Das Wochenende war von bescheidenem Wetter geprägt. Eigentlich wollte ich mal anfangen, den Garten auf Vordermann zu bringen, bei Sturm und Regen hielt sich die Lust darauf jedoch in Grenzen. Also eher im Haus rumgewuselt und viel gelesen, gekocht, Brot gebacken – alles wie immer also.

Bauernbrot 80/20

Weiter die Zimmer der Kinder entrümpelt, und ich bin immer noch erstaunt darüber, wieviel Krams sich da angesammelt hat. Toll auch die Freude der Großeltern, dass ja nun wieder Platz für neue Oster-Geschenke ist bei gleichzeitiger Beschwerde, dass sich die lieben Enkelkinder ja gar nichts wünschen. Gnarf, dieser Geschenkezwang zu irgendwelchen Festen und Feiern. Ja ich kann es verstehen, dass man nicht mit leeren Händen kommen möchte irgendwie, aber es ist immer das selbe: meine Halb-Zwerge sind wunschlos glücklich und bekommen irgendwelchen Krams geschenkt, der aus Verlegenheit gekauft wurde, den sie aber weder brauchen, noch freuen sie sich wirklich drüber — es ist nur so ein Überschütten, was ich nie haben wollte. Ja, sicherlich klingt das jetzt ganz ganz furchtbar undankbar und arrogant, aber it just doesn’t spark joy. Der Vorschlag, dass man ja gemeinsame Unternehmungen verschenken kann und viel sinnvoller sind, traf nicht so richtig auf Begeisterung auf Seiten der Schenkenden. Man kann es nicht gut einwickeln oder zu Ostern im Garten verstecken (aber die Kinder würden sich so viel mehr drüber freuen …)

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Der Liebste ist auf Dienstreise im Süden der Republik unterwegs und wir sind hier so mit Alltagskrams, Zahnarztterminen, Elterngesprächen und sowas beschäftigt. Man kriegt das hin, aber es fehlt doch einer.

Eine Entscheidung getroffen und die ersten Dinge dafür in die Wege geleitet. So richtig „erleichtert“ bin ich noch nicht, ein Stück Arbeit liegt noch vor mir, aber tschakka.

Der nicht mehr ganz so kleine Hund hat mal wieder Probleme mit irgendeinem doofen Juckreiz — das hatte er um Weihnachten herum schonmal, so schlimm, dass er sich seine Hinterbeine partiell nackt geknabbert hat. Der Doc konnte nicht so richtig rausfinden, wo das herkam, keine Parasiten oder ähnliches. Ich vermute ja immer noch eine Futterunverträglichkeit, letzten Endes hatte eine Salbe und die Umstellung auf Sensitiv-Futter geholfen. Jetzt geht es wieder los und wir fangen nun wohl doch an zu Barfen, in der Hoffnung, dass es wirklich gesünder ist und es ihm damit besser geht. Armer Kerl, ist schon richtig doof, wenn man nachts nicht schlafen kann, weil es juckt. Wird zwar nun umständlicher als einfach nur mal den Napf in die Futtertonne stecken, aber wir Menschen wollen ja auch kein Industriefutter, letzten Endes ist es nur konsequent.

Freitagsfrühstück mit den Land-Freundinnen. Viel gekichert, Kaffee geschlürft, selbst gebackene Brötchen gefuttert.

Hunderunde im Regen, der ostwärts über die Elbe zog. Zurück am Rechner kotzte mir der Kater auf den Schreibtisch.

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Kinder eingesammelt und mit Kopfweh auf die Couch.

Nach kurzer Erholung auf den Weg zum Begegnungstraining der Hundeschule gemacht. In der Garage traf mein vier Wochen altes Handy auf den Betonfußboden – leider keine liebevolle Freundschaft.

Morgen nun also die Spider-App entfernen lassen. Man möchte schreien.

Snape

Der Liebste segelte während meiner Abwesenheit die Treppe runter, nix gebrochen oder anderes schlimmes, aber eine dicke Schürfwunde am Arm – schön am Rauputz langgeschrammt.

Das Wochenende kann kommen. Ich brauche jetzt Rotwein.

Sirius Black GIF - Sirius Black Wine GIFs

Grundstimmung: enstpannt

Gestern kein extra Eintrag, der Tag plätscherte so vor sich hin, ich werkelte vor mich hin mit Projektarbeit und Papierkrams, nichts blogbares ist passiert, außer vielleicht das fabulöse Gemüsecurry, dessen Rezept ich in einer meiner geliebten Rezeptzeitschriften fand und dann etwas aufgepimpt zum Abendessen serviert hatte.

Fabulöses Glückscurry

Heute früh zur Uni gefahren, um meine liebe ehemalige Kollegin Ilona in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Ganz viele Leute — (ehemalige) Studis, Kollegen und Freunde — waren gekommen um mit ihr zu feiern, zu trinken, zu schwatzen. Auf über 40 Dienstjahre an der Uni kann sie zurückblicken, das finde ich wirklich beeindruckend und ihr Weggang wird eine große Lücke hinterlassen.

Der mittägliche Hundegang war heute dank des Usselwetters ein wenig kürzer als sonst. Ohne Hund wäre ich heute wieder mal nicht vor die Tür gegangen, nass, kalt, grau. Was grad sehr nervt ist die Leinenpflicht wegen Brutzeit, das findet der nicht mehr ganz so kleine Hund nicht wirklich prickelnd (und ich eigentlich auch nicht).

Später durften wir dann auch drin bleiben, da unser ZOS-Training bei Bea Gott sei dank drin stattfindet. Hinterher war er wieder platt, obwohl er schon viel ruhiger geworden ist, dennoch ist die Sucharbeit wohl sehr anstrengend.

Nun zum gemütlichen Teil des Abends und warten, dass der Liebste von der Dienstreise zurückkehrt.

Gesundheitlich schon viel besser, dank literweise Ingwertee, einem heißen Bad und Ruhe soweit es ging.

Heute einiges an Mails geschafft, Platz geschaffen für neues und altes auf die Abschussliste gesetzt. Am Kundenprojekt gearbeitet und einiges über den Haufen geworfen, weil mal wieder neue Anforderungen reinkamen O_o

Dank des schönen Wetters eine große Hunderunde gedreht und frische Luft getankt. Den Rest des Tages mit den Kindern verbracht, zum Abendessen Hähnchen in Erdnusssoße mit Brokkoli gekocht.

Ein toller ereignisloser Tag.

Der Abend gestern begann schon mit Kopfschmerzen und endete mit frühem zu Bett gehen.

Heute richtig umgelegen — nachdem alle Kindelein in ihren Schulbussen saßen, bin ich wieder ins Bett gekrochen und hab den Großteil des Tages auch ebenda verbracht. Meh. Hoffe, Ingwertee und ausruhen hilft.

Ohne Social Media fühlt sich immernoch merkwürdig an, vor allem in „langweiligen“ Situationen, wo man nichts „schweres“ lesen will. Oh je, was ist nur aus meinem Hirn geworden? Ich schieb es auch mal gerade ein bisschen auf die Erkältung.

Grundstimmung: nass und müde

Eigentlich sollte es ja ein chilliger Sonntag werden, nachdem wir gestern den ganzen Tag gewerkelt, aufgeräumt und geputzt hatten. Nun ja, ganz mit Nichtstun ging es dann leider doch nicht, die Familie wollte Mittagessen und überhaupt. Also raffte ich mich auf, nachdem der Liebste auf dezenten Hinweis heute morgen das Hundrauslassen übernommen hatte, warf ein Gulasch zusammen und setzte Brotteig an — heute wieder ein schnelles Hafer-Dinkel-Brot, nachdem ich gestern in der Wuselei vergaß, Sauerteig anzusetzen. Wir frühstückten spät und ich schnappte mir den Hund, um mit ihm zum Hundetreff zu fahren.

Es regnete in Strömen, lustig war es trotzdem. Mein kleiner Testosteron-Kloppi hatte wieder einen Schub und wurde nicht müde, sich auf die Schafe und zahlreichen anderen Hunde (insbesondere die Hündinnen) stürzen zu wollen – ich hatte gut zu tun. Lustigerweise hat die anschließende Freifolge-Übung richtig gut geklappt und wir haben sogar die Challenge gewonnen. Nachdem er nochmal richtig mit den anderen Rüden über’s Gelände ballern durfte, sind wir dann patschenass und etwas durchgefroren wieder nach Hause gefahren.

Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit Kaffee, Tee und Buch auf der Couch. Also doch noch etwas chillig, der Sonntag.

Nun etwas kopfschmerzig und müde, hoffe nicht, dass ich krank werde.

Grundstimmung: zufrieden, aber mit Rücken

Lange geschlafen (OK, halb 7 kurz mit dem Hund raus, danach aber nochmal hingelegt) und mit der ganzen Familie in Ruhe gefrühstückt. Geht leider immer nur am Wochenende.

Eigentlich wollte ich im Garten was machen, aber das Wetter war sowas von ungemütlich, dass ich keinen großen Drang hatte, rauszugehen. Sturm und immer wieder Regen – eigentlich Wetter für Flauschdecke, Tee und ein dickes Buch.

Stattdessen das Haus geputzt (oy, war echt mal wieder gründlichst dran) und mit K2 dessen Zimmer entrümpelt und gesäubert. Gruselig, was sich da so ansammelt. K2 bastelt unheimlich gern, was man sehr gut an Glitzerkleberresen und überall Papierschnippeln sehen kann. Drei große Säcke Kuscheltiere auf den Dachboden ausrangiert. Krass, wie groß so ein Zimmer wirken kann mit weniger Krempel drin.

Zwischendrin noch schnell ein Mittagessen zusammengeworfen – heute gab es das bei der ganzen Familie beliebte Buttermilchhähnchen von Samin Nosrat – und ich hatte hinterher wieder genug Reste zum Brühe kochen *freu*. Das Rezept braucht ein wenig Planung, ist aber in der Zubereitung super easy, ein paar Ofenkartoffeln dazu und Buttergemüse – voilà.

Nachmittags kurze Kaffeepause mit Feedreader, dann weiter Entkruschen bei K2. Da kein Facebook und Twitter-Konsum mehr, wieder viel mehr Blogs lesen. Find ich gut.

Zum Abendessen haben wir uns zum ersten Mal an selber geklöppelte Tacos gewagt – also so richtig selber machen, aus Masa Harina. Der Liebste war so begeistert, nachdem er die an einem Streetfood Stand in den Staaten gegessen hatte, dass wir das mal probieren wollten. War ganz schön aufwändig (kein Essen für unter der Woche), dafür sehr lecker und super zum Verwerten der Hähnchenreste vom Mittag.

Jetzt hab ich so ein bisschen Rücken und werde mich mit der letzten Folge Grey’s Anatomy und einem Glas Rotwein (oder zwei :-P) aufs Sofa verziehen. Der kleine Hund wartet schon.

Morgen mach ich mal gar nix. Oder fast nix. Naja.

Technik-Bla: Es wurmte mich so ein bisschen, dass — nachdem ich meinen Instagram-Account deaktiviert hatte — hier im Blog so viele tote Links sind. Naja, aktivier ich das wieder, lasse aber die App auf dem Handy gelöscht, dann guck ich nicht rein. Gesagt, getan. Links im Blog immer noch tot. Meh. Access denied, irgendein Zugriffstoken verwurstet. OK, dann eben nicht. Nun kann ich aber den IG-Account nicht wieder deaktivieren, weil man das wohl nur einmal pro Woche tun darf und ich soll es später nochmal probieren. Gnarf.

Grundstimmung: fragmentierter Tag macht fragmentierte Gedanken.

Der Wecker klingelte wie immer punkt 5 Uhr. Es gelingt mir nur sehr selten, dann gleich aufzustehen, meistens malträtiere ich noch ein paar Mal die Schlummertaste, so auch heute.

Ich schälte mich dann aus dem Bett, ließ den Hund in den Garten und macht mir mein Breakfast of Champions™ – schwarzer Kaffee und ein Glas Wasser. Seit einiger Zeit mache ich Intervallfasten und das erste Essen gibt’s erst später.

Kurz darauf dann die Kindelein aus ihren Betten geworfen, befrühstückt, fertig gemacht, zum Bus geschickt/gefahren.

Erste Schreibtischrunde, ein bisschen Buchhaltung und werkeln am Kundenprojekt. Später Wochenend-Einkauf – wo kommen nur immer die ganzen beigen Leute her? Egal um welche Zeit ich einkaufen gehe, sie sind immer da.

Zurück zu Hause spätes Frühstück, die nächste Schreibtischrunde. Mittag geht’s eine Runde mit dem Hund in den Wald, nachdem dieser recht nervös neben meinem Schreibtisch rumtänzelte. Er erträgt seinen neuen Maulkorb, den wir ihm auftrainieren, mit Würde und sieht ein wenig aus wie Bane. Wir sehen unterwegs Rehe und dicke Regentropfen. Ich ärger mich ein wenig, dass ich mich nicht aufraffen konnte, die Laufschuhe anzuziehen, aber immerhin gehen wir eine große Runde.

Am Nachmittag trudelt K1 ein und ich hole K2 vom Schulbus ab. Die Woche ist geschafft und jeder verzieht sich erstmal in sein Zimmer zum Ruhe haben und Runterkommen. Der Liebste schlägt auch zu Hause auf und hat Blumen zum Frauentag mitgebracht. Hachz. Ein zweites Blümchen gibt es von einer lieben Freundin.


Technik-Bla: Im Blog/auf der Domain mal noch ein SSL-Zertifikat installiert. Bemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, im neuen WordPress-Editor Sonderzeichen einzugeben, der Knopf dafür ist verschwunden *mpf* . Das ™-Zeichen oben hab ich per Copy&Paste von einer anderen Seite eingefügt.

Quote of the day:

If you don’t produce, you won’t thrive — no matter how skilled or talented you are.

Cal Newport. Deep Work, 2016. S. 32

Kinder ins Bett gekippt, jetzt mit dem Liebsten die letzte Discovery-Folge gucken und Essen vom Inder naschen.

Hust hust … wow, beeindruckend wieviel Staub und Spinnweben sich so in 18 Monaten in einem Blog ansammeln können, wenn man sich nicht mehr drum kümmert.

Ich dachte, ich seh hier mal wieder nach dem Rechten, aber es scheint alles noch zu halten, keine Blessuren, der Anstrich sieht immer noch ordentlich aus.

Zum ersten Mal benutze ich nun auch den Gutenberg-Editor, der seit dem letzten Major Release in WordPress enthalten ist und das gefällt mir richtig gut. Das Schreiben fühlt sich besser an, weniger technisch.

Was ist in der Zwischenzeit passiert?

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Seit Samstag haben wir nun ein neues Familienmitglied. Unser kleiner Labrador-Mix-Welpe Scotty ist bei uns eingezogen. Wir waren alle sehr aufgeregt. Die Kinder haben in der Woche vorher jeden Tag gefragt, wie oft sie noch schlafen müssen, bis wir Scotty abholen.

Die Heimfahrt war dann auch wirklich aufregend, der kleine Wauz hat sich kurz vor der Ankunft zu Hause übergeben müssen – die Schaukelei war er einfach noch nicht gewohnt. Gott sei dank war ich vorbereitet und hatte nicht nur eine Decke, sondern auch Handtücher dabei, so dass wir das Malheur schnell beseitigen konnten.

Zu Hause wurde dann erstmal ganz viel rumgeschnüffelt und der Kater begrüßt. Der ist von dem kleinen Energiebündel  noch mäßig begeistert und macht einen großen Bogen um Scotty. Wenn er ihm doch mal zu nahe kommt, faucht Luna ihn an und sucht das Weite. Er braucht wohl noch ein bisschen, um sich an den neuen Mitbewohner zu gewöhnen. Wir allerdings auch. Alles ist wieder ein bisschen anders, fast als ob man nochmal ein Baby im Haus hat, auf dessen Zeichen man erst lernen muss zu achten. So ging das ein oder andere Häufchen bisher nicht in den Garten sondern ins Haus. Wir üben noch.

Die erste Nacht war OK, Scotty hat bis 5 Uhr geschlafen und wurde dann unruhig. Ich hab ihn mir geschnappt und in den Garten verfrachtet, wo er brav sein Geschäft erledigt hat und wir dann nochmal bis 8 Uhr geschlafen haben.

Unsere erste gemeinsame Woche wird spannend – der Liebste ist auf Dienstreise so dass ich den Alltag mit Kindern, Kater und Welpe nun erstmal allein stemmen muss. Ich versuche, entspannt zu bleiben – irgendwie geht das schon und die Kinder sind ja auch nicht mehr so ganz klein. Besonders der Große ist stolz wie Bolle, nun einen Hund zu haben und räumt sogar freiwillig Häufchen weg, so lange er die coole Leckerli-Tasche mit der Rolle Kacktüten mit sich rumschleppen darf.

Heute morgen ist Scotty sogar schonmal 10 Minuten allein geblieben, als ich Kind 2.0 in die Kita gebracht habe. Er lag brav im Flur auf seiner Decke und hat sich mit seinem Spielzeug beschäftigt. Er steht – wie wohl alle Welpen dieser Welt – total auf Schuhe und hatte sich auch meine Sandalen geschnappt, die aber das ganze unbeschadet überstanden haben.

Am Samstag geht es in die Welpenschule, mal sehen, wie das wird. Ich bin gespannt.