Bye bye 2016, hello 2017

Es ist der letzte Tag des Jahres und es wird Zeit, einen kurzen Rückblick zu schreiben.

2016 war unheimlich viel los auf der Welt. Viel Krieg, viel Leid, viel Unsinn und Unglaubliches. Viele Musiker und Schauspieler, die ich gerne mochte, sind gestorben. Was bleibt sind ihre Filme und ihre Musik, durch die sie unvergessen bleiben.



In Syrien herrscht ein Krieg, dessen Kräfte und Positionen ich nicht mehr durchschauen kann. Es bringt den Menschen so unglaubblich viel Leid. Ausgebombte Städte, Menschenopfer, frierende und hungernde Kinder. Das schreibe ich jetzt hier so aus meinem warmen Arbeitszimmer ohne das ich etwas ändern kann, ich kann nur mein Mitgefühl ausdrücken.

Überhaupt war 2016 das Jahr der Durchgeknallten und Irren. Viele Dinge sind passiert, die ich nie für möglich gehalten habe. Nie werde ich den Morgen vergessen, als ich beim Kaffee die Nachrichten checkte und sah, dass Donald Trump die US-Präsidentschaftswahl gewonnen hat. Ich hatte dafür nur ein Wort: „FUCK“. Noch immer kann ich gar nicht richtig begreifen, dass Menschen diesen Typen überhaupt gewählt haben und was das für die kommenden Jahre bedeuten kann. Obama, we will miss you!

Aber Populismus ist ja weltweit gerade in: Die AfD holt 24% bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Erdogan will dem osmanischen Reich wieder zu Glanz verhelfen — koste es was es wolle — , und dann war da noch der Brexit, durchgesetzt von einer Partei, die einfach überhaupt keinen Plan hat.

Es gab Terroranschläge überall, oftmals vom Islamischen Staat, zuletzt auf einem Berliner Weihnachtsmarkt. Schockiert guckt man von außen zu und weiß nicht, wie man damit umgehen soll.

Großes Entsetzen löste nicht zuletzt auch die Keynote von Apple aus als das iPhone 7 vorgestellt wurde – ohne Kopfhörerbuchse!!!!einself

Natürlich gab es 2016 auch ganz tolle Dinge: die Wissenschaft war kollektiv in Verzückung versetzt, als Einsteins Gravitationswellen nachgewiesen werden konnten. Deutschland war erfolgreich bei den olympischen Spielen in Rio und YouTube und die GEMA haben endlich ihren Streit beigelegt – keine roten Sperrtafeln mehr!

Ganz persönlich war 2016 ein nicht sehr herausragendes Jahr. Wir haben so vor uns hingelebt, alles lief irgendwie. Wirklich große Ereignisse gab es nicht (oder ich habe sie vergessen, dann waren sie wiederum nicht sehr beeindruckend).

Und doch ist 2016 ein markantes Jahr. Meine Zeit an der Uni ist beendet – auch wenn ich die eine Altlast AKA Dissertation noch mit nach 2017 schleppe. Ab Februar werde ich mich als IT-Beraterin und IT-Trainerin selbständig machen. Ich freue mich da unheimlich drauf, auch wenn vieles noch ganz nebulös ist und ich noch nicht weiß, wohin die Reise mich führen wird. Aber es wird spannend und neu.

In diesem Sinne … einen guten Rutsch und ein glückliches, gesundes 2017!

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