In der Uni gibts WLAN via VPN, dafür habe ich aber (noch) keinen Account und ich weiß nicht, ob ich darüber auch mit meinem Nokia E63 ins Netz komme. Das wollte ich nämlich gern, mit dem Handy surfen bzw. Mails abrufen. Ich zeige in diesem Artikel kurz, wie ich das MacBook und Handy so konfiguriere, dass ich via WLAN die Ethernet-Verbindung des MacBooks benutzen kann, um online zu gehen.

Mein MacBook hängt über Kabel am Netz, das WLAN des MacBooks hat also nichts zu tun und kann für mein Handy als WLAN-Access-Point herhalten. Ich will also meine Internet-Verbindung via Kabel mit dem Nokia teilen, und nutze dafür die WLAN-Karte des MacBooks. Wie das funktioniert, zeig ich hier kurz:

MacBook konfigurieren

  1. Systemeinstellungen → Freigaben
  2. Internetfreigabe selektieren (noch nicht das Häkchen setzen)
  3. Einstellen „Verbindung freigeben“: „Ethernet“ „mit Computern über“ „Airport“
  4. Button „Airport-Optionen“ klicken
  5. Netzwerkname: Hier Namen eingeben, der dann als Access-Point Name auftaucht (ESSID)
  6. Kanal: Einen Kanal auswählen, der gleiche Kanal muss später auf dem Handy eingestellt werden.
  7. Verschlüsselung aktivieren, Kennwort festlegen (Achtung! Leider kann man hier nur das unsichere WEP als Verschlüsselungsalgorithmus festlegen.)
  8. Schlüssellänge festlegen – am besten 128bit
  9. OK klicken
  10. Internetfreigabe aktivieren (Häkchen setzen) – in der Taskleiste ändert sich jetzt das WLAN-Icon und zeigt einen Kreissektor mit Pfeil.

Die Internetverbindung des MacBooks ist nun fertig konfiguriert.

Handy konfigurieren (Nokia E63)

Wenn ihr mit dem Handy jetzt nach WLANs scannt, solltet ihr ein WLAN mit dem Namen, den ihr oben unter 5. eingeben habt, finden. Wenn Ihr euch mit diesem WLAN verbinden wollt, werdet Ihr nach dem Passwort gefragt, dass ihr unter 7. festgelegt habt und voila, ihr seid online und nutzt die Netz-Verbindung des MacBooks.

Coach Chris hat mich übrigens darauf aufmerksam gemacht, dass jedes (neuere) Nokia-Handy einen Intervalltimer eingebaut hat. Den kann man sehr gut zum Laufen benutzen und man braucht so keine Zusatzsoftware installieren (obwohl die Boxglocke vom Mobile Interval Training Timer am Ende des Trainings echt toll ist, aber wie gesagt, das ist leider keine Freeware).

Nokias Intervalltimer ist ein bisschen versteckt, deswegen habe ich ihn bisher wohl auch nicht für voll genommen. Er befindet sich im Organizer-Menü unter dem Eintrag „Countdown timer“. Man kann sich dort mehrere Timer anlegen, die dann jeweils in Perioden aufgeteilt sind, diese kann man wiederum individuell einstellen. Ein Manko ist, dass es maximal 10 Perioden pro Timer geben kann. Wenn man also z.B. 8 x 3min laufen, 2min gehen will, kommt man nicht ganz aus mit einem Durchlauf. Man kann jedoch sagen, dass man, nachdem ein Timer komplett durchgelaufen ist, diesen gleich nocheinmal starten möchte. Alles in allem eine nette Alternative, die noch dazu eingebaut daherkommt.