Banksy's caveman

So, damit sind die magischen vier Wochen hinter uns und irgendwie ging das dann doch sehr schnell. Es gibt nicht wirklich viel herausragendes zu berichten, was ich in den Wochen zuvor noch nicht getant habe. Subjektiv fühle ich mich besser, ich bin nicht mehr so groggy wie noch am Anfang und meine Haut im Gesicht ist besser geworden, finde ich.

Ab der kommenden Woche gibt es wieder ab und zu Milchprodukte, aber im großen und ganzen werden wir diese Ernährungsweise beibehalten. Vielleicht geben wir dem ganzen nicht mehr den Stempel „paleo“, sondern fassen das ganze eher unter „Real food“ zusammen – Gerichte aus frischen Zutaten, keine Chemie, kein Zucker. Das tut uns sehr gut. Das schließt dann auch nicht aus, dass es mal eine Erbsensuppe (mit in Molke eingeweichten Erbsen, um Antinährstoffe einzudämmen) oder ein Sauerteigbrot (selbstgebacken, versteht sich) gibt. Aber vor allem eben viel frisches Gemüse, Eier, Fisch und Fleisch. Sich mal ein wenig traditionelle Rezepte und Zubereitungsmethoden anzuschauen, schadet auch nicht.

Ich habe in der Zeit meinen Kaffeekonsum um 2/3 verringert, was mir auch gut tut – nachdem ich in der ersten Woche doch ziemlich mit Koffein-Enzugserscheinungen zu kämpfen hatte. Jetzt gibt es morgens Tee statt Kaffee, dafür aber nach dem Mittagessen einen Becher Kaffee mit Milch als Nachtisch.

Ich kann also sagen, dass das Experiment erfolgreich war und wir uns eine neue Ernährungsweise angeeignet haben, die wir beibehalten werden. Und ganz nebenher bin ich auch noch 4 Kilo leichter – bye bye Winterspeck!

[photo credits: Lord Jim]