20.09.2009
Zeit, mal etwas Rückschau zu halten auf die vergangenen Wochen, in denen hier im Blog nichts los war, in der echten Welt da draußen dafür um so mehr. In der letzten Woche fand die DeLFI 2009 statt – die deutsche E-Learning Konferenz. Wir waren dort sogar quasi mit zwei Projekten vertreten. Zum einen hatten wir ein Papereingereicht, das wir auf der DeLFI vorstellen durften. Zum anderen hatten wir die große Ehre, uns zu den 10 Finalisten des diesjährigen MedidaPrix zählen zu dürfen und während der Konferenz unser Projekt eduComponents in einem Public Hearing der Jury noch einmal vorzustellen. Dem entsprechend waren die letzten Wochen sehr arbeitsreich, da wir jede Menge vorzubereiten hatten – unsere Präsentation inklusive Videotrailer sowie T-Shirts, Flyer, Poster, etc. für unseren Messestand, der jedem MP-Finalist zur Verfügung stand. Das klingt jetzt ziemlich lapidar dahergeschrieben, aber es war eine Menge Arbeit, die ich ohne unsere engagierten Hiwis niemals geschafft hätte – an dieser Stelle nochmal ein dickes Danke an Julia und Stephan!
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Zeit, mal etwas Rückschau zu halten auf die vergangenen Wochen, in denen hier im Blog nichts los war, in der echten Welt da draußen dafür um so mehr. In der letzten Woche fand die DeLFI 2009 statt - die deutsche E-Learning Konferenz. Wir waren dort sogar quasi mit zwei Projekten vertreten. Zum einen hatten wir ein Paper ((Die kompletten Tagungsbände der Konferenz gibt es als PDF files hier))eingereicht, das wir auf der DeLFI vorstellen durften. Zum anderen hatten wir die große Ehre, uns zu den 10 Finalisten des diesjährigen MedidaPrix zählen zu dürfen und während der Konferenz unser Projekt eduComponents in einem Public Hearing der Jury noch einmal vorzustellen. Dem entsprechend waren die letzten Wochen sehr arbeitsreich, da wir jede Menge vorzubereiten hatten - unsere Präsentation inklusive Videotrailer sowie T-Shirts, Flyer, Poster, etc. für unseren Messestand, der jedem MP-Finalist zur Verfügung stand. Das klingt jetzt ziemlich lapidar dahergeschrieben, aber es war eine Menge Arbeit, die ich ohne unsere engagierten Hiwis niemals geschafft hätte - an dieser Stelle nochmal ein dickes Danke an Julia und Stephan!
Es waren tolle Tage auf der Konferenz - wir haben sehr viel positives Feedback für die eduComponents erhalten, viele Featurewünsche, zahlreiche Kontakte und eine Menge positive Energie, die wir nun im Nachgang in das Projekt stecken werden. Auch die DeLFI mit den Fachvorträgen hat viele neue Impulse gebracht.
Für den MedidaPrix hat es letzten Endes nicht gereicht - den haben in diesem Jahr die beiden Projekte "eAssessment im Testcenter der Universität Bremen" und "DOIT - Dermatology Online with Interactive Technology" gewonnen, die sich die 100.000 EUR Preisgeld teilen. Auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch - und es war toll, mit Euch auf der Konferenz zu sein und zu feiern ;-)
Also, nach dem MedidaPrix ist vor dem MedidaPrix - 2011 sind wir sicherlich wieder dabei!
Unser Vortrag am Mittwoch ist gut gelaufen, obwohl wir im Prinzip keine Zeit hatten, diesen vorzubereiten, aber Mario ist da zum Glück ein routinierter alter Hase und hatte einfach Spaß während der Präsentation.
Ich muss dringend mehr Präsentationen halten - ich war nervöser als ich sein wollte und das hat mir ein wenig den Spaß an der Sache genommen.
Twitter ist übrigens auch in der Wissenschaft angekommen. Während der Sessions wurde getwittert und die Konferenz-Tweets waren im Foyer auf einer Wall zu sehen. Fluch oder Segen? Einerseits war es toll, direktes Feedback zu bekommen, andererseits waren teilweise sehr oberflächliche Bemerkungen ("Der erzählt ja auch nix neues ...") dabei, die man sich auch hätte sparen können.
Bleibt noch, ein paar Leuten Danke zu sagen für eine tolle DeLFI und MedidaPrix 2009 (Reihenfolge spiegelt keine Sortierung im Sinne von Prioritäten wieder):
Massimo und das AVMZ-Staff - danke für das tolle Video, das in der Kürze der Zeit entstanden ist. Der Trailer war ein echter Hingucker, nicht nur während unserer Präsentation, sondern auch am Messestand.
Anneke vom AVMZ - danke für den tollen Flyer und das Roll-Up!
Sandra-Yvonne - danke für dein Coaching und die Sprechtexte im Trailer
der DeLFI-Orga und den Cedis-Technikern - danke für einen reibungslosen Ablauf und eine tolle Atmosphäre
das ganze EC-Team und das IWS - danke für Eure Arbeit und Unterstützung
danke an den netten Taxifahrer, dessen rasanter Fahrstil dafür gesorgt hat, dass wir noch unseren Zug erreicht haben
(Falls ich wen vergessen habe und mir fällt es noch ein, erlaube ich mir, diesen Blogpost zu editieren ;-) - wenn es mir nicht einfällt - sorry, das ist keine böse Absicht!)
05.09.2007

Heute ging es sehr früh los – mit dem Zug nach Osnabrück, wo die Podcast University Tagung stattfand.
Die Zugreise war unproblematisch, obwohl ich schon befürchtete, dass ich meinen Anschlusszug in Magdeburg nach Hannover verpasse, da der RE Verspätung hatte – zum Glück hab ich aber den IC nach Hannover noch erwischt. In Hannover habe ich Harald und Andreas getroffen, die aus Berlin angereist waren.
Das Gebäude der Uni Osnabrück, in dem die Tagung stattfand, war gottseidank nicht weit vom Bahnhof und sehr gut zu Fuß zu erreichen (und war auch sonst recht neu und schick, nur die Schwarzlichtbeleuchtung auf den Toiletten war etwas irritierend).
In den Vormittagspanels ging es vornehmlich um Audiopodcasts, deren Produktion und Nutzung in der universitären Lehre un den unterschiedlichsten Fachbereichen, unter anderem auch in der Fremdsprachenausbildung oder in Sportwissenschaften.
Zum Mittagessen ging es in die – wohl schon mehrfach prämierte – Osnabrücker Schloss-Mensa, die wirklich ein tolles Ambiente bot (Kickertische und Cafeteria im Foyer, viel Holz, sehr nett) und auch das Essen war gut – vor allem der Nachtisch
(Harald hatte wohl das falsche gegessen).
Andreas begann die erste Session des Nachmittags mit seinem Vortrag und der Vorstellung des tele-TASK Podcast Projekts und die Nutzung der produzierten Inhalte auf verschiedenen Plattformen (iPod, Education TV …). Die von uns entwickelte Video-in-Video Technik, die den kompletten Vortrag abbildet und zeigt, war die einzige Lösung in dieser Art auf der Tagung, alle anderen benutzen "nur" Audio-Podcasts, Videopodcasts, die nur das Video des Vortragenden zeigen oder enhanced podcasts. Inwieweit die Video-in-Video-Lösung wirkliche Vorteile für den Nutzer bringt, ist noch zu evaluieren, aber dennoch sind wir den anderen einen Schritt voraus, weil wir alles andere, also Audio- und enhanced podcasts, auch erzeugen können, aber eben noch mehr – und das vollautomatisch. Der Vortrag lief sehr gut, allerdings hätte ich mir ein bisschen mehr Feedback aus dem Plenum gewünscht.
Danach wurde das Aufzeichnungssystem virtPresenter der Uni Osnabrück vorgestellt, mit dem auch die einzelnen Vorträge der Podcast University aufgezeichnet wurden.
VirtPresenter ist eine ähnliche Lösung wie wir sie mit tele-TASK fahren, allerdings mittels Software-Capturing des Präsentationsrechners (via PowerpointListener bzw. Camtasia), dafür in einer schon sehr schön funktionierenden Flash-Lösung, an der wir noch werkeln. Visitenkarten mit den Entwickeln des Systems sind getauscht
Im letzten Panel haben Jörg von Osotis über ebenjene Videosuchmaschine berichtet, ebenso gab es ein Wiedersehen mit Olaf A. Schulte von der ETH Zürich. Olaf hielt seinen Vortrag über das REPLAY-Projekt der ETH und scheute sich auch nicht, ein paar provokative Statements zum Sinn und Unsinn von Podcasts bzw. Vorlesungsaufzeichnungen abzugeben. Rhetorisch sehr gut gemacht!
Der letzte Vortrag der Podcast-University war ebenfalls sehr interessant und vor allem unterhaltsam. Prof. Oliver Vornberger von der Uni Osnabrück berichtete von der Aufzeichnung seiner Algorithmen-Vorlesung und deren Erfolg und Popularität im iTunes Store. Wenn seine Vorlesungen genauso amüsant wie sein heutiger Vortrag sind, ist das auf jeden Fall ein Aspekt, der die Beliebtheit seines Podcasts erklärt.
Morgen gibt es noch einen Workshop-Tag, auf dem unter anderem Mikron- und Sprechtrainings abgehalten und die technischen Grundlagen des (Audio-)Podcastings geklärt werden. Da das für uns nicht so attraktiv klang und morgen wichtige Termine im Institut anstehen, sind wir nun wieder auf dem Heimweg.
Harald hat live gebloggt von der Podcast University und in seinem Posting sehr schön die einzelnen Vorträge zusammengefasst, deswegen hier ein Link auf sein Posting.
Heute ging es sehr früh los - mit dem Zug nach Osnabrück, wo die Podcast University Tagung stattfand.
Die Zugreise war unproblematisch, obwohl ich schon befürchtete, dass ich meinen Anschlusszug in Magdeburg nach Hannover verpasse, da der RE Verspätung hatte - zum Glück hab ich aber den IC nach Hannover noch erwischt. In Hannover habe ich Harald und Andreas getroffen, die aus Berlin angereist waren.
Das Gebäude der Uni Osnabrück, in dem die Tagung stattfand, war gottseidank nicht weit vom Bahnhof und sehr gut zu Fuß zu erreichen (und war auch sonst recht neu und schick, nur die Schwarzlichtbeleuchtung auf den Toiletten war etwas irritierend).
In den Vormittagspanels ging es vornehmlich um Audiopodcasts, deren Produktion und Nutzung in der universitären Lehre un den unterschiedlichsten Fachbereichen, unter anderem auch in der Fremdsprachenausbildung oder in Sportwissenschaften.
Zum Mittagessen ging es in die - wohl schon mehrfach prämierte - Osnabrücker Schloss-Mensa, die wirklich ein tolles Ambiente bot (Kickertische und Cafeteria im Foyer, viel Holz, sehr nett) und auch das Essen war gut - vor allem der Nachtisch :-D (Harald hatte wohl das falsche gegessen).
Andreas begann die erste Session des Nachmittags mit seinem Vortrag und der Vorstellung des tele-TASK Podcast Projekts und die Nutzung der produzierten Inhalte auf verschiedenen Plattformen (iPod, Education TV ...). Die von uns entwickelte Video-in-Video Technik, die den kompletten Vortrag abbildet und zeigt, war die einzige Lösung in dieser Art auf der Tagung, alle anderen benutzen "nur" Audio-Podcasts, Videopodcasts, die nur das Video des Vortragenden zeigen oder enhanced podcasts. Inwieweit die Video-in-Video-Lösung wirkliche Vorteile für den Nutzer bringt, ist noch zu evaluieren, aber dennoch sind wir den anderen einen Schritt voraus, weil wir alles andere, also Audio- und enhanced podcasts, auch erzeugen können, aber eben noch mehr - und das vollautomatisch. Der Vortrag lief sehr gut, allerdings hätte ich mir ein bisschen mehr Feedback aus dem Plenum gewünscht.
Danach wurde das Aufzeichnungssystem virtPresenter der Uni Osnabrück vorgestellt, mit dem auch die einzelnen Vorträge der Podcast University aufgezeichnet wurden.
VirtPresenter ist eine ähnliche Lösung wie wir sie mit tele-TASK fahren, allerdings mittels Software-Capturing des Präsentationsrechners (via PowerpointListener bzw. Camtasia), dafür in einer schon sehr schön funktionierenden Flash-Lösung, an der wir noch werkeln. Visitenkarten mit den Entwickeln des Systems sind getauscht ;-)
Im letzten Panel haben Jörg von Osotis über ebenjene Videosuchmaschine berichtet, ebenso gab es ein Wiedersehen mit Olaf A. Schulte von der ETH Zürich. Olaf hielt seinen Vortrag über das REPLAY-Projekt der ETH und scheute sich auch nicht, ein paar provokative Statements zum Sinn und Unsinn von Podcasts bzw. Vorlesungsaufzeichnungen abzugeben. Rhetorisch sehr gut gemacht!
Der letzte Vortrag der Podcast-University war ebenfalls sehr interessant und vor allem unterhaltsam. Prof. Oliver Vornberger von der Uni Osnabrück berichtete von der Aufzeichnung seiner Algorithmen-Vorlesung und deren Erfolg und Popularität im iTunes Store. Wenn seine Vorlesungen genauso amüsant wie sein heutiger Vortrag sind, ist das auf jeden Fall ein Aspekt, der die Beliebtheit seines Podcasts erklärt.
Morgen gibt es noch einen Workshop-Tag, auf dem unter anderem Mikron- und Sprechtrainings abgehalten und die technischen Grundlagen des (Audio-)Podcastings geklärt werden. Da das für uns nicht so attraktiv klang und morgen wichtige Termine im Institut anstehen, sind wir nun wieder auf dem Heimweg.
Harald hat live gebloggt von der Podcast University und in seinem Posting sehr schön die einzelnen Vorträge zusammengefasst, deswegen hier ein Link auf sein Posting.
27.06.2007
Nachdem ich ja in den Kommentaren zu diesem Beitrag versprochen hatte, die geneigten Leser dieses Blogs über die Umfrageergebnisse zum IT-Gipfelblog auf dem laufenden zu halten, erfolgt hier noch die kurze Info darüber, dass die Ergebnisse der Umfrage als Konferenzbeitrag veröffentlicht wurden:
J. Bross, H. Sack: Encouraging Participation in Virtual Communities: The “IT-summit-blog” Case, in Proc. of IADIS Int. Conf. e-Society 2007, Lisboa, Portugal, 2007.
Nachdem ich ja in den Kommentaren zu diesem Beitrag versprochen hatte, die geneigten Leser dieses Blogs über die Umfrageergebnisse zum IT-Gipfelblog auf dem laufenden zu halten, erfolgt hier noch die kurze Info darüber, dass die Ergebnisse der Umfrage als Konferenzbeitrag veröffentlicht wurden:
J. Bross, H. Sack: Encouraging Participation in Virtual Communities: The "IT-summit-blog" Case, in Proc. of IADIS Int. Conf. e-Society 2007, Lisboa, Portugal, 2007.
05.11.2006
Edmonton, Kanada, Samstag, 04.11.06, 22:16 Uhr Ortszeit. Daheim ist es 06:16 Uhram Sonntag. Ich bin jetzt seit fast 24 Stunden wach, dafür endlich geduscht auf dem 1m hohen Bett liegend, direkt neben dem Jacuzzi – das gibt's also wirklich. Da ich noch kein Netz habe, werde ich diesen Blog-Eintrag wohl erst später hochladen.
All meine Angst vor dem Flug war natürlich wieder unbegründet, ich wurde _nicht_ an einem der 4 Flughäfen ausgerufen, allerdings fand sich ein Zettel in meinem Koffer mit dem Inhalt, dass dieser aus Sicherheitsgründen geöffnet werden musste. Na von mir aus … alle Sachen waren noch ordentlich drin, das sah wirklich nur nach Deckel aufklappen, reingucken, Deckel zumachen, abdafür aus. Immerhin habe ich meinen Koffer, der von Serge und Magali ist wohl noch in Frankfurt oder nun auf dem Weg nach Edmonton. Wir hoffen, dass er morgen hier eintrifft und die beiden dann auch endlich dicke Jacken für das verschneite Edmonton haben. Von Berlin gings für mich erstmal nach Frankfurt, wo ich mich mit Serge und Magali getroffen habe – man was für ein riesiger Flughafen! Dort dann die erste Aufregung: der Flug nach Calgary war hoffnungslos überbucht und es wurden Volunteers gesucht, die für 600 EUR ihre Buchung aufgaben und erst am nächsten Tag fliegen. Das war ein Geschachere um Sitzplätze wie auf einem orientalischen Bazar. Letztenendes hatten wir alle einen Platz, auch wenn ich weit entfernt von Serge und Magali saß. Dafür saß neben mir ein Italiener, der die gesamte Zeit seine Nase hochgezogen hat und sich ständig räuspern musste. Wer mich kennt, weiß wie sehr ich es hasse, wenn sich jemand ständig die Nase hochzieht. Wahrscheinlich war er Raucher und war deswegen so nervös, weil er 10 Stunden keine Zigarette in die Finger bekam. Anyway, der Service an Board von Air Canada war super, es gab ständig zu trinken, ein Lunch, dass besser war als in der Mensa, Eis und ein Stück Pizza kurz vor der Landung in Calgary. Großartig. In Calgary hatten wir dann nur 20 Minuten Zeit zur Passkontrolle, Gepäck einsammeln, am Zoll vorbei, erneutem CheckIn und Boarding. Und dann war auch noch Serge's Koffer weg … also noch Formulare ausfüllen und all so Kram. Wir wurden dann schon ausgerufen, wir mögen doch bitte endlich boarden … mit Rennen über den Flughafen und Drängeln haben wir es dann tatsächlich noch geschafft, die Maschine nach Edmonton zu bekommen. Neben mir saß eine sehr nette, aber auch sehr erkältete Kanadierin, mit der ich mich unterhalten habe, ich hoffe sie hat mich nicht angesteckt. Am Flughafen hab ich dann gleich noch Geld getauscht – lustige Banknoten haben die hier. Auf den 20-Dollar Scheinen sind Enten drauf 
Der Taxifahrer, der uns zum Hotel gebracht hat, kam aus der Türkei und freute sich sichtlich, Europäer zu kutschieren. Beim CheckIn im Hotel funzten meine Kreditkarten nicht, da muss ich morgen mal in Hamburg anrufen, was da los ist. Um den Jetlag vorzubeugen und uns an die lokale Zeit zu gewöhnen, sind wir noch ein bisschen durch die West Edmonton Mall gewandert und haben bei Starbucks nen Kaffee geschlürft. Man Man Man, die Mall ist echt der Hammer, sowas hab ich noch nie gesehen. Es gibt tausende Läden, Fressläden, Indoor Waterpark, ein Kino, eine Eisbahn und was weiss ich nicht noch alles. Man weiss gar nicht wo man zuerst gucken soll …. aber am besten ich guck jetzt gar nicht mehr, sondern mache die Augen zu und nehme ne Mütze Schlaf. Gute Nacht Kanada, guten Morgen Deutschland
Edmonton, Kanada, Samstag, 04.11.06, 22:16 Uhr Ortszeit. Daheim ist es 06:16 Uhram Sonntag. Ich bin jetzt seit fast 24 Stunden wach, dafür endlich geduscht auf dem 1m hohen Bett liegend, direkt neben dem Jacuzzi - das gibt's also wirklich. Da ich noch kein Netz habe, werde ich diesen Blog-Eintrag wohl erst später hochladen.
All meine Angst vor dem Flug war natürlich wieder unbegründet, ich wurde _nicht_ an einem der 4 Flughäfen ausgerufen, allerdings fand sich ein Zettel in meinem Koffer mit dem Inhalt, dass dieser aus Sicherheitsgründen geöffnet werden musste. Na von mir aus ... alle Sachen waren noch ordentlich drin, das sah wirklich nur nach Deckel aufklappen, reingucken, Deckel zumachen, abdafür aus. Immerhin habe ich meinen Koffer, der von Serge und Magali ist wohl noch in Frankfurt oder nun auf dem Weg nach Edmonton. Wir hoffen, dass er morgen hier eintrifft und die beiden dann auch endlich dicke Jacken für das verschneite Edmonton haben. Von Berlin gings für mich erstmal nach Frankfurt, wo ich mich mit Serge und Magali getroffen habe - man was für ein riesiger Flughafen! Dort dann die erste Aufregung: der Flug nach Calgary war hoffnungslos überbucht und es wurden Volunteers gesucht, die für 600 EUR ihre Buchung aufgaben und erst am nächsten Tag fliegen. Das war ein Geschachere um Sitzplätze wie auf einem orientalischen Bazar. Letztenendes hatten wir alle einen Platz, auch wenn ich weit entfernt von Serge und Magali saß. Dafür saß neben mir ein Italiener, der die gesamte Zeit seine Nase hochgezogen hat und sich ständig räuspern musste. Wer mich kennt, weiß wie sehr ich es hasse, wenn sich jemand ständig die Nase hochzieht. Wahrscheinlich war er Raucher und war deswegen so nervös, weil er 10 Stunden keine Zigarette in die Finger bekam. Anyway, der Service an Board von Air Canada war super, es gab ständig zu trinken, ein Lunch, dass besser war als in der Mensa, Eis und ein Stück Pizza kurz vor der Landung in Calgary. Großartig. In Calgary hatten wir dann nur 20 Minuten Zeit zur Passkontrolle, Gepäck einsammeln, am Zoll vorbei, erneutem CheckIn und Boarding. Und dann war auch noch Serge's Koffer weg ... also noch Formulare ausfüllen und all so Kram. Wir wurden dann schon ausgerufen, wir mögen doch bitte endlich boarden ... mit Rennen über den Flughafen und Drängeln haben wir es dann tatsächlich noch geschafft, die Maschine nach Edmonton zu bekommen. Neben mir saß eine sehr nette, aber auch sehr erkältete Kanadierin, mit der ich mich unterhalten habe, ich hoffe sie hat mich nicht angesteckt. Am Flughafen hab ich dann gleich noch Geld getauscht - lustige Banknoten haben die hier. Auf den 20-Dollar Scheinen sind Enten drauf :-D
Der Taxifahrer, der uns zum Hotel gebracht hat, kam aus der Türkei und freute sich sichtlich, Europäer zu kutschieren. Beim CheckIn im Hotel funzten meine Kreditkarten nicht, da muss ich morgen mal in Hamburg anrufen, was da los ist. Um den Jetlag vorzubeugen und uns an die lokale Zeit zu gewöhnen, sind wir noch ein bisschen durch die West Edmonton Mall gewandert und haben bei Starbucks nen Kaffee geschlürft. Man Man Man, die Mall ist echt der Hammer, sowas hab ich noch nie gesehen. Es gibt tausende Läden, Fressläden, Indoor Waterpark, ein Kino, eine Eisbahn und was weiss ich nicht noch alles. Man weiss gar nicht wo man zuerst gucken soll .... aber am besten ich guck jetzt gar nicht mehr, sondern mache die Augen zu und nehme ne Mütze Schlaf. Gute Nacht Kanada, guten Morgen Deutschland :-)
03.11.2006
13.09.2006
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