Es ist schon eine Weile her, dass ich eine Rezension über ein Buch geschrieben habe. Es wird also mal wieder Zeit. Und über dieses Buch muss ich einfach schreiben, weil ich es so großartig fand.

The Martian (dt. “Der Marsianer”) von Andy Weir

Ich bin über dieses Buch gestolpert, als ich in den Büchern der Goodreads Choice Awards 2014 gestöbert habe. “The Martian” hat in der Kategorie “Science Fiction” gewonnen – meiner Meinung nach zu recht.

NASA-Astronaut Mark Watney wird wegen technischer Probleme während einer Mission allein auf dem Mars zurückgelassen. Damit hat er gleich mehrerer Probleme, aber sein Hauptziel ist zunächst zu überleben. Mit den Mitteln der Mars-Basis, der vorhandenen Ausrüstung und vor allem mit seinen Ingenieurs-Wissen muss er nun Wege finden, nicht zu verhungern, irgendwie mit der Erde zu kommunizieren und versuchen,  zur Erde zu gelangen.

Das Buch ist wie ein Tagebuch geschrieben und berichtet auf sehr lustige und unterhaltsame Weise, was Mark unternimmt, um sein Überleben zu sichern und irgendwann nach Hause zu reisen. Besonders  Ingenieuren und technikaffinen Leser dürfte es Spaß machen, die nerdigen Kommentare und den trockenen Humor, den Mark trotz aller Rückschläge und Aussichtslosigkeit nicht verliert, zu lesen.

Das Buch liest sich auch im englischen Original sehr flüssig durch und man ist geneigt, das Buch nicht aus der Hand zu legen, weil man natürlich unbedingt wissen will, ob Mark sein Team und die Erde jemals wiedersehen werden.

Absolut lesenswertes Buch, das derzeit auch gerade verfilmt wird (was ich mir sehr gut vorstellen kann).
Amazon-Links*:
        

 

 

 

 

 

 

 

It's time to shift time

75% Prozent der Deutschen lehnen laut einer Radiomeldung von heute morgen die Sommerzeit ab. Ablehnen? Heißt das, die machen nicht mit? Oder mögen sie die Sommerzeit einfach nicht?

Ja, irgendwie nervt es schon ein paar Tage, den eigenen Biorhythmus zu überzeugen, dass die “verlorene” Stunde der Zeitumstellung nicht das Ende der Welt bedeuten. Aber ganz ehrlich? Ich liebe Sommerzeit!!

Sommerzeit heißt für mich: mehr Licht – vor allem Abends, wärmere Temperaturen, mehr draußen sein und auch irgendwie mehr Gelassenheit. Jetzt kommt meine Zeit, wo ich meine Winterschlafhöhle verlasse und aktiver bin. Der Garten lockt und man kann mit den Kindern mehr draußen spielen, ohne 5 Schichten regenabweisender Kleidung tragen zu müssen. Das Leben findet wieder mehr draußen statt. Ich freue mich über die Sommerzeit.

Und ihr so? Findet Ihr Sommerzeit auch so toll wie ich? Oder gehört ihr eher zu denen, die die Zeitumstellung ablehnen?

[photo credits: Stéfan]

Banksy's caveman

So, damit sind die magischen vier Wochen hinter uns und irgendwie ging das dann doch sehr schnell. Es gibt nicht wirklich viel herausragendes zu berichten, was ich in den Wochen zuvor noch nicht getant habe. Subjektiv fühle ich mich besser, ich bin nicht mehr so groggy wie noch am Anfang und meine Haut im Gesicht ist besser geworden, finde ich.

Ab der kommenden Woche gibt es wieder ab und zu Milchprodukte, aber im großen und ganzen werden wir diese Ernährungsweise beibehalten. Vielleicht geben wir dem ganzen nicht mehr den Stempel “paleo”, sondern fassen das ganze eher unter “Real food” zusammen – Gerichte aus frischen Zutaten, keine Chemie, kein Zucker. Das tut uns sehr gut. Das schließt dann auch nicht aus, dass es mal eine Erbsensuppe (mit in Molke eingeweichten Erbsen, um Antinährstoffe einzudämmen) oder ein Sauerteigbrot (selbstgebacken, versteht sich) gibt. Aber vor allem eben viel frisches Gemüse, Eier, Fisch und Fleisch. Sich mal ein wenig traditionelle Rezepte und Zubereitungsmethoden anzuschauen, schadet auch nicht.

Ich habe in der Zeit meinen Kaffeekonsum um 2/3 verringert, was mir auch gut tut – nachdem ich in der ersten Woche doch ziemlich mit Koffein-Enzugserscheinungen zu kämpfen hatte. Jetzt gibt es morgens Tee statt Kaffee, dafür aber nach dem Mittagessen einen Becher Kaffee mit Milch als Nachtisch.

Ich kann also sagen, dass das Experiment erfolgreich war und wir uns eine neue Ernährungsweise angeeignet haben, die wir beibehalten werden. Und ganz nebenher bin ich auch noch 4 Kilo leichter – bye bye Winterspeck!

[photo credits: Lord Jim]