My home is my fortress?

fortress , Hollókő
Was mir beim morgendlichen Kinderwagen durchs Dorf schieben gerade mal wieder aufgefallen ist – deutsche Eigenheimbesitzer scheinen dazu zu neigen, ihr Heim regelrecht abzuschotten und einzumauern – mit meterhohen Hecken, Zäunen oder eben sogar Mäuerchen. Das wirkt so … uneinladend und zugeknöpft. Warum ist das so? Hat man Angst vor Besuch? Vor bösen Blicken anderer Menschen?

[photo credits: g_kovacs]

7 Kommentare

  1. Mhhhm, Retro-Biedermeier, der Wunsch nach Privatsphäre und „Sicherheit“, womöglich sogar irgendwas mit Design und Ästhetik? Ach, das könnte alles und nichts bedeuten, wenn es denn was bedeutet 😉

  2. Privatsphäre bieten auch Hecken, die vielleicht nur 2m hoch sind, wenn überhaupt. Bei uns gibt es viele, die mindestens 3m hoch sind, da sieht man nicht mal mehr das Haus dahinter … irgendwie ziemlich übertrieben.

  3. Das ist alles eine Vorsichtsmaßnahme, damit der Nachbar nicht in Versuchung kommt mit dem Gebot „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Eigenheim, Garten und Frau“ zu brechen! 🙂
    Aber ganz ehrlich, wenn ich so ein Haus hätte, bräuchte ich keine meterhohen Hecken. Außer man will wirklich seine Ruhe und nicht die ständigen Blicke der Passanten, während man gerade genüßlich sein Steak essen möchte. 🙂

  4. Also wenn man hinter dem Haus am Garten eine Hecke hat, um vielleicht ungestört auf der Terasse sitzen zu können, ist das ja OK, das würde ich auch machen. Aber den Vorgarten bereits durch ein 3m Hecke abzuschirmen und keinen Blick auf das Haus zuzulassen finde ich wirklich merkwürdig. Ist das dann nicht dunkel im Haus?

  5. Das ist eine generelle Eigenheit der Deutschen.
    Das sieht man auch am Hang der Deutschen zur Gardine … jedes noch so kleine Fensterchen wird da zugehangen …
    Ganz anders bei den Skandinavieren. Keine Gardninen, keine Mauern und Hecken eher auch selten.

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