Evolution von Berufswünschen

Kind 1.0

3 Jahre: “Wenn ich groß bin, will ich Gelber-Sack-Einsammler werden. Dann kann ich hinten auf dem Müllauto mitfahren.”

5 Jahre: “Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann!”

fast 7 Jahre und gerade in die Schule gekommen: “Wenn ich groß bin, studiere ich Physik und werde Astronaut wie Alexander Gerst.”

Mal schauen, wo sich das noch hinentwickelt!

Das HelloFresh-Experiment – Das Ende

hellofresh-logo

Einige Wochen ist es nun schon her, dass ich HelloFresh getestet habe und es wird Zeit, ein Fazit zu ziehen.

Die letzte Lieferung kam kurz vor unserem Urlaub. Eigentlich wollte ich diese Lieferung aussetzen, aber ich habe zu spät daran gedacht und hatte die Frist von einer Woche zum Abbestellen schon überschritten.

Nach unserem Urlaub haben wir beschlossen, das HelloFresh-Abo zu kündigen und nicht weiterzumachen. Dafür gibt es mehrere Gründe, die ich weiter unten aufführe. Zunächst einmal zu den positiven Dingen:

  • Die Zutaten waren immer frisch und von sehr guter Qualität.
  • Die Verpackung war immer angemessen und der Inhalt so verpackt, dass nichts zerbrechen oder verderben konnte.
  • Die Rezepte waren gut durchdacht und lecker.
  • Die Lieferung mit UPS ging meistens unkompliziert und pünktlich. Nur einmal bin ich meinem Paket (vermeintlich) hinterhergelaufen.
  • Die Rezeptkarten waren mit viel Liebe und Sorgfalt gestaltet. Gleiches gilt auch für die HelloFresh-Webseite.
  • Der telefonische Support war wirklich super. Als ich wegen der Lieferpanne dort anrief, war die Dame am anderen Ende sehr freundlich und zuvorkommend und hat sich wirklich um mein Problem gekümmert. Da können sich andere Firmen eine Scheibe abschneiden.

Warum haben wir uns entschieden, das HelloFresh-Abo zu kündigen?

  • Zu wenig Abwechslung. Das mag daran liegen, dass bestimmte Gemüse gerade Saison hatten, aber als es dann die dritte Woche hintereinander ein Gericht mit Bohnen gab, fand ich das dann doch ein wenig fad.
  • Man kann bestimmte Zutaten, die man nicht mag oder auf die man vielleicht sogar allergisch ist, nicht ausschließen. Ich mag z.B. keine Pilze. Zwei Wochen hintereinander gab es jedoch was mit frischen Champignons. Meh.
  • Der Verpackungsmüll. Eben weil die Zutaten so gut verpackt waren, hat sich jede Menge Müll angesammelt – Kartons, Isoliermaterial aus Schafwolle, Kühlpacks. Die kann man zwar jeweils nach 5 Paketen an HelloFresh zurückschicken, aber so lange muss man das Zeug irgendwo lagern. Das stand uns dann spätestens 3 Wochen vor den Füßen herum.
  • Der doch vergleichsmäßig hohe Preis. Natürlich zahlt man als Kunde dafür, dass sich jemand Gerichte ausdenkt, Lieferanten für Zutaten sucht, alles verpackt, verschickt, Rezeptkarten erstellt, Support leistet. Aber brauche ich das wirklich?

Das Experiment hat auf jeden Fall Spaß gemacht und einige HelloFresh-Gerichte werden wir sicherlich öfter kochen. Aber dann kaufe ich die Zutaten selbst ein und entscheide, wann ich das koche ;)