrooven und ein bisschen lesen, Fertig-Trockenfutter zu verfüttern, ist doch eine ganz andere Geschichte.

Verleser des Tages: Rind-Erdung statt Rinder-Dung

16.-19.3.2019 – Im Osten kaum neues

Das Wochenende war von bescheidenem Wetter geprägt. Eigentlich wollte ich mal anfangen, den Garten auf Vordermann zu bringen, bei Sturm und Regen hielt sich die Lust darauf jedoch in Grenzen. Also eher im Haus rumgewuselt und viel gelesen, gekocht, Brot gebacken – alles wie immer also.

Bauernbrot 80/20

Weiter die Zimmer der Kinder entrümpelt, und ich bin immer noch erstaunt darüber, wieviel Krams sich da angesammelt hat. Toll auch die Freude der Großeltern, dass ja nun wieder Platz für neue Oster-Geschenke ist bei gleichzeitiger Beschwerde, dass sich die lieben Enkelkinder ja gar nichts wünschen. Gnarf, dieser Geschenkezwang zu irgendwelchen Festen und Feiern. Ja ich kann es verstehen, dass man nicht mit leeren Händen kommen möchte irgendwie, aber es ist immer das selbe: meine Halb-Zwerge sind wunschlos glücklich und bekommen irgendwelchen Krams geschenkt, der aus Verlegenheit gekauft wurde, den sie aber weder brauchen, noch freuen sie sich wirklich drüber — es ist nur so ein Überschütten, was ich nie haben wollte. Ja, sicherlich klingt das jetzt ganz ganz furchtbar undankbar und arrogant, aber it just doesn’t spark joy. Der Vorschlag, dass man ja gemeinsame Unternehmungen verschenken kann und viel sinnvoller sind, traf nicht so richtig auf Begeisterung auf Seiten der Schenkenden. Man kann es nicht gut einwickeln oder zu Ostern im Garten verstecken (aber die Kinder würden sich so viel mehr drüber freuen …)

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Der Liebste ist auf Dienstreise im Süden der Republik unterwegs und wir sind hier so mit Alltagskrams, Zahnarztterminen, Elterngesprächen und sowas beschäftigt. Man kriegt das hin, aber es fehlt doch einer.

Eine Entscheidung getroffen und die ersten Dinge dafür in die Wege geleitet. So richtig „erleichtert“ bin ich noch nicht, ein Stück Arbeit liegt noch vor mir, aber tschakka.

Der nicht mehr ganz so kleine Hund hat mal wieder Probleme mit irgendeinem doofen Juckreiz — das hatte er um Weihnachten herum schonmal, so schlimm, dass er sich seine Hinterbeine partiell nackt geknabbert hat. Der Doc konnte nicht so richtig rausfinden, wo das herkam, keine Parasiten oder ähnliches. Ich vermute ja immer noch eine Futterunverträglichkeit, letzten Endes hatte eine Salbe und die Umstellung auf Sensitiv-Futter geholfen. Jetzt geht es wieder los und wir fangen nun wohl doch an zu Barfen, in der Hoffnung, dass es wirklich gesünder ist und es ihm damit besser geht. Armer Kerl, ist schon richtig doof, wenn man nachts nicht schlafen kann, weil es juckt. Wird zwar nun umständlicher als einfach nur mal den Napf in die Futtertonne stecken, aber wir Menschen wollen ja auch kein Industriefutter, letzten Endes ist es nur konsequent.