Happiness

… läuft’s einfach. Der Tag fing toll an und hörte erfolgreich auf.

Heute morgen die Kinder in die Kita und Schule gebracht und anschließend eine kleine Laufrunde gedreht. Es war ziemlich kalt (-5°C), dicker Raureif war überall auf Ästen, Blättern und Gräsern und zwei frohlockende Rehe kreuzten meinen Weg. Was für eine Idylle! Einfach gut für die Laune.

Während dann zu Hause mein Porridge in der Mikrowelle vor sich hinkochte, fischte ich einen Brief vom Finanzamt aus dem Postkasten – meine Steuernummer für die Umsatzsteuer wurde erteilt. Nun ja, dann kann es wohl so richtig losgehen mit der Selbständigkeit. Vorfreude!

Dann fischte ich noch eine Mail von Runner’s World aus der Inbox, die mich dazu beglückwünschte, dass ich gewonnen hätte und zu den Lesern gehöre, die die neue Polar M600 Smartwatch auf Herz und Nieren testen darauf. Woohooo!!!

Und schließlich ist endlich dieses eine so langsam gewachsene Diss-Kapitel komplett. Yay! Als Belohnung geh ich jetzt früh ins Bett.

[photo credits: Moyan Brenn]

 

Heute hab ich mich mal auf die Eisbecher-Route gewagt. Dahinter verbirgt sich eine 8km lange Rundtour durch Wald und Feld hinter unserem Haus. Ich habe mich auf eine Wette mit Coach Chris eingelassen: Wenn ich diese Strecke bis zum 15.9.2016 in 48min schaffe (entspricht also 6min/km), gibt mir der Coach einen Eisbecher aus. Schaffe ich es nicht, muss ich den Geldbeutel zücken und ein Eis ausgeben. Das Wetter war grandios und so bin ich heute mal die Strecke abgetrabt. Vorgenommen hatte ich mir nichts, ich hatte genug Zeit, Ziel war ankommen. Also, Kaffee eingefüllt, Laufklamotten an und los ging’s.

Kilometer 1

Eminem quakt in mein Ohr. Sing for the moment. Ja, recht hat er. Schön sonnig aber sehr kalt. Meine Finger tun weh. Ich hätte Handschuhe anziehen sollen. Die ersten Hundegänger kreuzen meinen Weg. Puh, ich hätte mich besser aufwärmen sollen, ich bin aus der Puste. Vielleicht ein bisschen zu schnell gestartet … mal wieder. Gehpause! Meine Nase läuft wie verrückt und ich zücke mein Taschentuch. Tempos sind gehören zur Grundausrüstung beim Laufen. Wenn ich loslaufe, tut es meine Nase auch, zumindest wenn es kalt draußen ist.  Ohne Tempo geht’s nicht. Manche Läufer schießen mit Snot Rockets um sich, aber das ist nicht so ganz ladylike und ich bin auch zu doof dafür (hab’s versucht, war keine gute Idee).

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… und diesmal hat sich nur ein Krieger sportlich betätigt. Der Große hat sich eine tolle Medaille beim 400m Elbebiber-Lauf ergattert. Ich war nur als Pacemaker 😀 und Anfeuerer dabei. Ich hatte mich wieder für meine 13km Hausstrecke angemeldet. Aber mitgelaufen bin ich letzten Endes nicht. Zu lange keine weiteren Strecken gelaufen, dann in den letzten Wochen vorm Wettkampf zu viel gewollt, Knie überlastet *aua*, aus und vorbei … es hat mich echt traurig gestimmt, dieses Jahr nicht mit im Starterfeld des Jubiläumsmarathons dabei zu sein, zumal das Wetter heute wieder traditionell bestens war.

Nun werde ich in den nächsten Wochen wieder langsam mit der Lauferei anfangen, es juckt in den Füßen. Gewaltig! Nächstes Jahr bin ich wieder dabei.

In diesem Sinne, keep on running, folks!

The Runner

So, nun habe ich die Laufschuhe an den Nagel gehängt. Bildlich gesehen. Das erste Paar, dass ich mir damals vor 4 Jahren kaufte, ist nun kaputtgerockt, das Profil ist abgelaufen, die Dämpfung lässt nach und irgendwie sind sie ziemlich ausgelatscht.

Jaja, zwischenzeitlich hatte ich das Laufen ein wenig schleifen lassen, und bin oft nur einmal in der Woche zum Mittwochstraining mit Coach Chris losgezogen. Aber der Laufvirus hat mich nun wohl wieder fest im Griff und ich habe mir gestern einfach mal neue Laufschuhe geleistet.

In der Mittagspause bin ich zu meinem Lieblingslaufschuhladen gefahren und mich beraten lassen. Die alten Schuhe hatten eine Pronationsstütze, weil meine Füße beim Abrollen dazu neigten, nach innen zu knicken. Eine erneute Videoanalyse gestern im Laden ergab, dass mein Muskel- und Stützapparat mittlerweile wohl so gut trainiert ist, dass ich eben nicht mehr überproniere und mir gestern Neutralschuhe kaufen konnte. Yay! Ich hatte zwei verschiedene Paare an, wieder eins von Brooks, wie schon das erste Paar, und ein Paar Asics. Und ich bin wieder bei Brooks hängen geblieben, die sind einfach so saubequem und fühlen sich gut an. Nun drehe ich also in Brooks Glycerine 11 meine Runden und eine erste 5km-Runde gestern Abend hat meine Kaufentscheidung bestätigt.

Eigentlich wollte ich ja im September wieder beim Nachtlauf die 10km mitlaufen und hatte mich auch schon angemeldet, aber da ist mir nun leider die Summer School dazwischen gekommen. Nun ja, dann wohl wieder Magdeburg Marathon im Oktober 🙂

In diesem Sinne: Keep on running, folks!

[photo credits: Jacob Garcia]

Ich bin ein bisschen spät dran mit meinem Bericht vom 9. Magdeburg Marathon am letzten Sonntag. Ich war die letzten Tage gesundheitlich ein bisschen angeschlagen – vom Laufen (fiiiieser Muskelkater) und von irgendeinem Kindergarten Keim (Magen .. urks).

Bis kurz vor Start war ich noch am überlegen, ob ich überhaupt starten sollte, da ich mir echt wenig Zeit zum Trainieren genommen hatte. Aber hey, was solls, ich hatte mich nun angemeldet – kneifen gilt nicht. weiterlesen

Grandioses Wetter auch zu später Stunde, nette Leute, tolle Stimmung und eine sehr zufriedenstellende Platzierung (242. von 326 gestarteten Frauen im 10km-Rennen und 36. von 214 Starterinnen in meiner Altersklasse). Danke an alle, die dabei waren (die ich überredet habe *chichi*) – wir sehen uns dann zum Magdeburg Marathon!

AstroturfGanz spontan hatte ich mich dank Coach Chris für den Cooper-Test bei den 2012er Stadtmeisterschaften des USC angemeldet. Beim Cooper-Test muss man 12 Minuten laufen und dann wird im Anschluss die geschaffte Distanz gemessen.

Ich hatte mir vorgenommen, 5 Stadionrunden – also 2km – zu schaffen. Das entspricht 6min/km, was in meinem momentanen Trainingszustand schon ganz ordentlich ist. Die Zeichen, das zu schaffen, hätten gestern nun fast nicht schlechter stehen könne. Fine kriegt grad wieder Zähne (Augenzähne!) und ich hatte in der Nacht zuvor nichtmal 4 Stunden geschlafen. Den ganzen Freitag hing ich dank Schlafmangel völlig in den Seilen.

Antje hatte sich entschlossen, mit mir gemeinsam zu laufen, so hatte ich jemanden, an den ich mich ranhängen konnte. Das Einlaufen ging dann doch ganz gut und ich war wieder einigermaßen motiviert. Naja, was sollte auch passieren, ich wollte einfach nur laufen … no pressure 😉

Jonas wollte zusammen mit Papa auch mitlaufen, so dass wir Fine im Wagen eigentlich für die 12min von einem Sportfreund betreuen lassen wollten. Nun ja, die kleine Lady fand das doof und heulte und heulte. Mit Geschrei in den Ohren bin ich dann losgelaufen 🙁 Papa musste dann zwischendurch seine Tochter wieder in den Arm nehmen, Jonas ist allein weitergelaufen.

Meine Uhr zeigte permanent ein Tempo schneller als 6min/km und es ging richtig gut. Als wir die 5. Runde geschafft hatten, haben wir nochmal Gas gegeben für die letzten 30 Sekunden. Auf meiner Urkunde stehen nun 2170m für die 12 Minuten. YES! Jonas ist sogar über 2 Runden gelaufen und hat 910m geschafft. Bin echt stolz auf unseren Großen!

Der Lauf hat echt großen Spaß gemacht und hat mir gestern den Tag gerettet. Und – es hat mir wieder mal gezeigt, dass ich es eigentlich kann und mir nur so oft der Schweinehund in meinem Kopf im Weg steht.t

Coach, du schuldest mir noch ne Bratwurst 😉 Ich hab mehr als 2km geschafft und du hast mich nur 2mal überrundet (was nach dem Parktraining vorher aber auch nicht wirklich verwundert).

 

Achtung, es folgt ein Selbstbeweihräucherungspost. Nasenklammern gibt es an der Abendkasse.

Runner in the 2012 Oakland MarathonEs geht mir grad so richtig gut. Der/die ein oder andere LeserIn, der/die mein Blog schon länger verfolgt, hat sich vielleicht gefragt, wie es denn um meine sportlichen Aktivitäten und in diesem Zusammenhang mit meinen Neujahrsvorsätzen steht. Nach dem es nach Schwangerschaft und Stillzeit etwas ruhiger war, gehts nun wieder so richtig los. Seit ein paar Wochen trainiere ich wieder mehr – Montag Taiji bei Anja, Mittwoch Abend „Kati-Sport“ (Laufen, Fahrtspiele, Lauf-ABC, Kraft- und Dehnungsübungen, Taiji, Wushu, …) mit Coach Chris und Freitag Nachmittag nochmal allein zum Laufen. Die sportlichen Ziele für 2012 sind auch gesteckt: die 10km-Strecke beim Sportscheck Nachtlauf und die 13km-Strecke beim Magdeburg Marathon mitlaufen. Bis dahin muss ich noch einiges tun, meine Kondition hat doch arg gelitten und ich habe noch Schwierigkeiten, gegen den Schweinehund zu kämpfen und ins Laufen zu kommen. Aber ich freu mich echt drauf, wieder rauszugehen und loszulaufen. Und die ersten Erfolge sind auch schon gesehen. Die Waage sagte heute morgen 61,2kg *hüpf* (kurz vor Josefines Geburt hatte ich etwas über 80kg).

In diesem Sinne: Keep on running, folks!

[photo credits: PSAO]