H6 und Weihnachtsmarkt

Nach langem Hin und Her haben wir uns dann doch gegen den Bunker und für das H6 entschieden. Da ist zwar das Fassbier quasi alle (Basti hat das letzte mit dem ganzen Bodensatz gezapft gekriegt ;-)) und wir trinken dafür Heineken für €2 die Flasche aber was solls. Irgendjemand kommt dann auf die glorreiche Idee, noch auf den Weihnachtsmarkt zu gehen – der hat ja jetzt bis 22 Uhr auf und kurz vor Schluß werden eventuell die Fressalien billiger verkauft. Also Sturmschritt zum Alten Markt, 21:30 haben dann noch 3 Glühweinbuden auf, irgendwelche Leute fegen demonstrativ die Straße und putzen die Fritten – die Idee mit dem Weihnachtsmarkt war wohl Aktion Eierfeile. Wir trotten zu einem noch offenen Stand und fragen, ob sie denn noch Glühwein verkaufen. Eine garstige ältere Dame Frau giftet uns an: „Sie machen das wohl immer so, 3 Minuten vor Schluss ankommen?!“ Hossa, na die ist ja drauf! Knallt uns je eine Tasse Glühwein vor die Nase und will dafür €4 haben – 2,50 sind Pfand für eine sehr hässliche Tasse. „Die könn se behalten, ham se ja bezahlt!“ – sprachs und leiert mit lauten Ratschen die Rollläden vor unserer Nase runter. Hallo? Gehts noch? Wir schlürfen den Glühwein und machen uns über den Drachen lustig. Neben uns stehen auch noch ein paar Leute, ähnlich begeistert und mit tollen Tips für den Frühschoppen („In der Theaterkantine gibt es schon ab 8 Glühwein, da biste dann Mittach um 12 schon blau.“) Die Tassen geben wir durch die Nebentür der Bude zurück, die Tante kommt mit dem Pfandgeld nicht klar und gibt zu viel raus – naja hat sich das ja doch gelohnt.
Nun gut, Durst gestillt, Hunger immernoch da, keine Bude mehr auf. Ab zu Mäckes – die haben bis 22 Uhr auf, es ist 21:50 Uhr. Ohne murren bekommen wir unsere Burger und setzen uns gemütlich hin. Als dann auch da die Stühle hochgestellt werden, trollen wir uns wieder Richtung H6, wo die andere Hälfte unserer Truppe wartet.

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