My new toy

Gestern kam mein neues Spielzeug an: ein JVC Subnotebook (JVC MP-XP731). Nachdem ich im Netz rumgewühlt hatte und mir nun sicher war, dass ich der Kiste ein Linux aufbügeln kann, hab ich's mir bestellt und die Tante vom DPD (die, die immer so grimmig guckt) brachte mir einen riesigen Karton – sah mehr nach Fernseher als nach Notebook in der Größe einer Videokassette. Aber der Händler hatte es einfach nur gut gemeint mit viel Verpackung und Polsterung. Nun ja, das ganze aufgerissen wie ein Westpaket (kam ja auch von da) und mich gefreut wie ein Schneekönig. Einmal aufs Knöpfle gedrückt und schon bootete ein Windows XP. Zugegebenermaßen hab ich mir das erstmal angeguckt, da ich selbst noch nie ein XP auf meinem eigenen Rechner hatte. Habs aber für doof befunden (man kanns auch übertreiben mit Dialog-Fenstern …) und wagte mich nun an das Abenteuer Linux-Installation. Das Problem: das Notebook hat bis auf eine Festplatte keine Laufwerke und ich habe kein externes CD-ROM oder sowas – also blieb nur booten und installieren über's Netz übrig. Das war ziemlich frickelig, da ich auf meinem PC erstmal nen DHCP und TFTP-Server einrichten musste, der dem Rechner beim Starten ne IP zuweisst und das Linux-Image rüberschiebt. Dabei gelernt, dass man nicht unbedingt an fertigen config-Files rumspielen soll und Netzwerkkabel auch Wackler haben können. Nun gut, ich will ja hier niemanden mit den Details einer Linux-Installation langweilen, jedoch läuft jetzt auf diesem schnuckeligen Notebook ein Ubuntu Linux, der X-Server malt das Bild in der exotischen Auflösung von 1024×600 auf den Screen, W-LAN und LAN gingen auf Anhieb und alles ist ganz wunderbar 🙂

1 Kommentar

  1. Nettes Spielzeug! ..hätte ich auch noch gerne. Kompliment zur Installation. Ich hab auch Ubuntu auf dem Schlepptop, also weiss ich worauf man sich bei Laptop-Linux-Installationen einlässt.

    Gruss
    Klaus aka sunzi(suunzi)

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