Autor: Katrin (Seite 2 von 99)

15.03.2019 – Uuaaarrrrr

Freitagsfrühstück mit den Land-Freundinnen. Viel gekichert, Kaffee geschlürft, selbst gebackene Brötchen gefuttert.

Hunderunde im Regen, der ostwärts über die Elbe zog. Zurück am Rechner kotzte mir der Kater auf den Schreibtisch.

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Kinder eingesammelt und mit Kopfweh auf die Couch.

Nach kurzer Erholung auf den Weg zum Begegnungstraining der Hundeschule gemacht. In der Garage traf mein vier Wochen altes Handy auf den Betonfußboden – leider keine liebevolle Freundschaft.

Morgen nun also die Spider-App entfernen lassen. Man möchte schreien.

Snape

Der Liebste segelte während meiner Abwesenheit die Treppe runter, nix gebrochen oder anderes schlimmes, aber eine dicke Schürfwunde am Arm – schön am Rauputz langgeschrammt.

Das Wochenende kann kommen. Ich brauche jetzt Rotwein.

Sirius Black GIF - Sirius Black Wine GIFs

13. und 14.03.2019 – Alles ist im Fluss

Grundstimmung: enstpannt

Gestern kein extra Eintrag, der Tag plätscherte so vor sich hin, ich werkelte vor mich hin mit Projektarbeit und Papierkrams, nichts blogbares ist passiert, außer vielleicht das fabulöse Gemüsecurry, dessen Rezept ich in einer meiner geliebten Rezeptzeitschriften fand und dann etwas aufgepimpt zum Abendessen serviert hatte.

Fabulöses Glückscurry

Heute früh zur Uni gefahren, um meine liebe ehemalige Kollegin Ilona in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Ganz viele Leute — (ehemalige) Studis, Kollegen und Freunde — waren gekommen um mit ihr zu feiern, zu trinken, zu schwatzen. Auf über 40 Dienstjahre an der Uni kann sie zurückblicken, das finde ich wirklich beeindruckend und ihr Weggang wird eine große Lücke hinterlassen.

Der mittägliche Hundegang war heute dank des Usselwetters ein wenig kürzer als sonst. Ohne Hund wäre ich heute wieder mal nicht vor die Tür gegangen, nass, kalt, grau. Was grad sehr nervt ist die Leinenpflicht wegen Brutzeit, das findet der nicht mehr ganz so kleine Hund nicht wirklich prickelnd (und ich eigentlich auch nicht).

Später durften wir dann auch drin bleiben, da unser ZOS-Training bei Bea Gott sei dank drin stattfindet. Hinterher war er wieder platt, obwohl er schon viel ruhiger geworden ist, dennoch ist die Sucharbeit wohl sehr anstrengend.

Nun zum gemütlichen Teil des Abends und warten, dass der Liebste von der Dienstreise zurückkehrt.

12.03.2019 – Rekonvaleszierend

Gesundheitlich schon viel besser, dank literweise Ingwertee, einem heißen Bad und Ruhe soweit es ging.

Heute einiges an Mails geschafft, Platz geschaffen für neues und altes auf die Abschussliste gesetzt. Am Kundenprojekt gearbeitet und einiges über den Haufen geworfen, weil mal wieder neue Anforderungen reinkamen O_o

Dank des schönen Wetters eine große Hunderunde gedreht und frische Luft getankt. Den Rest des Tages mit den Kindern verbracht, zum Abendessen Hähnchen in Erdnusssoße mit Brokkoli gekocht.

Ein toller ereignisloser Tag.

11.03.2019 – Krank

Der Abend gestern begann schon mit Kopfschmerzen und endete mit frühem zu Bett gehen.

Heute richtig umgelegen — nachdem alle Kindelein in ihren Schulbussen saßen, bin ich wieder ins Bett gekrochen und hab den Großteil des Tages auch ebenda verbracht. Meh. Hoffe, Ingwertee und ausruhen hilft.

Ohne Social Media fühlt sich immernoch merkwürdig an, vor allem in „langweiligen“ Situationen, wo man nichts „schweres“ lesen will. Oh je, was ist nur aus meinem Hirn geworden? Ich schieb es auch mal gerade ein bisschen auf die Erkältung.

10.03.2019 – Der Hund und ich

Grundstimmung: nass und müde

Eigentlich sollte es ja ein chilliger Sonntag werden, nachdem wir gestern den ganzen Tag gewerkelt, aufgeräumt und geputzt hatten. Nun ja, ganz mit Nichtstun ging es dann leider doch nicht, die Familie wollte Mittagessen und überhaupt. Also raffte ich mich auf, nachdem der Liebste auf dezenten Hinweis heute morgen das Hundrauslassen übernommen hatte, warf ein Gulasch zusammen und setzte Brotteig an — heute wieder ein schnelles Hafer-Dinkel-Brot, nachdem ich gestern in der Wuselei vergaß, Sauerteig anzusetzen. Wir frühstückten spät und ich schnappte mir den Hund, um mit ihm zum Hundetreff zu fahren.

Es regnete in Strömen, lustig war es trotzdem. Mein kleiner Testosteron-Kloppi hatte wieder einen Schub und wurde nicht müde, sich auf die Schafe und zahlreichen anderen Hunde (insbesondere die Hündinnen) stürzen zu wollen – ich hatte gut zu tun. Lustigerweise hat die anschließende Freifolge-Übung richtig gut geklappt und wir haben sogar die Challenge gewonnen. Nachdem er nochmal richtig mit den anderen Rüden über’s Gelände ballern durfte, sind wir dann patschenass und etwas durchgefroren wieder nach Hause gefahren.

Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit Kaffee, Tee und Buch auf der Couch. Also doch noch etwas chillig, der Sonntag.

Nun etwas kopfschmerzig und müde, hoffe nicht, dass ich krank werde.

09.03.2019 – Frühjahrsputz part one

Grundstimmung: zufrieden, aber mit Rücken

Lange geschlafen (OK, halb 7 kurz mit dem Hund raus, danach aber nochmal hingelegt) und mit der ganzen Familie in Ruhe gefrühstückt. Geht leider immer nur am Wochenende.

Eigentlich wollte ich im Garten was machen, aber das Wetter war sowas von ungemütlich, dass ich keinen großen Drang hatte, rauszugehen. Sturm und immer wieder Regen – eigentlich Wetter für Flauschdecke, Tee und ein dickes Buch.

Stattdessen das Haus geputzt (oy, war echt mal wieder gründlichst dran) und mit K2 dessen Zimmer entrümpelt und gesäubert. Gruselig, was sich da so ansammelt. K2 bastelt unheimlich gern, was man sehr gut an Glitzerkleberresen und überall Papierschnippeln sehen kann. Drei große Säcke Kuscheltiere auf den Dachboden ausrangiert. Krass, wie groß so ein Zimmer wirken kann mit weniger Krempel drin.

Zwischendrin noch schnell ein Mittagessen zusammengeworfen – heute gab es das bei der ganzen Familie beliebte Buttermilchhähnchen von Samin Nosrat – und ich hatte hinterher wieder genug Reste zum Brühe kochen *freu*. Das Rezept braucht ein wenig Planung, ist aber in der Zubereitung super easy, ein paar Ofenkartoffeln dazu und Buttergemüse – voilà.

Nachmittags kurze Kaffeepause mit Feedreader, dann weiter Entkruschen bei K2. Da kein Facebook und Twitter-Konsum mehr, wieder viel mehr Blogs lesen. Find ich gut.

Zum Abendessen haben wir uns zum ersten Mal an selber geklöppelte Tacos gewagt – also so richtig selber machen, aus Masa Harina. Der Liebste war so begeistert, nachdem er die an einem Streetfood Stand in den Staaten gegessen hatte, dass wir das mal probieren wollten. War ganz schön aufwändig (kein Essen für unter der Woche), dafür sehr lecker und super zum Verwerten der Hähnchenreste vom Mittag.

Jetzt hab ich so ein bisschen Rücken und werde mich mit der letzten Folge Grey’s Anatomy und einem Glas Rotwein (oder zwei :-P) aufs Sofa verziehen. Der kleine Hund wartet schon.

Morgen mach ich mal gar nix. Oder fast nix. Naja.

Technik-Bla: Es wurmte mich so ein bisschen, dass — nachdem ich meinen Instagram-Account deaktiviert hatte — hier im Blog so viele tote Links sind. Naja, aktivier ich das wieder, lasse aber die App auf dem Handy gelöscht, dann guck ich nicht rein. Gesagt, getan. Links im Blog immer noch tot. Meh. Access denied, irgendein Zugriffstoken verwurstet. OK, dann eben nicht. Nun kann ich aber den IG-Account nicht wieder deaktivieren, weil man das wohl nur einmal pro Woche tun darf und ich soll es später nochmal probieren. Gnarf.

08.03.2019 – Hoch die Hände Wochenende

Grundstimmung: fragmentierter Tag macht fragmentierte Gedanken.

Der Wecker klingelte wie immer punkt 5 Uhr. Es gelingt mir nur sehr selten, dann gleich aufzustehen, meistens malträtiere ich noch ein paar Mal die Schlummertaste, so auch heute.

Ich schälte mich dann aus dem Bett, ließ den Hund in den Garten und macht mir mein Breakfast of Champions™ – schwarzer Kaffee und ein Glas Wasser. Seit einiger Zeit mache ich Intervallfasten und das erste Essen gibt’s erst später.

Kurz darauf dann die Kindelein aus ihren Betten geworfen, befrühstückt, fertig gemacht, zum Bus geschickt/gefahren.

Erste Schreibtischrunde, ein bisschen Buchhaltung und werkeln am Kundenprojekt. Später Wochenend-Einkauf – wo kommen nur immer die ganzen beigen Leute her? Egal um welche Zeit ich einkaufen gehe, sie sind immer da.

Zurück zu Hause spätes Frühstück, die nächste Schreibtischrunde. Mittag geht’s eine Runde mit dem Hund in den Wald, nachdem dieser recht nervös neben meinem Schreibtisch rumtänzelte. Er erträgt seinen neuen Maulkorb, den wir ihm auftrainieren, mit Würde und sieht ein wenig aus wie Bane. Wir sehen unterwegs Rehe und dicke Regentropfen. Ich ärger mich ein wenig, dass ich mich nicht aufraffen konnte, die Laufschuhe anzuziehen, aber immerhin gehen wir eine große Runde.

Am Nachmittag trudelt K1 ein und ich hole K2 vom Schulbus ab. Die Woche ist geschafft und jeder verzieht sich erstmal in sein Zimmer zum Ruhe haben und Runterkommen. Der Liebste schlägt auch zu Hause auf und hat Blumen zum Frauentag mitgebracht. Hachz. Ein zweites Blümchen gibt es von einer lieben Freundin.


Technik-Bla: Im Blog/auf der Domain mal noch ein SSL-Zertifikat installiert. Bemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, im neuen WordPress-Editor Sonderzeichen einzugeben, der Knopf dafür ist verschwunden *mpf* . Das ™-Zeichen oben hab ich per Copy&Paste von einer anderen Seite eingefügt.

Quote of the day:

If you don’t produce, you won’t thrive — no matter how skilled or talented you are.

Cal Newport. Deep Work, 2016. S. 32

Kinder ins Bett gekippt, jetzt mit dem Liebsten die letzte Discovery-Folge gucken und Essen vom Inder naschen.

Hallo, noch jemand da?

Hust hust … wow, beeindruckend wieviel Staub und Spinnweben sich so in 18 Monaten in einem Blog ansammeln können, wenn man sich nicht mehr drum kümmert.

Ich dachte, ich seh hier mal wieder nach dem Rechten, aber es scheint alles noch zu halten, keine Blessuren, der Anstrich sieht immer noch ordentlich aus.

Zum ersten Mal benutze ich nun auch den Gutenberg-Editor, der seit dem letzten Major Release in WordPress enthalten ist und das gefällt mir richtig gut. Das Schreiben fühlt sich besser an, weniger technisch.

Was ist in der Zwischenzeit passiert?

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Auf den Hund gekommen

Seit Samstag haben wir nun ein neues Familienmitglied. Unser kleiner Labrador-Mix-Welpe Scotty ist bei uns eingezogen. Wir waren alle sehr aufgeregt. Die Kinder haben in der Woche vorher jeden Tag gefragt, wie oft sie noch schlafen müssen, bis wir Scotty abholen.

Die Heimfahrt war dann auch wirklich aufregend, der kleine Wauz hat sich kurz vor der Ankunft zu Hause übergeben müssen – die Schaukelei war er einfach noch nicht gewohnt. Gott sei dank war ich vorbereitet und hatte nicht nur eine Decke, sondern auch Handtücher dabei, so dass wir das Malheur schnell beseitigen konnten.

Zu Hause wurde dann erstmal ganz viel rumgeschnüffelt und der Kater begrüßt. Der ist von dem kleinen Energiebündel  noch mäßig begeistert und macht einen großen Bogen um Scotty. Wenn er ihm doch mal zu nahe kommt, faucht Luna ihn an und sucht das Weite. Er braucht wohl noch ein bisschen, um sich an den neuen Mitbewohner zu gewöhnen. Wir allerdings auch. Alles ist wieder ein bisschen anders, fast als ob man nochmal ein Baby im Haus hat, auf dessen Zeichen man erst lernen muss zu achten. So ging das ein oder andere Häufchen bisher nicht in den Garten sondern ins Haus. Wir üben noch.

Die erste Nacht war OK, Scotty hat bis 5 Uhr geschlafen und wurde dann unruhig. Ich hab ihn mir geschnappt und in den Garten verfrachtet, wo er brav sein Geschäft erledigt hat und wir dann nochmal bis 8 Uhr geschlafen haben.

Unsere erste gemeinsame Woche wird spannend – der Liebste ist auf Dienstreise so dass ich den Alltag mit Kindern, Kater und Welpe nun erstmal allein stemmen muss. Ich versuche, entspannt zu bleiben – irgendwie geht das schon und die Kinder sind ja auch nicht mehr so ganz klein. Besonders der Große ist stolz wie Bolle, nun einen Hund zu haben und räumt sogar freiwillig Häufchen weg, so lange er die coole Leckerli-Tasche mit der Rolle Kacktüten mit sich rumschleppen darf.

Heute morgen ist Scotty sogar schonmal 10 Minuten allein geblieben, als ich Kind 2.0 in die Kita gebracht habe. Er lag brav im Flur auf seiner Decke und hat sich mit seinem Spielzeug beschäftigt. Er steht – wie wohl alle Welpen dieser Welt – total auf Schuhe und hatte sich auch meine Sandalen geschnappt, die aber das ganze unbeschadet überstanden haben.

Am Samstag geht es in die Welpenschule, mal sehen, wie das wird. Ich bin gespannt.

 

Drei Wochen ohne Facebook

Ich habe mein Facebook-Profil deaktiviert. Obwohl ich auf Facebook sehr aktiv war – Beiträge geschrieben, geteilt, geliked, Nachrichten geschrieben.

Obwohl? Nein, eher genau deswegen. Zu groß war die Ablenkung. Da war so ein nagendes Gefühl im Hinterkopf, dass mich innerlich dazu zwang, ständig nachzuschauen, ob nicht jemand meinen Status geliked hat oder ob es nicht ein neues süßes Katzenvideo gab.  Völlig sinnloses Zeug. Meine sowieso schon knappe Freizeit wurde von geistigem Junk Food gefressen. Und ein paar meiner Gehirnzellen gleich mit. Es hat mir Energie geraubt und mich ausgepowert – dieses ständige Unter-Strom-Sein, ständig in der Erwartungshaltung, dass irgendwas passiert.

Ich wollte das nicht mehr. Ich habe gemerkt, dass mir das nicht gut getan hat. Die ständige Ablenkung von Arbeit und anderen wichtigen Aufgaben haben an meiner Aufmerksamkeit geknabbert und ich konnte mich nicht mehr richtig konzentrieren. Ich habe versucht, meine Facebook-Zeit einzuschränken, aber das gelang mir nicht konsequent. Rückblickend fühlte sich das wirklich wie eine Art Suchtverhalten an. Ich konnte nur noch eins tun: die Notbremse ziehen.

Mein Facebook-Account ist deaktiviert. Mein Profil ist nicht mehr sichtbar, man kann mir keine Nachrichten mehr schicken und ich tauche nicht mehr in irgendwelchen Gruppen auf.

Die ersten Tage waren seltsam. Das Verlangen, mal bei Facebook reinzuschauen, war immer wieder da, und dann kam die Erkenntnis, dass es da ja nichts mehr zu schauen gibt.  Ich hatte Angst, ich könnte etwas verpassen – ein Phänomen, das auch unter FOMO bekannt ist (fear of missing out).

Und was ist passiert? Nichts. Die Erde dreht sich weiter, ich verpasse nichts wirklich (und wenn, war es schlichtweg nicht wichtig). Mittlerweile fühle ich mich tatsächlich etwas befreiter. Ich hatte auf Facebook viele „Freunde“, von denen sich tatsächlich nur zwei per Whatsapp erkundigt haben, warum mein Account weg ist. Sie haben es gemerkt, weil sie mir etwas schicken wollten. Der Rest hat es vielleicht einfach noch nicht bemerkt, oder es ist einfach egal. Diese Vernetzung lässt die Welt näher zusammenrücken, sorgt aber gleichzeit dafür, dass Verbindungen zwischen Menschen weniger stark und zuverlässig sind.

Facebook ist immernoch eine tolle Möglichkeit mit Leuten in Kontakt zu bleiben. Aber das Informationsrauschen war mir einfach zu viel. Ich will das nicht mehr.

In diesem Zusammenhang habe ich letztens ein sehr interessantes Interview gelesen. In „Warum ist Mensch sein zurzeit eigentlich so anstrengend?“ sprechen die  Zeit-Redakteure Tobias Hürter und Max Rauner mit Yuval Harari darüber, welche Anforderungen die Gesellschaft an die Menschen stellt und welche Probleme das mit sich bringt. Eine Passage ist mir besonders im Gedächtnis geblieben und ich denke  nun schon seit einigen Tagen darüber nach. Yuval Harari spricht davon, dass der Mensch durch die Technisierung und Digitalisierung unserer Leben den Kontakt zum eigenen Körper verloren hat. Die ganzen Hilfsmittel – immer verfügbares Wissen und Informationen wie Wikipedia-Seiten und Kalender-Erinnerungen verführen uns zum Faulsein. Auf seine Sinne muss man sich nicht mehr verlassen können. Ich muss mir z.B. keine Termine oder Telefonnummern mehr merken, ist ja alles im Smartphone gespeichert, und das habe ich sowieso immer dabei. Das ist tatsächlich so eine Fähigkeit, die mir abhanden gekommen ist. Ich kann mir keine Termine mehr merken und muss tatsächlich Sonntag abends in mein Handy gucken, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die kommende Woche wird. Die Achtsamkeit leidet. Details aus Gesprächen gehen in meiner Erinnerung verloren, wahrscheinlich gehen sie unter im Informationsrauschen, mit dem ich mich sonst so zudröhne.

Ich glaub, ich muss mal auf Informations-Diät.

Artikelbild: Free Software Foundation