Sorry Leute, gestern gabs leider keinen Blog-Eintrag mehr, das hole ich jetzt hiermit nach.
Der Sonntag war nach meinem Empfinden etwas ruhiger, was vielleicht auch damit zusammenhing, dass ich nur noch 4 Vorträge besucht habe, von denen 3 gut waren. Der erste Vortrag über OpenSource-Tools in Lernmanagementsystemen ist leider ausgefallen, weil der Referent durch Abwesenheite glänzte (ist der eigentlich noch aufgetaucht?) und ich hab die Zeit genutzt und mir ein joomla auf meinem Laptop installiert und ein wenig damit rumgespielt, nachdem ich in der letzten Nacht so großmäulig meine Hilfe bei der Verbesserung der mdlug-Webseiten angeboten habe 😀
Der Vortrag über moodle war irgendwie etwas lahm für meinen Geschmack, da war der Asterisk-Vortrag von Stefan Wintermeyer (zu meinem Bedauern dieses Jahr ohne Hund Tiger) eindeutig informativer und auch unterhaltsamer. Übrigens hat Stefan auch ein Buch über Asterisk geschrieben. Danach habe ich mir noch einen Vortrag über NetBSD angehört, der auch sehr informativ war, leider war nur der Referent Matthias Petermann seeehr nervös – der tat mir irgendwie leid. Den Abschluß bildete der Vortrag von Stefan Schumacher über Methoden zur Datensicherung, der auch superinteressant war, nur haben mich die ständigen Einwürfe und Erklärungsbedürfnisse von Jörg Schilling, der in der ersten Reihe saß, mit der Zeit arg genervt.
Tja, das wars dann für den diesjährigen Chemnitzer Circus Linux. Stefan und Georg haben wir noch dabei zugeschaut *g*, wie sie ihren Stand abgebaut haben, den Kram ins Auto verstaut und uns Richtung Heimat begeben. Das Wetter war nicht ganz so eklig wie auf der Hinfahrt, so dass wir ca. 21:00 Uhr zurück in Magdeburg waren.

Noch ein paar persönliche Erkenntnisse dieser Tage:
* Geeks sind nicht unsozial – ganz im Gegenteil, dieses Treffen war der Beweis
* Linux und OpenSource ist "normaler" geworden – die langhaarigen, langbärtigen Geeks sind nicht mehr in der Überzahl – ist OpenSource reif für's Frontend? Wir werden sehen (aber ich behaupte "ja" )
* auf Autobahnen gibt es w-lans

Es war ein supertolles Wochenende mit tollen Leuten – danke dafür! Bis zum nächsten Jahr!

P.S: Die mdlug hat nun eine Frauenbeauftragte – mich 😀

Nachdem ich gestern mangels Netzzugang leider keine Möglichkeit mehr hatte, über die restlichen Veranstaltungen auf dem CLT und in Chemnitz zu bloggen, hier ein kurzer Abriss dessen was gestern noch so passiert ist.
Mein letzter Vortrag, den ich gestern noch besucht habe, war "Wie man Nutzer motiviert – oder warum der BofH (fast) nicht lustig ist" von Meike Reichle. Zu diesem Vortrag fällt mir nur ein Wort ein: großartig! Hoher Unterhaltungsfaktor (ich kann euch nur raten, nächste Woche mal den mp3-Mitschnitt von den Seiten des CLT zu ziehen und ihn euch anzuhören!), viele Informationen und Denkanstöße für den gemeinen (fiesen) Admin und von mir aus auch echt Respekt, sich als Frau vor eine johlende (und mitunter auch geifernde) Horde Geeks zu stellen und über die Tätigkeit eines SysAds zu philosophieren. Ich hätte mir gewünscht, dass sich einige der Leute, die Rechner administrieren, die ich als gemeiner User benutze oder benutzen muss, diesen Vortrag angesehen hätten und einiges davon mitgenommen hätten für ihre tägliche Arbeit – und das Leben wäre schön 🙂
Den Rest des Abends haben wir dann mit den anderen MDlern verbracht, essen im Ratskeller (Rating auf einer Skala von 1-10: 7 – aber nur weil mein Essen sehr gut war, die Musik war leider unerträglich) und später feuchtfröhliches Cometogether in Franks Zimmer bis früh kurz nach drei. Der Abend war echt schön, das ist auch immer einer der Gründe, warum ich gern mit einer Truppe auf Events wie den CLT fahre und mich später gern an diese Events erinnere.
Mal sehen was Tag 2 des CLT noch so bringt, ich melde mich später wieder.

So, dank Stefan und Georg, die am openwrt-Stand rumlungern, hat mein Notebook wieder Strom und ich kann weiterschreiben.
Nach einem opulenten Frühstück im Hotel (opulent deswegen, weil ich sonst nie frühstücke) ging es gegen halb 10 in die Orangerie. Leute begrüßt, Stände angeguckt und die ersten Vorträge besucht. Der erste Vortrag von Kurt Gramlich vom Skolelinux-Projekt über OpenManagement – Projektmanagement in OpenSource-Projekten – war echt erste Sahne – sowohl inhaltlich als auch rhetorisch. So machen Vorträge Spaß! Der darauffolgende Vertrag über moderne Webarchitekturen bot – zumindest für mich – nichts wirklich neues und der Vortrag über freie Datenbankfrontends von Peter Eisentraut von postgresql machte eher einen demotivierten und unenthusiastischen Eindruck – wenn auch nicht minder informativ. In der Mittagspause war kurz Zeit zum Kaffee trinken, was essen und schwätzen – Herrn Guckes mit dem roten Schal hab ich auch schon getroffen. Leider hab ich keinen Kartenleser dabei, mal sehen ob ich einen auftreiben kann, dann kann ich die Fotos ins Netz stellen – ansonsten passiert das in den nächsten Tagen. A propo Fotos – die Leute aus dem Ubuntu-Forum, die sonst im Netz eher cool drauf sind, sind wohl etwas gestresst – anders kann ich die Äußerung "Hey, du musst erst fragen, ob du den Stand fotografieren darfst" nicht erklären. Das ist hier ein OpenSource-Event – und in der OS-Community hat doch jeder jeden lieb 😀 – da sind solche Anfeindungen wohl eher fehl am Platz.
Der Vortrag über anwenderspezifische Benutzeroberflächen von Lernmanagementsystemen war auch eher lahm, zumindest der konzeptionelle Teil. Konzepte erklären heisst irgendwie nicht, jeden Menüpunk in einer HTML-Navi zu erklären … dafür war der technische Part stärker und auch gut vorgetragen.
Nur damit es nicht zu Missverständnissen zu meiner Kritik über die Vorträge kommt: Ich finde es toll, dass Leute sich hier zur Verfügung stellen, Vorträge halten und auch blöde Fragen aushalten. 😉

Be back later!

P.S: Die Livestreams zu den Vorträgen gibt es hier.

Da grad Mittagspause ist, ergreif ich mal die Chance ein bisschen zu bloggen. Gestern sind wir zu sechst von Magdeburg nach Chemnitz gefahren. Das Wetter hat eindeutig negative Punkt auf der Nervigkeitsskala verdient, Schneeregen von vorn, hinten, oben, unten … ekelhaft. Nach Checkin im Hotel (wieder das Seaside wie letztes Jahr) und kurzem Abstecher in die Orangerie, der CLT-Location zum Abladen von Hardware und kurzem Hallo-Sagen waren wir bei dem grandiosen Italiener, bei dem wir vor zwei Jahren schon waren. Beim Pizzaessen gelernt, dass Schinken = schweinefleischhaltiger Pizzabelag ist und manche Sachen nicht lustig, sondern einfach nur bekloppt sind 😀
So, der Rest folgt im Laufe des Tages, ich muss mich erstmal auf die Suche nach einer Steckdose begeben, mein Akku macht gleich schlapp.

So, ich werde hier mal ein paar Links sammeln zu Blogs, Webseiten und Pics vom CLT2005.

Blogs:
Chemnitzer Linuxtage – My Summary in daja's blog
ivamp1
Hendrik Scholz
Josef Spilllner

Pics
Daja's pics
Fotos von Daniel K. Gebhart
Fotos auf der CLT-Seite

P.S: Habe gerade beim Googeln entdeckt, dass CLT auch für die Vereinigung "Citizens for lower taxation" steht…

Also, hier wie versprochen der Bericht über unsere Fahrt zum Chemnitzer Linuxtag. Zu fünft gings am Freitag am späten Nachmittag Richtung Chemnitz: Auto 1 mit Frank als Fahrer, André als Navigator und Georg als Auf-derAutobahn-nach-WLANs-Suchender (same procedure als last year 😉 ) – Auto 2 mit Olaf und mir als Hinter-Auto1-Hinterherfahrende. Auf einem Parkplatz an der Autobahn parkt ein Auto großen Anhänger mit der Aufschrift "Renn-Elefanten" – leider wollten die uns ihre Elefanten nicht zeigen. André muss leider die Geschichte mit links und rechts noch ein bisschen üben, da er uns trotz ausgedrucktem Routenplan von der Autobahn aus in die falsche Richtung lotst und wir nach 20 km an einer Tankstelle in der Pampa doch mal nach dem Weg fragen, weil uns die ganze Sache doch etwas komisch vorkommt. Eine nette Dame versucht uns den Weg zu beschreiben – "sie können die xxx -straße lang – nu oder auch erst da links und dann die yyy-Straße …" – Verwirrung pur. OT Olaf "Die reden hier alle ganz komisch"
Der Weg zur Organgerie – das Gebäude der TU Chemnitz, in der der CLT stattfand – war dann supereinfach zu finden – gaaaanz lange geradeaus und dann nur einmal links – der Beschilderung "Universität" folgend. Da haben wir Georg abgeliefert, weil er den X-Box-Stand betreut hat und bei Daja genächtigt hat – wir restlichen vier sind ins nahegelegene Hotel eingecheckt. Wir hatten ein cooles Zimmer, sogar mit Miniküche und Kinderbett 🙂 Später sind wir noch in die Stadt getingelt, weil André unbedingt den Marx-Kopf sehen wollte und wir anderen Hunger hatte. Leider war die Pizzeria, in der wir letztes Jahr waren, wo es unglaublich leckere Pizza gab, zu, so sind wir in den Ratskeller – sehr nettes Ambiente, gute Küche zu moderaten Preisen. André und Frank (AKA Asterix und Obelix) waren etwas angefressen, weil sie keine Minibar im Zimmer hatten – da geht nichts über einen Vorrat an Rum und Cola im Kofferraum – der war dann auch in netter Runde auf Obelix' Zimmer ziemlich schnell geleert.
Samstag morgen dann nettes Frühstück – das ist das tolle an Hotels – da gibts immer schöne Sachen zuim Frühstück, die einem zu Hause viel zu aufwändig wären (wer schnippelt sich schon nen Obstsalat am frühen Morgen?). Die Brüßung und die Keynote haben wir sein lassen und uns lieber Zeit fürs Frühstück gelassen. pünktlich zu den ersten Vorträgen waren wir dann in der Orangerie. Vorher noch schnell an den Merchandising-Stand und T-Shirt und Kaffeebecher eingesammelt – die waren im letzten Jahr relativ schnell alle und mit Kaffeebecher gabs mehr Kaffee für weniger Geld am Catering Stand (später musste ich mir noch eine Tasse kaufen, da ich so clever war, die erste Tasse vorm Catering-Stand fallen zu lassen – gottseidank ohne Kaffee drin). Die Stände der Aussteller waren recht bunt gemischt – Distributionen, Hardware, FSF, diverse OS-Projekte, … So eine Veranstaltung ist immer gut, um Leute wiederzutreffen, die man schon lange nicht gesehen hat. Daja hatte ich zwar am Freitag schon kurz gesehen, da war er aber arg beschäftigt, dafür hatte er am Samstag mal Zeit für ein Schwätzchen, da er ganz allein am Rocklinux-Booth war. Später traf ich dann noch Daniel, der dieses Jahr für Pressearbeit zuständig war und nur sporadisch am KDE-Stand sein konnte. CU @Cebit! Eigentlich wollte molli123 auch zum CLT kommen, weil sein Kumpel Hendrik am Sonntag einen Vortrag hält. Leider ist er krank geworden. Schade, weil wir uns noch nie IRL getroffen haben. Naja, klappt schon nochmal. Herrn Guckes hab ich diesmal nur von weitem gesehen, umringt von einer Traube Menschen.
Nunja, um mal zu einem Fazit zu kommen: tolles Event, sehr interessante und tolle Vorträge, tolle Orga, tolle Menschen – schade, dass wir nicht mehr bis zum Sonntag bleiben konnten.