Das Paleo-Experiment

Banksy's caveman

Die Fastenzeit ist da, genau genommen eigentlich schon seit letzter Woche. Letztes Jahr habe ich ja wirklich fünf Tage gefastet. Dieses Jahr steht ein anderes Programm auf dem Plan: das Paleo-Experiment. Gemeinsam mit dem Lieblingsliebsten werde ich ab heute die nächsten 30 Tage für ein Reset des Körpers und eine Ernährungsumstellung nutzen.

Was heißt das konkret? Die Paleo-Ernährung oder Steinzeit-Diät ist ja gerade irgendwie in und wahrscheinlich ist jeder schon einmal über diesen Begriff gestolpert. Ich persönlich finde die Namen etwas irreführend. Zum einen ist es keine Diät, sondern eine Ernährungsweise, die man dauerhaft einhält. Zum anderen, geht es nicht wirklich darum, wie ein Steinzeitmensch zu essen. Wenn man sich Paleo-Rezepte ansieht, findet man unter den Zutaten viele Kokosprodukte, Avocado und andere Dinge, auf die ein mitteleuropäischer Neanderthaler eher keinen Zugriff hatte.

Vielmehr geht es darum, sich von frisch zubereiteten Dingen zu ernähren, die viel Gemüse, gesunde Fette, Beeren, aber auch Fleisch enhalten. Vermeiden sollte man Getreideprodukte (Brot, Nudeln, Pizza, …), alle industriell verarbeiteten Lebensmittel und vor allem Industrie-Zucker. Vor allem das wird mir als Naschkatze besonders fehlen.

Während des 30-Tage-Experiments soll man auch auf Milchprodukte und Hülsenfrüchte verzichten, um den Körper zu resetten. Nach den 30 Tagen kann man diese probeweise wieder in die Ernährung aufnehmen und schauen, ob sie einem bekommen.

Da alles besser geht, wenn man einen Plan hat, haben wir uns das Buch „Power for Life“
von Nico Richter (der auch das Blog paleo360.de betreibt) als Grundlage genommen und hangeln uns daran entlang.

Heute morgen gab es einen sehr grünen Smoothie zum Frühstück (Apfel, Kiwi, Spinat, Ingwer, Minze), das war schon etwas anderes als das Müsli, was ich sonst esse. Ansonsten gab es vormittags ein Stück Thai-Frittata, zum Mittag einen Salat mit Grünzeug, Thunfisch und Essig/Öl, nachmittags rohe Paprika und abends eine Hühner-Gemüsesuppe (Rest vom Samstag).

An was wir uns auf jeden Fall gewöhnen müssen, ist das gründliche Planen und Vorbereiten, damit man immer was gesundes zu essen hat und nicht in die Versuchung gerät Junk Food zu essen. So hab ich am Wochenende etwas mehr gekocht, so dass wir für zwei Wochentage gleich Abendessen haben und der Liebste hat Frittata und Kokosriegel gemacht und portionsweise eingepackt, so dass wir uns morgens nur ein Päckchen aus dem Kühlschrank nehmen müssen.

Ich bin echt gespannt, wie das Experiment so läuft und werde weiter berichten.

Heute Abend geht es noch – wie jeden Montag – zum Taiji 🙂

[photo credits: Lord Jim]

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