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Ein Flüchtlingsmädchen aus Palästina beginnt während einer Gesprächsrunde  zum Thema „Gut Leben in Deutschland“ mit Angela Merkel an zu weinen, weil ihrer Familie die Abschiebung droht. Die Reaktion der Bundeskanzlerin, die das Mädchen unbeholfen trösten will, löst eine Welle der Empörung und der Häme unter dem Hashtag #merkelstreichelt aus. Mir ging das gestern genauso:

… und retweetete das hier:

Wie konnte sie nur? Warum versteckt sie sich hinter leeren Worthülsen, die als Reaktion auf das Mädchen einfach unangemessen sind? Wie kann man denn so ein armes Mädchen so von oben herab behandeln und dann auch noch anfassen wollen. Angela Merkel war wie ein Elefant im Porzellanladen.

Mit einem Tag Abstand auf die ganze Sache hat sich meine Wut gelegt und ich beginne, mein Mitgefühl für das Mädchen auch auf die Bundeskanzlerin zu übertragen. Sie tut mir leid, wenn auch auf einer anderen Ebene.Continue reading

Zypriotische Katze

Zypriotische Katze

Die Keynote des zweiten Konferenztags begann schon um 8 Uhr und war nach dem Konferenzdinner gestern nicht wirklich gut besucht, obwohl der Vortrag von Nicolay Mehandjiev über „Understanding the tribal Web“ sehr interessant war. Nach und nach trudelten die Leute dann aber doch ein, so dass bei meinem Vortrag in der ersten Session fast alle da waren. Ich hatte noch morgens vorm Frühstück meinen Vortrag durchgesprochen und fühlte mich gut vorbereitet. Es hat auch alles ganz gut geklappt, erstaunlicherweise war ich bis auf einen kurzen Adrenalinschub am Anfang gar nicht aufgeregt oder nervös. Leider bin ich aber wieder ziemlich durch die Folien gerast, so dass ich nicht die ganze Vortragszeit ausgenutzt habe. Nun ja, so schlimm war’s nicht. Ich habe gutes Feedback bekommen und es wurden nicht wirklich viele Fragen gestellt.Continue reading

Gestern hatte ich nochmal einen Tag off, deswegen habe ich keinen extra Eintrag geschrieben. Es war eben nicht viel los. Am Vormittag habe ich an meinen Folien für den Vortrag gebastelt, am Nachmittag war ich am Strand und im Meer schwimmen. Abends gab’s ein nettes Abendessen in der Taverne gegenüber vom Hotel und irgendwie hat mich der faule Tag sehr schnell müde gemacht. Vielleicht lag es auch an der Wärme …

Heute morgen wurde ich dann vom Wecker aus dem Schlaf gerissen – ist ja kein Urlaub hier, Termine, Termine! Schnell ein leckeres Frühstück im Hotel eingeworfen und dann los zur Konferenzregistrierung. Überraschenderweise ist die Konferenz eher klein, das hatte ich mir größer vorgestellt. Es gibt einen Track mit Vorträgen von 19 angenommenen Papern. Ist also recht übersichtlich.Continue reading

OK frühes Aufstehen ist nicht wirklich mein Ding. Ganz frühes Aufstehen noch viel weniger. Nun ja, Jammern auf hohem Niveau, deswegen betone ich jetzt gar nicht nochmal extra, dass ich heute um 3 Uhr morgens aufstehen musst, um meinen Flieger von Berlin Tegel nach Wien zu kriegen. Von dort aus ging es dann weiter nach Larnaca auf Zypern. Dienstreise zu Konferenz :)

Mit Kaffee und Red Bull IV (war das Zeug schon immer so eklig? Ich hab das bestimmt 15 Jahre nicht getrunken) war dann auch die Autofahrt in den Sonnenaufgang hinein ganz OK. Mein Auto hab ich wieder im Parkhaus von dein-stellplatz.de abgestellt – hat wie immer gut funktioniert. Einer der Parkleute erzählte mir, dass ich meine Tasche bitte tragen soll, weil es Lärmschutzauflagen wegen der Kofferrollen gibt, was die Leute in der Nachbarschaft wohl wach hält (oder sie warten drauf, keine Ahnung, ich fand das merkwürdig).Continue reading

Julizeit ist Firmenstaffelzeit. Dieses Jahr waren wir sogar mit zwei Teams unseres Instituts am Start und vom Hiwi bis zum Prof war alles vertreten. Das Wetter war diesmal ein großer Unsicherheitsfaktor. Im letzten Jahr war es sehr heiß und schwül, was das Laufen sehr erschwerte. Als wir nun in der letzten Woche beim offiziellen Firmenstaffel-Training im Elbauenpark waren, zeigte Klärchen auch, was Sommer heißt und wir sind mit den Neulingen die Strecke eher abgegangen als abgelaufen. Gestern waren es nun angenehme 18 Grad, viel Wind und ab und zu gab es ein paar Regentropfen. Der Wind war ziemlich frisch und mitunter richtig kalt, vor allem beim Warten auf die Staffelstab-Übergabe. Beim Laufen dann war es natürlich ziemlich warm :D, kein Regen und es ging richtig gut, so dass mein Team sogar das zweite Team um 2 min geschlagen hat und ich meine Vorjahreszeit im 40sec verbessern konnte. Vor allem aber hat es viel Spaß gemacht und die Organisation war viel besser als im letzten Jahr. Genug Getränke für alle! :)

Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!

(Foto:  Maike Glöckner / Radio SAW)

(Foto: Maike Glöckner / Radio SAW)