Wider der Frühjahrsmüdigkeit

So sehr wie ich dem Frühling, der Sonne und der Wärme entgegensehne, so sehr nervt mich auch jedes Jahr aufs neue meine sprichwörtliche Frühjahrsmüdigkeit. Ich trinke noch mehr Kaffee als sonst, der dann aber auch nicht wirkt und fühle mich müde und schlapp. Irgendwie wird es Zeit mal was zu ändern.

Woher kommt Frühjahrsmüdigkeit überhaupt? Laut Wikipedia spielt der der Hormonhaushalt eine große Rolle:

„Über den langen Winter haben sich die Körperreserven des Glückshormons Serotonin erschöpft, dessen Produktion vom Tageslicht abhängt. Daher kann das unvermindert im Körper vorhandene Schlafhormon Melatonin seine Wirkung besonders gut entfalten.

Wenn im Frühjahr die Tage länger werden, stellt der Körper den Hormonhaushalt um. Es werden verstärkt Endorphin, Testosteron und Östrogen ausgeschüttet. Diese Umstellung belastet den Körper stark; er reagiert mit einem Müdigkeitsgefühl.

Des Weiteren schwanken die Temperaturen während des Frühlings meist stark. Bei steigenden Temperaturen sinkt außerdem der Blutdruck, da sich die Blutgefäße weiten.

Die Ernährung spielt ebenfalls eine Rolle: Während des Winters neigt man dazu, sich kalorien-, fett- und kohlenhydratreicher als im Sommer zu ernähren. Während der hormonellen Umstellung benötigt der Körper allerdings mehr Vitamine und Proteine als üblich.“

Ich hab ein bisschen im Netz rumgestöbert, was es so für Tips gibt, um gegen die Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen. Ich hab mich sogar über Heilfasten informiert, aber gemerkt, dass ich das momentan definitiv nicht in meinen Alltag integriert kriege – obwohl ich es schon gern mal ausprobieren würde, allein schon um zu sehen, ob ich den Willen habe, so eine Aktion durchzustehen. Aufgeschoben auf später mal, wenn ich genug Zeit habe (weil einfach nur nichts essen ist auch doof, ich will auch genug Ruhe haben, um mich mit den ganzen Prozessen der Reinigung dann auch auseinander zu setzen) und kein Kind mehr füttern muss (anderen Essen zu bereiten und selber nicht dürfen … wääääh). Prokrastination – da war sie wieder, die Wurzel allen Übels. Ich weiß, dass ich mich nicht gesund genug ernähre und dass ich mehr Bewegung brauche. Aber mein kleiner süßer Schweinehund säuselt mir ins Ohr „Ach komm, kannst ruhig noch ein Stück Schokolade essen, fängst du halt morgen an mit dem Grünzeug“. Argh, da hat er mich wieder. Aber diesmal mache ich es – mehr frisches Obst und Gemüse essen, weniger Süßes, mehr rausgehen und vielleich Radfahren.  Ich muss was tun, und ich schreibe das hier auf, um vielleicht noch etwas mehr Motivation zu haben, wenn ich „beobachtet“ werde.

Was hat das jetzt alles mit der Frühjahrsmüdigkeit zu tun? Nun, gesunde Ernährung, viele Vitamine in Form von Obst und frischem Gemüse und „leichte“ Dinge, die den Körper nicht träge machen, sind der Schlüssel zum Erfolg im Kampf gegen die Frühjahrsmüdigkeit. Auch viel frische Luft und Tageslicht helfen gegen das abgeschlagene Gefühl und lassen den Körper das Glückshormon Serotonin ausschütten.

Also, die Pläne sind fest, die letzten beiden Tage waren wir jeweils den ganzen Nachmittag draussen weil so super Wetter war und ich bin sehr motiviert. Diesmal schaffe ich es.

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