Mission accomplished: Magdeburg Marathon 2012

Ich bin ein bisschen spät dran mit meinem Bericht vom 9. Magdeburg Marathon am letzten Sonntag. Ich war die letzten Tage gesundheitlich ein bisschen angeschlagen – vom Laufen (fiiiieser Muskelkater) und von irgendeinem Kindergarten Keim (Magen .. urks).

Bis kurz vor Start war ich noch am überlegen, ob ich überhaupt starten sollte, da ich mir echt wenig Zeit zum Trainieren genommen hatte. Aber hey, was solls, ich hatte mich nun angemeldet – kneifen gilt nicht.

Wir sind im dicken Nebel losgefahren, weil wir noch einen Parkplatz vorm Marathon-Start, der eine Stunde früher war als der für unseren 13km-Wettkampf, ergattern wollten. Sah so richtig nach Herbstwetter aus. Aber sobald die Sonne sich hinterm Horizont hochgehievt hatte, war auch der Nebel weg und es war einfach nur grandioses, wunderschönstes Laufwetter mit Temperaturen über 20 Grad. Und das am 21. Oktober! Vor zwei Jahren bin ich noch mit zwei Hosen gestartet 😉

Im Ziel angekommen - erschöpft aber happy.

Ich bin wieder mit Antje gemeinsam gelaufen, die ihre Rolle als Pacemaker sehr ernst genommen hatte und ordentlich Tempo machte. Die Strecke war altbekannt: über die Elbbrücken, an meinem Büro vorbei ;-), Listemannstraße, Breiter Weg, Alter Markt, Breiter Weg, Domplatz, Hegelstraße, Sternbrücke, Stadtpark, unter der Anna-Ebert-Brücke lang an der Elbe bis zur Jerusalembrücke, über die Brücke drüber, auf der anderen Seiter weiter am Elbufer/Elbauenpark lang, Schlenker am Wasserwerk, in den Elbauenpark rein, der letzte Kilometer über die fiese Fußgängerbrücke über der Herrenkrugstraße, Seebrücke, nochmal nen Schlenker auf die Herrenkrugstraße, Zieleinlauf an den Messehallen.

Wie vor zwei Jahren bin ich wieder am Getränkestand an Kilometer 10 eingeknickt und bin ein bisschen gegangen :-/ … Grüß dich, Trainingsdefizit! Wie bestellt, so abgeholt. Nun ja, dennoch mit wehenden Fahnen und nochmal etwas Tempo auf der Zielgeraden ins Ziel gesprintet, Medaille umgehängt bekommen, Waaasseerr und Banane. Yum!

Netto-Laufzeit: 01:17:27 (3 Minuten schneller als 2010!).
22. Platz in der AK W30 (von 47),
228. Platz im 13km-Wettkampf (von 818 Teilnehmern).
Ich bin zufrieden!!

Trotz aller Euphorie fühlte ich mich dann an den nächsten beiden Tagen ein bisschen so:

Leider wollte mir der Liebste keinen Flaschenzug anbringen um besser aus dem Bett zu kommen 😉

Also, es war wieder ein tolles Event voller Rekorder (Teilnehmerrekord: über 5800 Voranmeldungen, Streckenrekord auf der Marathonstrecke durch Frank Schauer vom SCM in grandiosen 2:31:10 und für Halbmarathon-Sieger Daniel Berye vom PSV Kassel mit 01:07:50* – herzlichen Glückwunsch!!!)

Und dann haben wir uns noch _vor_ dem Rennen entschlossen, nächstes Jahr die Halbmarathon-Strecke zu laufen. Ayayay, auf was hab ich mich da eingelassen?

 

* Er war also über 10min schneller als ich auf einer Strecke, die 8km länger war!! Unglaublich oder?!

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