25.02.2011
23.02.2011
Unser Verteidigungsminister Herr zu Guttenberg hat sich also seinen Doktortitel durch Abschreiben erschlichen (oder erschleichen lassen), die Lüge ist aufgeflogen und nun ist er kein Doktor mehr.
Gestern hat er auf einer Wahlkampfveranstaltung eingeräumt, dass er bei der Erstellung seiner Dissertation “gravierende Fehler gemacht” hat und “an der ein oder anderen Stelle den Überblick über die Quellen verloren” hat.
Ja, wenn man so eine Arbeit schreibt, häuft sich viel Papier an, Publikationen anderer Wissenschaftler, Bücher, Konferenzbeiträge, die man zitieren will und muss, um die eigene Arbeit mit diesen Arbeiten in ein Verhältnis zu bringen, Definitionen daraus anzugeben, konträre Ansichten gegenüberzustellen. Das ist viel Arbeit, man muss viel lesen und schreiben, und manchmal droht man sich auch zu verzetteln. Das gehört zum Prozess des Schreibens so einer Arbeit dazu.
Aber dass man von über 80 Textpassagen nicht mehr weiß, ob man sie selbst geschrieben hat oder ob sie von jemand anderem stammen, dann ist das einfach eine dreiste Lüge. Das ist Quatsch. Man weiß, was man selbst gemacht hat und was nicht. Etwas anderes zu behaupten und zu hoffen, dass die anderen das glauben, verkauft die anderen für dumm und ist einfach respektlos gegenüber anderen Wissenschaftlern und Studierenden, die auf ehrliche Weise wissenschaftliche Arbeiten abfassen.
Da gibt nun der Herr Verteidigungsminister ganz reumütig seinen schicken Doktortitel ab und denkt, nun ist alles wieder gut. Aber was er damit gemacht hat, ist ein herber Schlag gegen die Wissenschaftskultur in Deutschland und Europa.
Unser Verteidigungsminister Herr zu Guttenberg hat sich also seinen Doktortitel durch Abschreiben erschlichen (oder erschleichen lassen), die Lüge ist aufgeflogen und nun ist er kein Doktor mehr.
Gestern hat er auf einer Wahlkampfveranstaltung eingeräumt, dass er bei der Erstellung seiner Dissertation "gravierende Fehler gemacht" hat und "an der ein oder anderen Stelle den Überblick über die Quellen verloren" hat.
Ja, wenn man so eine Arbeit schreibt, häuft sich viel Papier an, Publikationen anderer Wissenschaftler, Bücher, Konferenzbeiträge, die man zitieren will und muss, um die eigene Arbeit mit diesen Arbeiten in ein Verhältnis zu bringen, Definitionen daraus anzugeben, konträre Ansichten gegenüberzustellen. Das ist viel Arbeit, man muss viel lesen und schreiben, und manchmal droht man sich auch zu verzetteln. Das gehört zum Prozess des Schreibens so einer Arbeit dazu.
Aber dass man von über 80 Textpassagen nicht mehr weiß, ob man sie selbst geschrieben hat oder ob sie von jemand anderem stammen, dann ist das einfach eine dreiste Lüge. Das ist Quatsch. Man weiß, was man selbst gemacht hat und was nicht. Etwas anderes zu behaupten und zu hoffen, dass die anderen das glauben, verkauft die anderen für dumm und ist einfach respektlos gegenüber anderen Wissenschaftlern und Studierenden, die auf ehrliche Weise wissenschaftliche Arbeiten abfassen.
Da gibt nun der Herr Verteidigungsminister ganz reumütig seinen schicken Doktortitel ab und denkt, nun ist alles wieder gut. Aber was er damit gemacht hat, ist ein herber Schlag gegen die Wissenschaftskultur in Deutschland und Europa.
14.02.2011
Gerade eben fiel mir auf, dass eins meiner AddOns in der aktuell installierten Thunderbird-Version nicht mehr funktioniert. Attachment Reminder war ein sehr hilfreiches Tool – es erinnerte daran, an die Mail eine Datei anzuhängen, sobald es bestimmte Stichwörter im Mailtext erkannt hat. Diese Stichworte konnte man individuell einstellen und auch als reguläre Ausdrücke formulieren.
Insgesamt ein sehr hilfreiches Werkzeug, was mich schon oft davor gerettet hat, Mails ohne Anhang loszuschicken, obwohl man im Text darauf Bezug genommen hat: “Anbei der aktuelle Stand der LaTeX-Datei für das Paper.” — Plonk! Schon hatte mein Mail-Verfassen-Fenster unten einen schicken gelben Rand mit dem Hinweis, dass die Wörter “Anbei” und “Datei” gefunden wurden – möchte ich eventuell noch ein Attachment hinzufügen? Jopp!
Wie gesagt, ein mehr als hilfreiches Tool. Umso trauriger war ich, als ich entdeckte, dass das AddOn leider nicht mit Thunderbird 3 kompatibel ist. Aber kein Grund zur Traurigkeit. Thunderbird 3 hat diese Funktion nämlich von Hause aus eingebaut. Yay! Auch hier kann man Schlüsselwörter festlegen, die darauf hinweisen können, dass die Mail mit Anhang verschickt werden soll. Die Einstellung dafür hat sich etwas versteckt: Thunderbird → Einstellungen → Verfassen → Auf fehlende Anhänge prüfen → Schlüsselwörter

Offenbar kann man keine regulären Ausdrücke für die Schlüsselwörter verwenden. TB unterscheidet nicht nach Groß- und Kleinschreibung der Wörter, “anhang” matcht also sowohl “anhang” als auch “Anhang” im Mailtext.
Gerade eben fiel mir auf, dass eins meiner AddOns in der aktuell installierten Thunderbird-Version nicht mehr funktioniert. Attachment Reminder war ein sehr hilfreiches Tool - es erinnerte daran, an die Mail eine Datei anzuhängen, sobald es bestimmte Stichwörter im Mailtext erkannt hat. Diese Stichworte konnte man individuell einstellen und auch als reguläre Ausdrücke formulieren.
Insgesamt ein sehr hilfreiches Werkzeug, was mich schon oft davor gerettet hat, Mails ohne Anhang loszuschicken, obwohl man im Text darauf Bezug genommen hat: "Anbei der aktuelle Stand der LaTeX-Datei für das Paper." -- Plonk! Schon hatte mein Mail-Verfassen-Fenster unten einen schicken gelben Rand mit dem Hinweis, dass die Wörter "Anbei" und "Datei" gefunden wurden - möchte ich eventuell noch ein Attachment hinzufügen? Jopp!
Wie gesagt, ein mehr als hilfreiches Tool. Umso trauriger war ich, als ich entdeckte, dass das AddOn leider nicht mit Thunderbird 3 kompatibel ist. Aber kein Grund zur Traurigkeit. Thunderbird 3 hat diese Funktion nämlich von Hause aus eingebaut. Yay! Auch hier kann man Schlüsselwörter festlegen, die darauf hinweisen können, dass die Mail mit Anhang verschickt werden soll. Die Einstellung dafür hat sich etwas versteckt: Thunderbird → Einstellungen → Verfassen → Auf fehlende Anhänge prüfen → Schlüsselwörter
Offenbar kann man keine regulären Ausdrücke für die Schlüsselwörter verwenden. TB unterscheidet nicht nach Groß- und Kleinschreibung der Wörter, "anhang" matcht also sowohl "anhang" als auch "Anhang" im Mailtext.
10.02.2011
07.02.2011
05.02.2011

Bisher kannte ich Guacamole nur als komische grüne, buttrige Avocado-Paste, die im Chips-Regal in Gläsern gleich neben den Tortilla-Chips steht. Sieht nicht lecker aus. Gar nicht. Guacamole war bäh. Bis ich auf ein Rezept in einem Kochbuch (“The Pioneer Woman cooks” von Ree Drummond
) stieß — das Essen auf den Fotos sah einfach nur lecker aus — bunt, knackig, nicht eklig. Musste ich ausprobieren. Das Rezept von Pioneerwoman gibt es auch online in ihrem Blog. Hier ist meine — etwas angepasste — Version des Rezepts. Viel Spaß beim Ausprobieren!
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Bisher kannte ich Guacamole nur als komische grüne, buttrige Avocado-Paste, die im Chips-Regal in Gläsern gleich neben den Tortilla-Chips steht. Sieht nicht lecker aus. Gar nicht. Guacamole war bäh. Bis ich auf ein Rezept in einem Kochbuch ("The Pioneer Woman cooks" von Ree Drummond ((Affiliate-Link)) ) stieß -- das Essen auf den Fotos sah einfach nur lecker aus -- bunt, knackig, nicht eklig. Musste ich ausprobieren. Das Rezept von Pioneerwoman gibt es auch online in ihrem Blog. Hier ist meine -- etwas angepasste -- Version des Rezepts. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Zutaten
5-6 Roma-Tomaten (oder andere festfleischige Tomaten)
1 rote Zwiebel
1 Bund Petersilie ((im Originalrezept ist hier ein Bund Koriander angegeben, da ich Petersilie lieber mag, hab ich die genommen))
1 Limette
1 Chilischote
1 Zehe Knoblauch
2 reife Avocados
Salz, Pfeffer
Zubereitung
Zunächst wird sogenanntes Pico de Gallo, eine Art Salsa, aus allen Zutaten außer den Avocados hergestellt:
Tomaten fein würfeln
Zwiebeln fein hacken
Chilischoten von Kernen und weißen Häuten befreien und ebenfalls fein würfeln
Knoblauch pressen
Petersilie fein hacken
Zutaten vorsichtig miteinander vermischen und ausgepressten Limettensaft dazugeben
pfeffern und salzen
Kommen wir zur eigentlichen Guacamole.
Avocados mit einem Messer ringsherum halb durchschneiden und durch eine Drehbewegung die Hälften voneinander trennen
Kern entfernen
mit einem Löffel das Fruchtfleisch aus der Schale löffeln und auf einen Teller tun
mit einer Gabel das Avocadofruchtfleisch zu einem Mus zerdrücken
Avocadomus unter die Pico de Gallo mischen
nach Bedarf nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken
Die bunte Guacamole schmeckt super zu Tortilla-Chips als Dip, als Füllung für Fajitas oder als Beilage zu gebratenem Fleisch.
Frohen Fernsehabend!
P.S: Die Kerne der Avocados harren nun in Blumentöpfen und ich warte drauf, dass sie keimen. Mal gucken ob das funktioniert.
03.02.2011
01.02.2011

- Mein Photoblog habe ich nach dem Serverumzug noch gar nicht wieder reaktiviert. Werde ich in den nächsten Tagen (Wochen?) auch nicht machen. Wenn mir mal irgendwann ein schönes WordPress-Fotoblog-Theme über den Weg läuft, werd ich’s vielleicht wieder anwerfen. Aber momentan gefällt es mir einfach nicht mehr und bleibt daher erstmal offline. Meine Fotos sind aber weiterhin auf Flickr anzusehen.
- Ich tüftle gerade an einem neuen Projekt, das auch mit Fotografie zu tun hat – und einem anderen lieben Hobby meinerseits: dem Kochen. Ich überlege, ein Kochbuch zu basteln. Mit schönen Fotos. Derzeit ist es erstmal nur eine fixe Idee, die noch ein wenig reifen muss, mal sehen, was daraus wird.
- Nach mehr als zwei Wochen krankgeschriebensein und liegen lechze ich irgendwie nach Schreibtischarbeit. So echt. Ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder los darf und auch unserem Urlaub Ende des Monats nichts im Wege steht. Naja, wenns nicht geht, dann eben nicht, ich versuche mir keine zu großen Hoffnungen zu machen, um letztenendes nicht enttäuscht zu werden. Da muss man Prioritäten setzen.
- Gartenplanung ist auch im Gang und mir juckt es schon richtig in den Fingern, was auszusäen und im Garten rumzubuddeln. Frühling, wo bist du?
[photo credits: bernat...]
Mein Photoblog habe ich nach dem Serverumzug noch gar nicht wieder reaktiviert. Werde ich in den nächsten Tagen (Wochen?) auch nicht machen. Wenn mir mal irgendwann ein schönes Wordpress-Fotoblog-Theme über den Weg läuft, werd ich's vielleicht wieder anwerfen. Aber momentan gefällt es mir einfach nicht mehr und bleibt daher erstmal offline. Meine Fotos sind aber weiterhin auf Flickr anzusehen.
Ich tüftle gerade an einem neuen Projekt, das auch mit Fotografie zu tun hat - und einem anderen lieben Hobby meinerseits: dem Kochen. Ich überlege, ein Kochbuch zu basteln. Mit schönen Fotos. Derzeit ist es erstmal nur eine fixe Idee, die noch ein wenig reifen muss, mal sehen, was daraus wird.
Nach mehr als zwei Wochen krankgeschriebensein und liegen lechze ich irgendwie nach Schreibtischarbeit. So echt. Ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder los darf und auch unserem Urlaub Ende des Monats nichts im Wege steht. Naja, wenns nicht geht, dann eben nicht, ich versuche mir keine zu großen Hoffnungen zu machen, um letztenendes nicht enttäuscht zu werden. Da muss man Prioritäten setzen.
Gartenplanung ist auch im Gang und mir juckt es schon richtig in den Fingern, was auszusäen und im Garten rumzubuddeln. Frühling, wo bist du?
[photo credits: bernat...]
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