Die Bibliothek ist gerade eine knappe halbe Stunde geöffnet (und so lange sitze ich hier auch schon). Ich bin genervt! Seit gestern stehen im Eingangsbereich zwei Leute vom Wachdienst und kontrollieren, ob die Leute keine Getränke mit in die Biblo hineinschleppen. Mit Argusaugen wird jeder anvisiert und verdächtige Subjekte werden durchsucht. Überall hängen Schilder mit der Aufschrift "Das Mitbringen und Verzehren von Speisen und Getränken ist verboten". Langsam komme ich mir vor wie ein Schwerverbrecher. Ich kann es ja verstehen – wer will schon Bücher, die mit Cola vollgeklebt sind oder Essensreste zwischen den Seiten haften? Andererseits ist es unmenschlich, wenn man bei diesen Temperaturen den ganzen Tag hier sitzt und für jeden Schluck Flüssigkeit in den Keller zu den Spinten traben muss. Ein zweites Ärgernis sind die Arbeiten an irgendwelchen Rohrleitungen hier. Während man selbst scharf ermahnt wird, wenn man lauter flüstert, hämmern und pochen ein paar Herren in Blaumännern lustig vor sich hin und machen Lärm. *gnarf* So kann ich nicht arbeiten! Da nützt es auch nix, dass sie sich flüsternd unterhalten …
"Programming today is a race between software engineers striving to build bigger and better idiot-proof programs and the universe trying to build bigger and better idiots. So far, the universe is winning… "
… wie wahr, wie wahr …
(gefunden in thomasnesges/blog)
1. Nutzt Du die Gelegenheit im Sommer und grillst selbst?
Allein schon die Frage ist eine Beleidigung – natürlich!
2. Wann grillst Du am Liebsten?
an einem warmen Sommerabend
3. Was grillst Du am liebsten? Wurst oder vegetarisch?
beides
4. Mit wem grillst Du am Liebsten? Freunde, Familie, Alle zusammen?
mal mit Freunden, mal mit Familie …
5. Was darf beim grillen – ausser dem Grill – nicht fehlen?
Rotwein, frisches Brot, Salat, Bier (zum Ablöschen)
6. … Der ultimative Fehler beim grillen?
vergessen, Kohle zu kaufen oder Würstchen in der Verpackung grillen
7. … Dein ultimativer Grill-Tipp?
Tomate-Mozarella-Spieße, die mit Schinken umwickelt sind, grillen
[via cult7.de]
Ist es eigentlich ein typisches Ost-Phänomen (wie so oft behauptet), dass Supermärkte bzw. deren Mitarbeiter Kunden eine halbe Stunde vor Ladenschluss durch ihr Verhalten dazu zwingen, das Geschäft fluchtartig zu verlassen? Gestern, 19:30 Uhr im Aldi: eine kompetente Fachverkäuferin wuselt mit einer riesigen Putzmaschine durch die Gänge und wischt die Gänge zwischen den Regalen. (Im schönsten Magdeburger Dialekt:) "Könnten Sie mal ein Stück beiseite gehen, ich muss hier mal lang." So kann ich nicht einkaufen!
Letzte Woche etwa um die gleiche Uhrzeit fing ein Mitarbeiter eines Baumarkts an, die Blumenpaletten vor dem Markt auf einen Hubwagen zu laden und die Pflanzen reinzuräumen. (In diese Kategorie passt durchaus auch Konrads Karstadt-Geschichte)
Wenn ein Geschäft bis 20 Uhr offen hat, will ich auch bis 20 Uhr einkaufen können, ohne mich dabei durch Aufräumarbeiten und muffige und offensichtlich genervte Gesichter gestört fühlen zu müssen. Das ist nicht kundenfreundlich und tut der immer wieder gern erwähnten Konjunkturflaute überhaupt keinen Abbruch. Mmpf!
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