Als Wissenschaftler ist es oft schwierig, einen Überblick über alle Konferenzen, Workshops, Journale und Transactions zu behalten, auf denen man seine Forschungsergebnisse veröffentlichen kann.

Deswegen liste ich hier mal ein paar Webseiten, RSS-Feeds und Mailinglisten auf, auf denen informatikrelevante Call for Papers und Konferenzeinladungen gepostet werden:

Auch mal interessant: Conference Acceptance Ratio Statistics

Kennst du weitere Konferenz-Kalender und Listen? Dann hinterlass doch einen Kommentar mit einem Link!

Well, as promised, here are some details on the new wordpress installation and the import of the old simplephpblog postings. As I said before, I wanted to have some changes to my blog. I wasn’t satisfied with the categories, they never seem to really fit, being too general or too special. I wanted to have tags and a fancy tagcloud in my sidebar. I am not sure if simplephpblog is still under development, but it is pretty quiet and there’s not such a big and active community around simplephpblog like there is around wordpress. WordPress comes with a ton of themes and is easily extensible with plugins. And after I found a nice perl script to import my old postings into the new wordpress installation, I tried my luck and I am very satisfied with the result. I had to alter the script a bit, since I used compressing for the postings (stored in compressed text files) and the script could handle plain text files only. But it worked in the end, so here we go.

Ines also uses wordpress for blogging and has a nice listing of the plugins she is using, so I skipped through that list and installed some of these:

The theme I am using here is called Perun. I just adopted it a bit for my needs.

Another great feature of wordpress is, that you can write postings and edit them, before publishing them. This is great, since e.g. I had to interrupt writing this posting several times because I had to take care for the little one.

Well I hope to blog a bit more in the next time, also about my work on my PhD thesis. I don’t know how much time I will have for this endavour in the next weeks, but it’s my plan to use the free time (when Jonas is sleeping) for my scientific work.


Heute ging es sehr früh los – mit dem Zug nach Osnabrück, wo die Podcast University Tagung stattfand.
Die Zugreise war unproblematisch, obwohl ich schon befürchtete, dass ich meinen Anschlusszug in Magdeburg nach Hannover verpasse, da der RE Verspätung hatte – zum Glück hab ich aber den IC nach Hannover noch erwischt. In Hannover habe ich Harald und Andreas getroffen, die aus Berlin angereist waren.
Das Gebäude der Uni Osnabrück, in dem die Tagung stattfand, war gottseidank nicht weit vom Bahnhof und sehr gut zu Fuß zu erreichen (und war auch sonst recht neu und schick, nur die Schwarzlichtbeleuchtung auf den Toiletten war etwas irritierend).

In den Vormittagspanels ging es vornehmlich um Audiopodcasts, deren Produktion und Nutzung in der universitären Lehre un den unterschiedlichsten Fachbereichen, unter anderem auch in der Fremdsprachenausbildung oder in Sportwissenschaften.

Zum Mittagessen ging es in die – wohl schon mehrfach prämierte – Osnabrücker Schloss-Mensa, die wirklich ein tolles Ambiente bot (Kickertische und Cafeteria im Foyer, viel Holz, sehr nett) und auch das Essen war gut – vor allem der Nachtisch 😀 (Harald hatte wohl das falsche gegessen).

Andreas begann die erste Session des Nachmittags mit seinem Vortrag und der Vorstellung des tele-TASK Podcast Projekts und die Nutzung der produzierten Inhalte auf verschiedenen Plattformen (iPod, Education TV …). Die von uns entwickelte Video-in-Video Technik, die den kompletten Vortrag abbildet und zeigt, war die einzige Lösung in dieser Art auf der Tagung, alle anderen benutzen "nur" Audio-Podcasts, Videopodcasts, die nur das Video des Vortragenden zeigen oder enhanced podcasts. Inwieweit die Video-in-Video-Lösung wirkliche Vorteile für den Nutzer bringt, ist noch zu evaluieren, aber dennoch sind wir den anderen einen Schritt voraus, weil wir alles andere, also Audio- und enhanced podcasts, auch erzeugen können, aber eben noch mehr – und das vollautomatisch. Der Vortrag lief sehr gut, allerdings hätte ich mir ein bisschen mehr Feedback aus dem Plenum gewünscht.

Danach wurde das Aufzeichnungssystem virtPresenter der Uni Osnabrück vorgestellt, mit dem auch die einzelnen Vorträge der Podcast University aufgezeichnet wurden.
VirtPresenter ist eine ähnliche Lösung wie wir sie mit tele-TASK fahren, allerdings mittels Software-Capturing des Präsentationsrechners (via PowerpointListener bzw. Camtasia), dafür in einer schon sehr schön funktionierenden Flash-Lösung, an der wir noch werkeln. Visitenkarten mit den Entwickeln des Systems sind getauscht 😉

Im letzten Panel haben Jörg von Osotis über ebenjene Videosuchmaschine berichtet, ebenso gab es ein Wiedersehen mit Olaf A. Schulte von der ETH Zürich. Olaf hielt seinen Vortrag über das REPLAY-Projekt der ETH und scheute sich auch nicht, ein paar provokative Statements zum Sinn und Unsinn von Podcasts bzw. Vorlesungsaufzeichnungen abzugeben. Rhetorisch sehr gut gemacht!

Der letzte Vortrag der Podcast-University war ebenfalls sehr interessant und vor allem unterhaltsam. Prof. Oliver Vornberger von der Uni Osnabrück berichtete von der Aufzeichnung seiner Algorithmen-Vorlesung und deren Erfolg und Popularität im iTunes Store. Wenn seine Vorlesungen genauso amüsant wie sein heutiger Vortrag sind, ist das auf jeden Fall ein Aspekt, der die Beliebtheit seines Podcasts erklärt.

Morgen gibt es noch einen Workshop-Tag, auf dem unter anderem Mikron- und Sprechtrainings abgehalten und die technischen Grundlagen des (Audio-)Podcastings geklärt werden. Da das für uns nicht so attraktiv klang und morgen wichtige Termine im Institut anstehen, sind wir nun wieder auf dem Heimweg.

Harald hat live gebloggt von der Podcast University und in seinem Posting sehr schön die einzelnen Vorträge zusammengefasst, deswegen hier ein Link auf sein Posting.

… umfasste die Dissertation von Johann Wolfgang von Goethe, die verschollen war und nun wieder aufgetaucht ist.
Wow. Zwölf Seiten. Sicher galten damals andere Richtlinien für eine Dissertation, aber ich glaube nicht, dass ich es schaffen würde, ein Thema auf 12 Seiten so zu behandeln, dass es mich selbst und auch die Gutachter zufriedenstellt. Es ist viel schwieriger, Dinge "kurz und knackig" auf den Punkt zu schreiben und auch noch lesenswert für andere zu machen. Auch wenn einige (ehemalige) Kommilitonen – insbesondere Geisteswissenschaftler – da vehement protestieren und ihre Texte mit Fremdwörtern und Schachtelsätzen so verzieren, dass sie kein Mensch mehr versteht. "Was du verstehst mein Essay nicht? Dann muss es gut sein."
Dies wird leider von vielen Dozenten aus diesem Metier noch unterstützt. Wissenschaft muss keine Texte für den Mann von der Straße produzieren, aber die vielleicht weniger gute Qualität des Inhalts mit undurchsichtigen Beschreibungen zu vernebeln ist auch nicht Ziel der Dinge. Just my 2 cents …
So und nun geh ich mal noch 12 Seiten schreiben …

[via Harald]

Nachdem ich ja in den Kommentaren zu diesem Beitrag versprochen hatte, die geneigten Leser dieses Blogs über die Umfrageergebnisse zum IT-Gipfelblog auf dem laufenden zu halten, erfolgt hier noch die kurze Info darüber, dass die Ergebnisse der Umfrage als Konferenzbeitrag veröffentlicht wurden:

J. Bross, H. Sack: Encouraging Participation in Virtual Communities: The „IT-summit-blog“ Case, in Proc. of IADIS Int. Conf. e-Society 2007, Lisboa, Portugal, 2007.

Wie schon früher angekündigt, gibt es ein Blog zum IT-Gipfel – und dieses ist heute morgen nach langer harter Vorbereitung online gegangen.[blockquote]Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich im Internet auf der Seite http://it-gipfelblog.hpi-web.de an der Diskussion darüber zu beteiligen, wie der Standort Deutschland im IT-Sektor wieder an die Weltspitze kommen kann. Dieses Ziel war Ende vergangenen Jahres in der „Potsdamer Initiative“ formuliert worden. Sie ist das Ergebnis des ersten nationalen IT-Gipfels, den Bundeskanzlerin Angela Merkel am 18. Dezember 2006 am HPI veranstaltet hatte. Die Regierungschefin habe einen eigenen Beitrag zu dem Weblog angekündigt, teilte das Institut mit. Es hat die Diskussionsplattform unter das Motto „Think about IT“ gestellt.[/blockquote]
Telekom-Chef René Obermann hat schon ein Blog-Posting eingestellt, auch die Kanzlerin selbst will sich noch zu Wort melden. [blockquote]Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich im Internet an der Diskussion darüber zu beteiligen, wie der Standort Deutschland im IT-Sektor wieder an die Weltspitze kommen kann.[/blockquote]

Also: Think about IT!

Allright, did I get your attention with the buzzword loaded headline? Good good, that was my intention.
Osotis is an online video search engine. No, it's not something like youtube or Google Video, it's much more! Harald gives an explanation in his blog (also here ) about what Osotis is and what makes it different from other video-related sites on the web:
1.(1) OSOTIS offers search within videos
(2) right now, most videos available at OSOTIS are academic lecture recordings
(3) OSOTIS does not host the videos (as youTube or Google does). They only provide links to your resources.
(4) You can register at OSOTIS and maintain your own video collections, maintain an own user profile, make friends, choose your favourite videos, and (!) you can tag videos.
(5) You can even tag inside video streams. This means that the tagging information also includes time information and that the search is able to replay the video exactly from the right position.
(6) OSOTIS is a social networking tool.

Sounds really interesting, right? Well I tell you, it is!
And by the way, if you register to Osotis before April 15 2007 you can win a 30GB iPod! Try the next generation video search engine!

Osotis is also on the CeBIT, like us in Hall 9, but booth D04.

Edmonton, Kanada, Samstag, 04.11.06, 22:16 Uhr Ortszeit. Daheim ist es 06:16 Uhram Sonntag. Ich bin jetzt seit fast 24 Stunden wach, dafür endlich geduscht auf dem 1m hohen Bett liegend, direkt neben dem Jacuzzi – das gibt's also wirklich. Da ich noch kein Netz habe, werde ich diesen Blog-Eintrag wohl erst später hochladen.
All meine Angst vor dem Flug war natürlich wieder unbegründet, ich wurde _nicht_ an einem der 4 Flughäfen ausgerufen, allerdings fand sich ein Zettel in meinem Koffer mit dem Inhalt, dass dieser aus Sicherheitsgründen geöffnet werden musste. Na von mir aus … alle Sachen waren noch ordentlich drin, das sah wirklich nur nach Deckel aufklappen, reingucken, Deckel zumachen, abdafür aus. Immerhin habe ich meinen Koffer, der von Serge und Magali ist wohl noch in Frankfurt oder nun auf dem Weg nach Edmonton. Wir hoffen, dass er morgen hier eintrifft und die beiden dann auch endlich dicke Jacken für das verschneite Edmonton haben. Von Berlin gings für mich erstmal nach Frankfurt, wo ich mich mit Serge und Magali getroffen habe – man was für ein riesiger Flughafen! Dort dann die erste Aufregung: der Flug nach Calgary war hoffnungslos überbucht und es wurden Volunteers gesucht, die für 600 EUR ihre Buchung aufgaben und erst am nächsten Tag fliegen. Das war ein Geschachere um Sitzplätze wie auf einem orientalischen Bazar. Letztenendes hatten wir alle einen Platz, auch wenn ich weit entfernt von Serge und Magali saß. Dafür saß neben mir ein Italiener, der die gesamte Zeit seine Nase hochgezogen hat und sich ständig räuspern musste. Wer mich kennt, weiß wie sehr ich es hasse, wenn sich jemand ständig die Nase hochzieht. Wahrscheinlich war er Raucher und war deswegen so nervös, weil er 10 Stunden keine Zigarette in die Finger bekam. Anyway, der Service an Board von Air Canada war super, es gab ständig zu trinken, ein Lunch, dass besser war als in der Mensa, Eis und ein Stück Pizza kurz vor der Landung in Calgary. Großartig. In Calgary hatten wir dann nur 20 Minuten Zeit zur Passkontrolle, Gepäck einsammeln, am Zoll vorbei, erneutem CheckIn und Boarding. Und dann war auch noch Serge's Koffer weg … also noch Formulare ausfüllen und all so Kram. Wir wurden dann schon ausgerufen, wir mögen doch bitte endlich boarden … mit Rennen über den Flughafen und Drängeln haben wir es dann tatsächlich noch geschafft, die Maschine nach Edmonton zu bekommen. Neben mir saß eine sehr nette, aber auch sehr erkältete Kanadierin, mit der ich mich unterhalten habe, ich hoffe sie hat mich nicht angesteckt. Am Flughafen hab ich dann gleich noch Geld getauscht – lustige Banknoten haben die hier. Auf den 20-Dollar Scheinen sind Enten drauf 😀
Der Taxifahrer, der uns zum Hotel gebracht hat, kam aus der Türkei und freute sich sichtlich, Europäer zu kutschieren. Beim CheckIn im Hotel funzten meine Kreditkarten nicht, da muss ich morgen mal in Hamburg anrufen, was da los ist. Um den Jetlag vorzubeugen und uns an die lokale Zeit zu gewöhnen, sind wir noch ein bisschen durch die West Edmonton Mall gewandert und haben bei Starbucks nen Kaffee geschlürft. Man Man Man, die Mall ist echt der Hammer, sowas hab ich noch nie gesehen. Es gibt tausende Läden, Fressläden, Indoor Waterpark, ein Kino, eine Eisbahn und was weiss ich nicht noch alles. Man weiss gar nicht wo man zuerst gucken soll …. aber am besten ich guck jetzt gar nicht mehr, sondern mache die Augen zu und nehme ne Mütze Schlaf. Gute Nacht Kanada, guten Morgen Deutschland 🙂

… um es mit Hape Kerkeling zu sagen.
Mein Flieger geht morgen, und zwar da hin – 7231.2km von daheim. Ich bin echt gespannt auf meinen ersten Transatlantik-Flug, auf das Hotel mit Whirlpool im Zimmer und auf die größte Mall der Welt, in der die Konferenz stattfindet.
Ich werde am Donnerstag zurück sein, vermutlich mit nem riesen Jetlag. I'll keep you updated!

I am currently on the DeLFI conference. We have a booth here from our institute presenting our tele-TASK system. It’s quite fun, although I have a bad cold. Lots of interesting people and talks, new impressions and ideas .. it’s my first conference I am attending, so it’s pretty exciting for me. This morning I gave a talk introducing our system, which went quiet smooth fortunately.