Ken Follet – Das zweite Gedächtnis

Das Buch stand bei meinen Eltern im Regal und heischte mit seinem knallblauen Cover um meine Aufmerksamkeit. Es hat funktioniert, ich habe es mitgenommen und gelesen. Mein erstes Ken Follet-Buch übrigens.

„Das zweite Gedächtnis“ von Ken Follet ist eine Spionage-Geschichte, die in Amerika zu Zeiten des Kalten Kriegs und des ersten amerikanischen Satellitenstarts spielt. Die USA ist in der dringlichen Situation, den Vorsprung der Sowjets aufholen zu müssen – das Explorer-Programm darf einfach nicht scheitern.

Luke wacht eines Morgens in einer öffentlichen Herrentoilette auf, zerlumpt und ohne Gedächtnis. Er weiß weder, wer er ist, noch wie er an diesen Ort gekommen ist. Er macht sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit, um herauszufinden, was mit ihm geschehen ist und warum er sein Gedächtnis verloren hat. Er bekommt schnell heraus, dass er Raketenwissenschaftler ist und er irgendetwas wissen muss, was jemand anderen dazu veranlasst hat, ihn auszuschalten. Was ist sein Geheimnis und warum steht er auf der Abschussliste? Stück für Stück sammelt er Informationen zusammen, die er nun wie ein Puzzle zu seinem ehemaligen Leben zusammensetzen muss, um dahinter zu kommen, wer für wen die Fäden zieht und letztenendes den amerikanischen Raketenstart nicht zu gefährden.

Ken Follet gelingt es ganz wunderbar, eine spannende Geschichte zu erzählen. Es gibt mehrere Zeitstränge, die sich durch das Buch ziehen und den Leser immer wieder dazu bringen, sich zu fragen, wer denn nun Freund oder Feind ist. Ich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen – bitte mehr davon!

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