Lauf, Kati, lauf!

„Herz an Großhirn, Herz an Großhirn, was geht denn jetzt los?“ „Großhirn an Herz, Großhirn an Herz, wir laufen“ „Waaaas? Wieso das denn? Ich pump mir hier einen ab *ächz*!“ „Haut an Großhirn, Haut an Großhirn, was ist denn da los, ich verliere Flüssigkeit!“ Großhirn: „Nun bleibt mal alle ganz ruhig und macht euren Job, wir trainieren jetzt!“

Ich bin stolz auf mich! Ich war heute laufen. Freiwillig. Und ich habe durchgehalten. 8 x  3 Minuten laufen, 2 Minuten gehen (Intervalltraining). Die 4 und 5 Runde waren hart und es war nicht so einfach, das richtige Tempo zu finden, aber danach gings überraschenderweise eigentlich ganz einfach. Ich fühle mich großartig!

Hier habe ich einen Plan für Laufanfänger gefunden und beschlossen, ihn mal ausprobieren. Erstmal habe ich die erste Einheit (8 x 3min laufen, 2 min gehen) auf dem Stepper ((nachdem ich ihn von Spinnweben und Staub befreit habe)) ausprobiert, das ging auch ganz gut. Heute war ich dann draussen in der Natur, mit Laufschuhen an und Handy in der Hand. Handy? Ja, ich habe ein nettes Progrämmchen namens Mobile Interval Timer gefunden, was einem beim Intervalltraining hilft – man kann die Workout-Zeit und Rest-Zeit sowie die Anzahl der Runden einstellen und dann brummt und piept es, wenn jeweils eine Phase vorbei ist. So muss man nicht ständig auf die Uhr schauen und hat trotzdem eine Motivation zum Durchhalten. Am Ende des Trainings ertönt eine Box-Glocke *dingdingding* und man hats geschafft! Leider ist das Programm keine Freeware, mal schauen ob ich das nachprogrammieren kann.

4 Kommentare

  1. So ein Lauftraining für Anfänger hab ich auch mal ausprobiert, ich bin keine zwei Wochen weit gekommen. Ich drücke dir die Daumen, dass du konsequent am Ball bleibst und Freude daran hast, denn das ist das Wichtigste.

  2. Danke sehr! Ja ich hoffe auch, dass ich durchhalte, aber nachdem es gestern so gut gelaufen ist, bin ich ziemlich motiviert. Ein wenig Bedenken habe ich, wie ich das in den manchmal hektischen Alltag eingeflochten kriegen, aber ich glaube ich bekomm das hin. Wenn ich vielleicht ein paar Kilos abnehme und eine bessere Kondition bekomme, hat sich das auf jeden Fall schonmal gelohnt. Und nach einem langen Tag sich den Kopf freizulaufen ist sicherlich auch nicht das schlechteste, sonst nehme ich meine Gedanken oft mit ins Bett und die hindern mich dann am Einschlafen.

  3. Ich drück dir auch die Daumen – magst du mich am 15. Juni dran erinnern, dass ich auch mal damit anfangen sollte? Dann ist nämlich meine Klausurphase vorbei und ich hab ein wenig Angst, das zu vergessen.

  4. Klar mach ich gern! Heute steht der zweite Lauf an, mal schauen wie’s läuft.
    Viel Erfolg bei deinen Klausuren!

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