Ich liebe meinen Slow Cooker

Slow Cooker Lasagna

Ich liebe es, zu kochen und zu backen und aus frischen Zutaten und schönen Gewürzen etwas Leckeres für die ganze Familie zu zaubern (dafür liebe ich es weniger, hinterher die Küche aufzuräumen).

Unsere neueste Errungenschaft für die Küche ist ein Slow Cooker (wird auch als Crock Pot bezeichnet). Man kann es sich wie eine Art Elektro-Kochtopf vorstellen. Er besteht aus einem Keramik-Topf mit Glasdeckel, der in einem Heizelement hängt. Das klingt nun erstmal sehr unspektakulär, eher stellt man sich die Frage, warum man so einen Topf in einer voll ausgestatteten Küche braucht.

Um es einfach zu sagen, ein Slow Cooker funktioniert in etwa so: alle rohen Zutaten in den Topf werfen, umrühren, Deckel drauf, je nach Gericht 6-8 Stunden anschalten – tadaaaa fertig ist das Essen. Ohne Rühren, ohne aufpassen, ohne naschen!

Das funktioniert für alle Gerichte, die geschmort werden bzw. in Flüssigkeit gekocht werden – Gulasch, Geschnetzeltes, alle Arten von Currys (indisches Butterchicken ist der Hammer!), aber auch Suppen (gerade köchelt eine Erbsensuppe für morgen langsam vor sich hin). Am Wochenende gab es Moussaka aus dem Slow Cooker und wir sind ganz hin und weg. Im Internet gibt es abertausende tolle Rezepte für frische und gesunde Slow-Cooker-Gerichte. Man soll auch Marmelade darin kochen können – das werde ich dann im Sommer mal ausprobieren, wenn Kirschenzeit ist.

Ein Slow Cooker hat zumeist drei Leistungsstufen – low, medium und high und wird gerade so heiß, dass die Speisen schonend gegart, aber nicht gekocht werden. Es blubbert also nicht 🙂 Fleisch wird dank der langen Kochzeit bei relativ niedriger Temperatur superzart und einfach sehr lecker. Was mich aber wirklich überzeugt, ist die einfache Handhabung. Alles rein, umrühren, anstellen, warten. Oft fülle ich den Slow Cooker abends und lasse ihn über Nacht kochen. Am nächsten Morgen ist das Mittagessen dann schon fertig und man hat Zeit für andere schöne Dinge 🙂 Es kann nichts anbrennen oder zerkochen und der Stromerbrauch hält sich auch in Grenzen.

„Mein“ Slow Cooker hat ein Fassungsvermögen von 3,5l und hat 170 Watt (meistens lasse ich ihn aber nur auf Low laufen, dann ist es noch weniger).

Slow Cooking erfordert jedoch auf Grund der langen Garzeiten Planung. Wer mal eben in einer halben Stunde etwas Essbares für die Familie zusammenwerfen will, der sollte lieber seinen Wok oder die Bratpfanne aus dem Schrank kramen. Und man sollte während des Garens den Deckel nicht ständig abheben (zum Naschen^^). Dann geht die ganze Wärme flöten und bis es Essen gibt, dauerts dann noch ein wenig länger.

Wenn ihr neugierig geworden seit darauf, was Slow Cooker sind und was man damit tun kann – das Blog von Gabriele Frankemölle, Autorin mehrerer Slow Cooking Kochbücher, ist eine wahre Fundgrube.

[photo credits: >colleengreene]

4 Kommentare

  1. *grins* nein das ist nicht mein Essen, das ist ein Foto von Flickr, was unter Creative Commons steht 😉

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