Streiten zum Jahresbeginn

Allen guten Vorsätzen zum Trotz scheint der Beginn eines Jahres eine Zeit zum Streiten zu sein: Die Bahngewerkschaften fordern schon wieder mehr Geld und drohen mit Arbeitsniederlegung – dabei ist es noch nicht einmal 2 Jahre her, dass  flächendeckende Streiks zur Durchsetzung der Lohnforderungen den Bahnverkehr massiv beeinträchtigt haben (und ich seinerzeit sehr oft mit dem Auto nach Potsdam gefahren bin).

Die Ukraine und Russland streiten sich um Erdgas und als Außenstehender hat man den Eindruck, trotzigen Kindergartenkindern über die Schulter zu schauen.

Vom Krieg im Gaza-Streifen gar nicht zu reden, was dort gerade passiert ist einfach unbegreiflich und das menschliche Leid, dass der Preis für die Durchdrückung vermeintlich politischer Forderungen ist, ist einfach nicht fassbar.

Wenn der Jahresanfang Streitzeit ist, wann ist dann Zeit für Frieden?

3 Kommentare

  1. „…als Außenstehender hat man den Eindruck, trotzigen Kindergartenkindern über die Schulter zu schauen.“

    Danke. Genau das sagen R. und ich auch immer, nur auf uns hört ja keiner.

    Zeit für Frieden ist dann nach dem großen Kollaps wieder. Manchmal hoffe ich, dass irgendwann nur noch die Vernünftigen übrig bleiben. Und ich (:

  2. Waren das vor 2 Jahren nicht die Lokführer und diesmal sind es die „restlichen“ Bahnangestellten?
    Und Lohnverhandlungen im 2-Jahres-Rythmus sind ja nun nicht das schlechteste. Lohnerhöhungen -nur- alle 3,4 oder 5 Jahre will man ja als Arbeitnehmer nun wirklich nicht.

  3. Ja stimmt, diesmal sind es die anderen Bahnangestellten. Naja das muss man auch verstehen, wenn die Lokführer mehr Geld bekommen, kann es ja nicht sein, dass die anderen leer ausgehen.

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