Es ist schon eine Weile her, dass ich eine Rezension über ein Buch geschrieben habe. Es wird also mal wieder Zeit. Und über dieses Buch muss ich einfach schreiben, weil ich es so großartig fand.

The Martian (dt. „Der Marsianer“) von Andy Weir

Ich bin über dieses Buch gestolpert, als ich in den Büchern der Goodreads Choice Awards 2014 gestöbert habe. „The Martian“ hat in der Kategorie „Science Fiction“ gewonnen – meiner Meinung nach zu recht.

NASA-Astronaut Mark Watney wird wegen technischer Probleme während einer Mission allein auf dem Mars zurückgelassen. Damit hat er gleich mehrere Probleme, aber sein Hauptziel ist zunächst zu überleben. Mit den Mitteln der Mars-Basis, der vorhandenen Ausrüstung und vor allem mit seinen Ingenieurs-Wissen muss er nun Wege finden, nicht zu verhungern, irgendwie mit der Erde zu kommunizieren und versuchen,  zum blauen Planeten zurück zu gelangen.

Das Buch ist wie ein Tagebuch geschrieben und berichtet auf sehr lustige und unterhaltsame Weise, was Mark unternimmt, um sein Überleben zu sichern und irgendwann nach Hause zu reisen. Besonders  Ingenieuren und technikaffinen Leser dürfte es Spaß machen, die nerdigen Kommentare und den trockenen Humor, den Mark trotz aller Rückschläge und Aussichtslosigkeit nicht verliert, zu lesen.

Das Buch liest sich auch im englischen Original sehr flüssig durch und man ist geneigt, das Buch nicht aus der Hand zu legen, weil man natürlich unbedingt wissen will, ob Mark sein Team und die Erde jemals wiedersehen werden.

Absolut lesenswertes Buch, das derzeit auch gerade verfilmt wird (was ich mir sehr gut vorstellen kann).

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