Sponsored Postings

Money 2Grad neulich habe ich eine Anfrage erhalten, ob ich Interesse daran hätte, Postings gegen Geld hier zu veröffentlichen. Mhh. Werbung im Blog? Ich bin unschlüssig. Einerseits klingt es nett, wenn das Blog vielleicht ein bisschen Geld abwerfen würde, um eventuell die Hosting-Kosten zu decken, andererseits schreckt das vielleicht Leser ab? Was meint Ihr? Wäre das für euch ein No-Go und ihr würdet mein Blog sofort aus dem Feedreader werfen? Wäre es Euch egal? Würdet Ihr es vielleicht sogar gut finden?

[photo credits borman818]

11 Kommentare

  1. Mich würde es nicht stören. Außer natürlich die sponsored posts lägen in der Frequenz deutlich über deinen eigenen. Eine klare Unterscheidung sollte auch schnell ersichtlich sein (z.B. im Post-Titel).

    Grüße,
    Daniel

  2. Sehe ich nicht problematisch. Solange der Eintrag zu deinem Blog passt, und du dahinter stehen kannst, lese ich alles 🙂

  3. Für mich persönlich kommt es darauf an.

    In Blogs, die vorher schon viel Fachliches und/oder Werbemäßiges gebloggt haben, stören mich bezahlte Posts nicht – vorausgesetzt sie sind ausreichend als solche gekennzeichnet.

    Ich glaube, in deinem Blog würde es mich eher stören. Zumal es hier in letzter Zeit eh recht still geworden ist, obgleich ich manches Mal gern ein bisschen öfter hier was gelesen hätte.

    Allerdings würde ich dein Blog nicht aus dem Feed Reader werfen. Wenn es mich zu sehr stören würde, würde ich es einfach irgendwann nicht mehr anklicken (nachdem ich die Vorschau im Reader gesehen hätte).

  4. Wär für mich ein NoGo. Das ist es nicht wert ein so gut gepflegtes Blog mit Historie für eine paar Euros zu verscherbeln. Ich würde bei mir erst ab dem Gegenwert eines iPads2 pro Posting über sowas nachdenken – ähnlich wie bei Fotos, die es erst in dieser Preisklasse gibt.

    Kannst du offen reden? Was will man denn pro Posting so zahlen? Abzüglich des Stundenlohns, den du investierst, um das Posting zu schreiben.

  5. Lieber Konrad, also bei dem Gegenwert von einem iPad musst du schon der Blogger der Nation sein damit dich Firmen ansprechen.. :-))

  6. @Jürgen: Aber warum sollte man sonst die Seele seines Blogs verkaufen? Für was? Für eine Woche Döner? Wenn man ein Blog eh aufgeben will, kann man ja zum Ende hin von mir aus noch mal alles raus holen, was geht – aber mir schien das bisher hier ein sehr lebendiges, echtes Blog zu sein.
    Gegen AdWords etc. hab ich ja gar nichts – seh ich ja eh nicht mit AdBlockern 😉

    Gut, am Ende muss jeder selbst entscheiden, für wie viel er seine Blog verkaufen will.

  7. @Konrad Ich sehe es auch wie du, jeder sollte für sich entscheiden wo die Grenze liegt. Frei nach dem Motto „Dein Blog, deine Regeln“ 🙂

  8. Danke für Eure Meinungen.

    @Tricky: Danke das ist nett von dir. Ich kann mir das Hosting des Blogs grad noch leisten, aber wenn ich mal knapp bei Kasse bin, meld ich mich 😉

    @alle: Ich glaube, ich lass das. Je mehr ich darüber nachdenke, je mehr denke ich, dass sowas nicht zu meinem Blog passen würde – so wie Ines und Konrad es auch angemerkt haben. Es ist nicht so, dass ich am Hungertuch nage und deswegen die Seele meines Blogs verkaufen muss. Also, cheerio, weiter geht’s wie immer – und ich gelobe Besserung, öfter was zu schreiben.

  9. Ich selbst habe auch mal 2 bezahlte Posts geschrieben. Das war insofern nicht schlecht, da sie auch inhaltlich reingepasst haben und ich den Text frei schreiben konnte.
    Je nachdem kann man es mal probieren. Solange es vielleicht einer von hundert anderen Posts ist, kann man es machen. Andererseits ist da dann auch wieder das Problem mit der Steuer. Sollten es tatsächlich dann mehr als 410 Euro im Jahr werden, musst du es ja versteuern.

    Andererseits: Solange man keine Werbung macht, braucht man auch kein Impressum… 🙂

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