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Podcast University Osnabrück 5. September 2007 – Asynchronous Live-Blogging on train


Heute ging es sehr früh los – mit dem Zug nach Osnabrück, wo die Podcast University Tagung stattfand.
Die Zugreise war unproblematisch, obwohl ich schon befürchtete, dass ich meinen Anschlusszug in Magdeburg nach Hannover verpasse, da der RE Verspätung hatte – zum Glück hab ich aber den IC nach Hannover noch erwischt. In Hannover habe ich Harald und Andreas getroffen, die aus Berlin angereist waren.
Das Gebäude der Uni Osnabrück, in dem die Tagung stattfand, war gottseidank nicht weit vom Bahnhof und sehr gut zu Fuß zu erreichen (und war auch sonst recht neu und schick, nur die Schwarzlichtbeleuchtung auf den Toiletten war etwas irritierend).

In den Vormittagspanels ging es vornehmlich um Audiopodcasts, deren Produktion und Nutzung in der universitären Lehre un den unterschiedlichsten Fachbereichen, unter anderem auch in der Fremdsprachenausbildung oder in Sportwissenschaften.

Zum Mittagessen ging es in die – wohl schon mehrfach prämierte – Osnabrücker Schloss-Mensa, die wirklich ein tolles Ambiente bot (Kickertische und Cafeteria im Foyer, viel Holz, sehr nett) und auch das Essen war gut – vor allem der Nachtisch 😀 (Harald hatte wohl das falsche gegessen).

Andreas begann die erste Session des Nachmittags mit seinem Vortrag und der Vorstellung des tele-TASK Podcast Projekts und die Nutzung der produzierten Inhalte auf verschiedenen Plattformen (iPod, Education TV …). Die von uns entwickelte Video-in-Video Technik, die den kompletten Vortrag abbildet und zeigt, war die einzige Lösung in dieser Art auf der Tagung, alle anderen benutzen "nur" Audio-Podcasts, Videopodcasts, die nur das Video des Vortragenden zeigen oder enhanced podcasts. Inwieweit die Video-in-Video-Lösung wirkliche Vorteile für den Nutzer bringt, ist noch zu evaluieren, aber dennoch sind wir den anderen einen Schritt voraus, weil wir alles andere, also Audio- und enhanced podcasts, auch erzeugen können, aber eben noch mehr – und das vollautomatisch. Der Vortrag lief sehr gut, allerdings hätte ich mir ein bisschen mehr Feedback aus dem Plenum gewünscht.

Danach wurde das Aufzeichnungssystem virtPresenter der Uni Osnabrück vorgestellt, mit dem auch die einzelnen Vorträge der Podcast University aufgezeichnet wurden.
VirtPresenter ist eine ähnliche Lösung wie wir sie mit tele-TASK fahren, allerdings mittels Software-Capturing des Präsentationsrechners (via PowerpointListener bzw. Camtasia), dafür in einer schon sehr schön funktionierenden Flash-Lösung, an der wir noch werkeln. Visitenkarten mit den Entwickeln des Systems sind getauscht 😉

Im letzten Panel haben Jörg von Osotis über ebenjene Videosuchmaschine berichtet, ebenso gab es ein Wiedersehen mit Olaf A. Schulte von der ETH Zürich. Olaf hielt seinen Vortrag über das REPLAY-Projekt der ETH und scheute sich auch nicht, ein paar provokative Statements zum Sinn und Unsinn von Podcasts bzw. Vorlesungsaufzeichnungen abzugeben. Rhetorisch sehr gut gemacht!

Der letzte Vortrag der Podcast-University war ebenfalls sehr interessant und vor allem unterhaltsam. Prof. Oliver Vornberger von der Uni Osnabrück berichtete von der Aufzeichnung seiner Algorithmen-Vorlesung und deren Erfolg und Popularität im iTunes Store. Wenn seine Vorlesungen genauso amüsant wie sein heutiger Vortrag sind, ist das auf jeden Fall ein Aspekt, der die Beliebtheit seines Podcasts erklärt.

Morgen gibt es noch einen Workshop-Tag, auf dem unter anderem Mikron- und Sprechtrainings abgehalten und die technischen Grundlagen des (Audio-)Podcastings geklärt werden. Da das für uns nicht so attraktiv klang und morgen wichtige Termine im Institut anstehen, sind wir nun wieder auf dem Heimweg.

Harald hat live gebloggt von der Podcast University und in seinem Posting sehr schön die einzelnen Vorträge zusammengefasst, deswegen hier ein Link auf sein Posting.

12 Seiten

… umfasste die Dissertation von Johann Wolfgang von Goethe, die verschollen war und nun wieder aufgetaucht ist.
Wow. Zwölf Seiten. Sicher galten damals andere Richtlinien für eine Dissertation, aber ich glaube nicht, dass ich es schaffen würde, ein Thema auf 12 Seiten so zu behandeln, dass es mich selbst und auch die Gutachter zufriedenstellt. Es ist viel schwieriger, Dinge "kurz und knackig" auf den Punkt zu schreiben und auch noch lesenswert für andere zu machen. Auch wenn einige (ehemalige) Kommilitonen – insbesondere Geisteswissenschaftler – da vehement protestieren und ihre Texte mit Fremdwörtern und Schachtelsätzen so verzieren, dass sie kein Mensch mehr versteht. "Was du verstehst mein Essay nicht? Dann muss es gut sein."
Dies wird leider von vielen Dozenten aus diesem Metier noch unterstützt. Wissenschaft muss keine Texte für den Mann von der Straße produzieren, aber die vielleicht weniger gute Qualität des Inhalts mit undurchsichtigen Beschreibungen zu vernebeln ist auch nicht Ziel der Dinge. Just my 2 cents …
So und nun geh ich mal noch 12 Seiten schreiben …

[via Harald]

Search in Videos and win an iPod

Allright, did I get your attention with the buzzword loaded headline? Good good, that was my intention.
Osotis is an online video search engine. No, it's not something like youtube or Google Video, it's much more! Harald gives an explanation in his blog (also here ) about what Osotis is and what makes it different from other video-related sites on the web:
1.(1) OSOTIS offers search within videos
(2) right now, most videos available at OSOTIS are academic lecture recordings
(3) OSOTIS does not host the videos (as youTube or Google does). They only provide links to your resources.
(4) You can register at OSOTIS and maintain your own video collections, maintain an own user profile, make friends, choose your favourite videos, and (!) you can tag videos.
(5) You can even tag inside video streams. This means that the tagging information also includes time information and that the search is able to replay the video exactly from the right position.
(6) OSOTIS is a social networking tool.

Sounds really interesting, right? Well I tell you, it is!
And by the way, if you register to Osotis before April 15 2007 you can win a 30GB iPod! Try the next generation video search engine!

Osotis is also on the CeBIT, like us in Hall 9, but booth D04.

Oh my god I can't believe it, I've never been that far away from home

Edmonton, Kanada, Samstag, 04.11.06, 22:16 Uhr Ortszeit. Daheim ist es 06:16 Uhram Sonntag. Ich bin jetzt seit fast 24 Stunden wach, dafür endlich geduscht auf dem 1m hohen Bett liegend, direkt neben dem Jacuzzi – das gibt's also wirklich. Da ich noch kein Netz habe, werde ich diesen Blog-Eintrag wohl erst später hochladen.
All meine Angst vor dem Flug war natürlich wieder unbegründet, ich wurde _nicht_ an einem der 4 Flughäfen ausgerufen, allerdings fand sich ein Zettel in meinem Koffer mit dem Inhalt, dass dieser aus Sicherheitsgründen geöffnet werden musste. Na von mir aus … alle Sachen waren noch ordentlich drin, das sah wirklich nur nach Deckel aufklappen, reingucken, Deckel zumachen, abdafür aus. Immerhin habe ich meinen Koffer, der von Serge und Magali ist wohl noch in Frankfurt oder nun auf dem Weg nach Edmonton. Wir hoffen, dass er morgen hier eintrifft und die beiden dann auch endlich dicke Jacken für das verschneite Edmonton haben. Von Berlin gings für mich erstmal nach Frankfurt, wo ich mich mit Serge und Magali getroffen habe – man was für ein riesiger Flughafen! Dort dann die erste Aufregung: der Flug nach Calgary war hoffnungslos überbucht und es wurden Volunteers gesucht, die für 600 EUR ihre Buchung aufgaben und erst am nächsten Tag fliegen. Das war ein Geschachere um Sitzplätze wie auf einem orientalischen Bazar. Letztenendes hatten wir alle einen Platz, auch wenn ich weit entfernt von Serge und Magali saß. Dafür saß neben mir ein Italiener, der die gesamte Zeit seine Nase hochgezogen hat und sich ständig räuspern musste. Wer mich kennt, weiß wie sehr ich es hasse, wenn sich jemand ständig die Nase hochzieht. Wahrscheinlich war er Raucher und war deswegen so nervös, weil er 10 Stunden keine Zigarette in die Finger bekam. Anyway, der Service an Board von Air Canada war super, es gab ständig zu trinken, ein Lunch, dass besser war als in der Mensa, Eis und ein Stück Pizza kurz vor der Landung in Calgary. Großartig. In Calgary hatten wir dann nur 20 Minuten Zeit zur Passkontrolle, Gepäck einsammeln, am Zoll vorbei, erneutem CheckIn und Boarding. Und dann war auch noch Serge's Koffer weg … also noch Formulare ausfüllen und all so Kram. Wir wurden dann schon ausgerufen, wir mögen doch bitte endlich boarden … mit Rennen über den Flughafen und Drängeln haben wir es dann tatsächlich noch geschafft, die Maschine nach Edmonton zu bekommen. Neben mir saß eine sehr nette, aber auch sehr erkältete Kanadierin, mit der ich mich unterhalten habe, ich hoffe sie hat mich nicht angesteckt. Am Flughafen hab ich dann gleich noch Geld getauscht – lustige Banknoten haben die hier. Auf den 20-Dollar Scheinen sind Enten drauf 😀
Der Taxifahrer, der uns zum Hotel gebracht hat, kam aus der Türkei und freute sich sichtlich, Europäer zu kutschieren. Beim CheckIn im Hotel funzten meine Kreditkarten nicht, da muss ich morgen mal in Hamburg anrufen, was da los ist. Um den Jetlag vorzubeugen und uns an die lokale Zeit zu gewöhnen, sind wir noch ein bisschen durch die West Edmonton Mall gewandert und haben bei Starbucks nen Kaffee geschlürft. Man Man Man, die Mall ist echt der Hammer, sowas hab ich noch nie gesehen. Es gibt tausende Läden, Fressläden, Indoor Waterpark, ein Kino, eine Eisbahn und was weiss ich nicht noch alles. Man weiss gar nicht wo man zuerst gucken soll …. aber am besten ich guck jetzt gar nicht mehr, sondern mache die Augen zu und nehme ne Mütze Schlaf. Gute Nacht Kanada, guten Morgen Deutschland 🙂

Ich bin dann mal weg …

… um es mit Hape Kerkeling zu sagen.
Mein Flieger geht morgen, und zwar da hin – 7231.2km von daheim. Ich bin echt gespannt auf meinen ersten Transatlantik-Flug, auf das Hotel mit Whirlpool im Zimmer und auf die größte Mall der Welt, in der die Konferenz stattfindet.
Ich werde am Donnerstag zurück sein, vermutlich mit nem riesen Jetlag. I'll keep you updated!

Breaking news

Well this news are not actually breaking since they are already some days old, so I should post it here, before I get used to it and all the excitement is gone:
I got a PhD scholarship from the Hasso Plattner Institute in Potsdam. I had an interview there on March 27, which went not really glorious in my opinion, it was OK. So I thought they returned my application papers when I found a big A4 envelope in my letter box. But inside was a nice letter and the agreement for the scholarship. Man I was so overwhelmed and happy when I realized what I was holding in my hands. Tomorrow will be my first day … let's see what it will bring!

Been there. Done that.


*screamofbigrelief*
Today I have finished my studies. I passed the last exam and the defense of my thesis. Time for celebration! But first – I guess I need some sleep and throw away the big pile of paper on my desk (yeah, it's a very symbolic action).

Katrin Wolf, MA

Tired

Just a random entry – I am really tired of learning, reading and thinking by now. I need a break. I need it soon. I am just glad that it will be over by Monday 11AM. But like Lenny Kravitz said: "It ain't over 'til it's over" – man he's damn right. *bigsigh* (EOW – end of whining)

Done!

My Magisterarbeit (something like a master’s thesis), printed and bound. I am so relieved. Let’s pray that my professors like it 😉

New website

Wow I just discovered that my university has a new website. I like it much more than the old one, that was really ugly. But I really wonder why they use an expensive CMS in times where the university is short of cash when there are so nice open source CMS such as Typo3 or Plone …