Schlagwort: film

Groundhog Day

Es ist der zweite Februar – Murmeltiertag oder Groundhog Day. Groundhog Day wird vor allem in den USA und Kanada gefeiert und ist uns Mitteleuropäern vor allem durch den Film mit Bill Murray bekannt: „A thousand people, freezing their butts off to worship a rat …“

Und wer keine Ahnung hat, was der Groundhog Day eigentlich ist, hier wirds erklärt:

[via Ist Weibsvolk anwesend]

Dann hoffen wir mal, dass Punxutawney Phil keinen Schatten wird, es ist nämlich arschkalt.

52 Filme – Woche 01 – Sterbeszene (Filmtod)

Drüben bei Halliway ist nun das Projekt „52 Filme“ gestartet. In der ersten Woche geht es um die beste Sterbeszene. Puh, da geht es ja gleich schwierig los.

Grundsätzlich ist es ja erstmal nicht schön, wenn es jemanden dahinrafft. Was macht also die beste Sterbeszene aus? Ist es die, die einen am meisten bewegt und einen immer wieder zur Tempo-Packung greifen lässt? Dann wäre der Tod von Andrew Beckett (Tom Hanks) in Philadelphia, als er sagt „Miguel, I’m ready.“ ein sicherer Kandidat. Das anschließende Filmfinale mit der Abschiedsfeier und dem Song „Philadelphia“ von Neil Young im Off ist ein sicherer Gänsehaut-Erzeuger und Tränendrüsen-Drücker.

Ein anderer Filmtod, bei dem ich Rotz und Wasser geheult habe, ist der von Professor Dumbledore in „Harry Potter – The Half-Blood Prince“. Bewegend war nicht nur die eigentliche Sterbeszene, sondern vor allem die Beerdigung – hab ich schonmal erwähnt, dass ich Beerdigungen hasse? (OK, wer mag das schon?)

Welche Filmtode oder Sterbeszenen haben Euch am meisten berührt?

My name is Khan


Wer an Bollywood denkt, hat meistens erstmal Bilder von tanzenden, singenden, schmachtenden Paaren in bunten Kostümen im Kopf. Dass Bollywood auch anders kann, zeigt der Film „My name is Khan“.

Der Film erzählt die Geschichte von Rizwan Khan (Shah Rukh Khan), der nach dem Tod seiner Mutter von Indien in die USA zu seinem Bruder zieht. Rizwan leidet unter dem Asperger Syndrom, einer Form von Autismus. Trotz aller Schwierigkeiten — zu denen auch gehört, dass er Moslem ist — schafft er es, das Herz der Hindu-Frau Mandira (Kajol) und das ihres Sohnes Sam zu erobern. Als Sam nach den Anschlägen des 11. September aus rassistischen Motiven ermordet wird, zerbricht die Ehe von Rizwan und Mandira fast. Rizwan bricht auf, um den Präsidenten der USA zu treffen, um ihm zu sagen, dass er Khan heißt und kein Terrorist ist. Seine Reise durch Amerika ist beschwerlich und wird überschattet vom Misstrauen der Menschen gegenüber jemandem, der einen muslimischen Namen trägt und öffentlich zu Allah betet. Rizwan setzt seinen Weg unbeirrt fort, sogar nachdem er als Terrorverdächtiger im Gefängnis saß und gefoltert wurde. Weil er weiß, dass es „nur gute und böse Menschen gibt, keine anderen Unterschiede“.

„My name is Khan“ ist einer der bewegendsten und aufwühlendsten Filme, die ich je gesehen habe. Er erzählt eine Geschichte, von Liebe und Hass, von Vorurteilen und denen, die darunter leiden. Er erzählt die Geschichte von einem Menschen, dessen Art uns oft wie kindliche Naivität erscheint, im Grunde aber nur einen klaren, unverblümten Blick auf die Dinge gibt. Als seine Frau ihm in tiefer Trauer anschreit, dass er Schuld am Tod ihres Sohns ist, weil dieser seinen muslimischen Namen angenommen hat und er doch zum Präsidenten gehen soll, um ihm zu sagen, dass er kein Terrorist ist, tut Rizwan genau das. Für ihn ist das der einzige Weg, damit alles wieder gut wird. Der Film erzählt auch davon, wie es ist, wenn Familien ihre Kinder oder Väter verlieren, die durch Hass getötet wurden. Das war es vielleicht, was mich am meisten immer wieder zu Tränen gerührt hat.

Fazit: „My name is Khan“ ist ein ungewöhnlicher und bewegender Film mit vielen leisen Zwischentönen ohne viel Pathos, den man nicht mal eben so nebenbei sieht. Und: absoluter Taschentuch-Alarm!

Offizielle Webseite zum Film

„My name is Khan“ auf imdb.com

„My name is Khan“ in der Wikipedia

Filmmusik

Nadine AKA Halliway bewarf mich mit einem Stöckchen:

Schonmal einen Film gesehen in dem dich das Lied, welches gesungen wurde, total berührt oder amüsiert hat? Und wolltest du das schon immer mal mit anderen Leuten teilen? Dann bietet dieser Tag dir die Gelegenheit dazu.
Was du machen musst: Zeige uns sechs deiner liebsten Lieder, die in einem Film gesungen werden. Sag uns, aus welchem Film sie sind und wieso sie dir so gut gefallen. Dann tagge noch weitere fünf Leute.

OK, dann mal los, hier kommen meine Favourites:

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