6838647065_2a6e09df64_oEs ist wieder so eine Zeit, wo alles schnieft und hustet und man von einer Erkältung in die nächste schlittert. Letzten Samstag bin ich mit einer Stimme aufgewacht, mit der ich als Bonnie Tyler-Double durchgegangen wäre (leider aber nicht durch übermäßigen Whisky-Konsum) und es war mal wieder so ein „Oh mein Gott, nicht jetzt, ich hab doch gar keine Zeit zum Kranksein“-Moment. Naja, wann hat man schon mal Zeit zum richtig krankmachen und den ganzen Tag im Bett rumliegen. Seht ihr …

Was mich gerettet hat, war ein leckerer Tee aus Ingwer, Zitrone, Zimt, Kurkuma, Pfeffer und Honig – eine Rezeptur, die wir in wochenlangen Experimenten in der Instituts-Küche verfeinert und zur Perfektion gebracht haben. Ingwer, Kurkuma und Zimt wirken entzündungshemmend. Diese Wirkung soll durch frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer noch verstärkt werden. Wenn ich mich richtig erinnere, stammt das aus der ayurvedischen Medizin.

Was soll ich sagen – Sonntag ging es mir wieder so gut, dass ich sogar eine Runde laufen war.

Hier das Rezept zum Nachbrauen:

  • 1l kochendes Wasser
  • 7-10cm Ingwerwurzel, in Scheiben geschnitten und mit dem Messerstiel etwas angestapft
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2TL Kurkuma
  • 1/4TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Honig nach Belieben

Alles in eine Teekanne geben, mit heißem Wasser aufgießen und ca 10min ziehen lassen. Heiß trinken und schön schwitzen :)

Gute Besserung!

[photo credits: jacqueline]

In den letzten Jahren gab es an dieser Stelle meine Vorsätze für das neue Jahr zu lesen. In diesem Jahr gibt es keine Vorsätze – weil Neujahrsvorsätze dazu verdammt sind, sich nach anfänglicher Strohfeuerbegeisterung ganz schnell zu verkrümeln und irgendwann ein „Na dann eben nächstes Jahr“ werden. Deswegen also keine Vorsätze dieses Jahr. Kein „Jetzt krempel ich mein Leben um und werde ein ganz neuer Mensch“. Funktioniert eh nicht. Und eigentlich bin ich auch ganz zufrieden. Klar, an einigen Stellen hakt es mal hier und dort und man denkt, das müsste man besser, anders, wasauchimmer machen. Dennoch: trotzdem, dass ich megaviel um die Ohren habe und meine Füße nie still halten kann, fühle ich mich ziemlich ausgeglichen und entspannt. Wenn mich andere Leute auch als Ruhepol sehen, scheint das auch nach außen zu strahlen.

Also, was jetzt folgt, ist keine Auflistung von Vorsätzen, sondern eher ein Statusbericht.Continue reading

Es ist wieder Zeit für den mittlerweile schon traditionellen Jahresrückblick hier im Blog.

Zugenommen oder abgenommen?

Über die Weihnachtstage gewohnheitsgemäß etwas zugenommen. Das geht aber in den nächsten Wochen wieder runter.

Haare länger oder kürzer?

Wieder kürzer

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Der Besuch beim Optiker hat ergeben, dass meine Augen besser geworden sind und ich weniger kurzsichtig bin. Und nein, das ist nicht die einsetzende Altersweitsichtigkeit, die das kompensiert!

Mehr Kohle oder weniger?

Naja, Auto abbezahlt, im Urlaub gewesen …

Mehr ausgegeben oder weniger?

s.o.

Mehr bewegt oder weniger?

Es fällt gerade schwer, eine Laufroutine im Alltag unterzubringen, das will ich 2016 wieder besser hinkriegen. Was aber auf jeden Fall geblieben ist, ist das Taiji-Training und der Mittwochssport mit Coach Chris.

Der hirnrissigste Plan?

Ich mache keine hirnrissigen Pläne 😛

Die gefährlichste Unternehmung?

Ich bin allein durch Manhattan gewandert. Vielleicht ist das von der Sache her gefährlich, ich hab mich aber eigentlich nie unsicher oder bedroht gefühlt

Die teuerste Anschaffung?

Der Urlaub im Sommer (auch wenn das keine materielle Anschaffung an sich ist)

Das leckerste Essen?

Sushi im Sakura

Das beeindruckendste Buch? 

Der ergreifendste Film?

Star Wars – The Force Awakens

Die beste CD?

keine, die besonders hängengeblieben ist

Das schönste Konzert?

Eric Clapton in der Royal Albert Hall in London und die Toten Hosen auf der Festwiese in Leipzig

Die meiste Zeit verbracht mit…?

Familie, Haus und Uni :) (und auf Reisen)

Vorherrschendes Gefühl 2015?

Freude, Dankbarkeit, Glück, manchmal auch Erschöpfung und Überwältigtsein, aber im Großen und Ganzen habe ich nur positive Gefühle, wenn ich auf das Jahr zurückblicke

2015 zum ersten Mal getan?

In den USA gewesen

2015 nach langer Zeit wieder getan?

allein nach Übersee geflogen

2 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

die Erkältungsserie zum Jahresende und ein für den Garten zu trockener Sommer

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Ich muss andere nicht von irgendwas überzeugen.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Tickets für Eric Clapton in London (OK, das war nicht so ganz uneigennützig :D)

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Jeder Tag mit meiner Familie ist ein Geschenk.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Wenn ich groß bin, möchte ich auch eine Mama werden.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Mhh keine Ahnung.

Die größte Enttäuschung?

nicht so viel Zeit zu haben für all die Dinge, die ich so gern tun möchte

Die Erkenntnis des Jahres?

Selbst aktiv werden hilft, wenn man von anderen Seiten keine Unterstützung bekommt.

2015 war mit 1 Wort…?

Ein Reisejahr. Noch nie bin ich in einem Jahr in so viele verschieden Länder gereist. 2015 war ich (in chronologischer Reihenfolge) in der Türkei, in England, in Slovenien, in Portugal und den USA.

2016 wird?

Spannend. Das wird aller Voraussicht nach mein letztes Jahr an der OvGU sein, da mein Vertrag Ende Dezember 2016 endet. Was danach kommt? Keine Ahnung. Das ist so ein großes Fragezeichen und ich muss wohl noch einige Zeit in mich gehen und herausfinden, was ich eigentlich will. Und vorher endlich mal die Diss zu Ende bringen. Seufz.