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Kleinergroßer Leistungscheck

AstroturfGanz spontan hatte ich mich dank Coach Chris für den Cooper-Test bei den 2012er Stadtmeisterschaften des USC angemeldet. Beim Cooper-Test muss man 12 Minuten laufen und dann wird im Anschluss die geschaffte Distanz gemessen.

Ich hatte mir vorgenommen, 5 Stadionrunden – also 2km – zu schaffen. Das entspricht 6min/km, was in meinem momentanen Trainingszustand schon ganz ordentlich ist. Die Zeichen, das zu schaffen, hätten gestern nun fast nicht schlechter stehen könne. Fine kriegt grad wieder Zähne (Augenzähne!) und ich hatte in der Nacht zuvor nichtmal 4 Stunden geschlafen. Den ganzen Freitag hing ich dank Schlafmangel völlig in den Seilen.

Antje hatte sich entschlossen, mit mir gemeinsam zu laufen, so hatte ich jemanden, an den ich mich ranhängen konnte. Das Einlaufen ging dann doch ganz gut und ich war wieder einigermaßen motiviert. Naja, was sollte auch passieren, ich wollte einfach nur laufen … no pressure 😉

Jonas wollte zusammen mit Papa auch mitlaufen, so dass wir Fine im Wagen eigentlich für die 12min von einem Sportfreund betreuen lassen wollten. Nun ja, die kleine Lady fand das doof und heulte und heulte. Mit Geschrei in den Ohren bin ich dann losgelaufen 🙁 Papa musste dann zwischendurch seine Tochter wieder in den Arm nehmen, Jonas ist allein weitergelaufen.

Meine Uhr zeigte permanent ein Tempo schneller als 6min/km und es ging richtig gut. Als wir die 5. Runde geschafft hatten, haben wir nochmal Gas gegeben für die letzten 30 Sekunden. Auf meiner Urkunde stehen nun 2170m für die 12 Minuten. YES! Jonas ist sogar über 2 Runden gelaufen und hat 910m geschafft. Bin echt stolz auf unseren Großen!

Der Lauf hat echt großen Spaß gemacht und hat mir gestern den Tag gerettet. Und – es hat mir wieder mal gezeigt, dass ich es eigentlich kann und mir nur so oft der Schweinehund in meinem Kopf im Weg steht.t

Coach, du schuldest mir noch ne Bratwurst 😉 Ich hab mehr als 2km geschafft und du hast mich nur 2mal überrundet (was nach dem Parktraining vorher aber auch nicht wirklich verwundert).

 

Gute Vorsätze und so

Running part 1Neues Jahr, neues Glück! 2012 wirft große Schatten voraus und ich habe mir ein paar Vorsätze gefasst, die ich in Angriff nehmen will werde:

  • Mehr Sport

    Im vergangenen Jahr war ich die meiste Zeit schwanger oder hatte ein Neugeborenes zu versorgen – nicht viel Zeit und Kraft für viel Sport. Das ändert sich nun wieder. Schwanger bin ich nicht mehr, dafür hab ich noch einige Schwangerschaftspfunde auf den Hüften, die ich gern loswerden will und ich lechze richtig nach Bewegung. Ich habe wieder angefangen, laufen zu gehen. Das ist um diese Jahreszeit dank Temperaturen und Dunkelheit nicht immer so einfach, wenn man nur abends „frei“ hat, aber die Tage werden ja auch wieder länger und es gibt gute Klamotten, um dem Wetter zu trotzen. Meine Wettkampfziele für 2012 sind die 10km-Strecke beim Nachtlauf im September und wieder die 13km beim Magdeburg Marathon – ankommen und nicht Letzte werden sind drin!

  • Mehr Ordnung

    Ein Umzug steht uns dieses Jahr bevor und hier gibt es noch jede Menge auszurümpeln. Wir sind ja so ein kleiner Chaos-Haufen, von dem jeder einzelne gern mal was liegen lässt anstatt es an seinen Platz zurückzulegen. Das muss sich ändern! Auch dieser Drang, alles aufzuheben, ist eher kontraproduktiv für einen bevorstehenden Umzug. Im letzten Jahr hab ich schon so einiges aussortiert und entsorgt, aber es gibt da noch Potential!

  • Mehr Fotos

    Im letzten Jahr habe ich nicht viel fotografiert. Das soll in diesem Jahr auch wieder anders werden. Mal gucken, ob ich das alles schaffe!

    [photo credits: The World According To Marty]

Plädoyer für besseren Sportunterricht

Es ist für mich immernoch nahezu unfassbar. Sport macht Spaß. Nach dem Laufen fühle ich mich großartig. Warum war das nicht schon früher so? Warum mochte ich Sport nicht?

Nun, ich gebe zu, ich gehörte zur den „unsportlichen“ Kindern, die immer als letzte in die Mannschaft gewählt wurden und deren Sportnoten auf dem Zeugnis immer ganz hässlich zwischen den anderen guten Zensuren nach Aufmerksamkeit haschten. Ja ja, ich war schon früher ein Bücherwurm und Geek. Ich mochte deswegen den Sportunterricht nicht, weil ich nicht gut darin war, und das wurde mir in jeder einzelnen Stunde immer wieder vor die Nase gehalten. Blödes Gefühl.

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Fit werden 2009

Ich habe ja schon eine Weile nicht über meine Fitnessaktivitäten geschrieben. Das liegt nicht daran, dass ich es aufgegeben habe – ganz im Gegenteil. Ich gehe immernoch fleißig laufen (uff, bei der Hitze) und achte auf meine Ernährung. Die erste Belohnung dafür gab es letzten Samstag, an dem ich mir eine neue Hose gekauft habe – in Größe 38 *yay*. Ich weiß nicht wann ich das letzte Mal eine Hose in 38 getragen habe, aber es ist seeehr lang her. Ich bin begeistert!

In dem Sinne, keep on rocking running!

Run to the hills … and back again

Nach dem netten Kommentar von Harald und ein paar Gesprächen mit laufenden Freunden hab ich mir nun doch neue Laufschuhe geleistet. Heute in der Mittagspause war ich bei Runner’s Point (gibt’s in Magdeburg im Allee-Center, im Ergeschoss gegenüber von H&M) und ich war schlichtweg begeistert, was das Schuhekaufen dort betrifft. Nachdem ich mit dem Verkäufer geschwatzt habe und ihn von meinen Laufanfängen, alten billigen Schuhen und schmerzenden Knien erzählt habe, durfte ich erstmal barfuß aufs Laufband hüpfen und dort ein paar Schritte laufen. Meine Füße wurden dabei von hinten gefilmt und ich konnte mir das im Anschluss anschauen. Dort sah man dann ganz deutlich, dass meine Füße erheblich nach innen kippen, wenn sie abrollen. Das heißt, dass ich Schuhe brauche, die genau diesen Innenbereich stabilisieren und ein Wegkippen der Füße verhindern. Wahrscheinlich sind durch dieses Kippen wirklich die Schmerzen in den Knien entstanden, weil es dadurch zu einer Fehlbelastung der Muskulatur kam. Nun durfte ich ein paar Schuhe anprobieren und auch mit diesen wieder auf das Laufband zur Analyse hüpfen. Und Wunder oh Wunder, meine Füße kippen nicht mehr. Der rechte Fuß hat noch eine leichte V-Stellung, da soll ich mal beim Laufen drauf achten und den Fuß bewusst grade aufsetzen. Ich war bestimmt 40min im Laden, hab verschiedene Schuhe anprobiert und wurde wirklich top beraten, das hat richtig Spaß gemacht (obwohl sonst Schuhe kaufen nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählt, obwohl ich eine Frau bin). Die Schuhe, für die ich mich letzten Endes entschieden habe, sind BROOKS® ADRENALINE™ GTS 9. Für die Schuhe hab ich eine Garantie von 800km Durchhaltevermögen und Umtausch bis zu 3 Wochen nach Kaufdatum erhalten, falls ich beim Laufen merke, dass die Schuhe doch nicht das richtige sind.  Also spätestens wenn die Schuhe ausgelatscht sind, werde ich wieder bei Runner’s Point auf der Matte stehen, der Laden ist richtig klasse!

Heute Abend war ich nun mit Coach Chris verabredet, um mal ein Ründchen zu drehen und er wollte mir als gut trainierter Sportler noch ein paar Übungen zur Dehnung und Kraft zeigen. Dass wir verabredet waren, war gut, sonst hätte ich den Abend mit Schmusedecke und Kopfweh vor dem Fernseher verbracht. Jetzt geht’s mir richtig gut, obwohl es superanstrengend war. Aber die Kopfschmerzen sind weg und ich hab ordentlich geschwitzt.

Die neuen Schuhe laufen sich klasse und dank der Dehnübungen, die ich vorher nicht gemacht hatte nach dem Laufen, hoffe ich, dass sich meine Schmerzen in den Knien bald endgütltig verziehen. Ist aber schon viel besser geworden.

In dem Sinne – keep on running, folks!

photo credits: smailtronic

Run to the hills

Nachdem ich eine Woche Pause einlegen musste, weil ich erkältet war, war ich heute mal wieder ein Runde laufen. Ach schön. Heute erstmal wieder kürzere Intervalle. Die ersten paar Male laufen gehen haben sich schon gelohnt, ich komme nicht mehr so schnell aus der Puste und es macht mehr Spaß. Heute taten meine Knie etwas weh – ob das an meinen alten Laufschuhen liegt? Oder falsche Lauftechnik? Mmmhhh …

Lauf, Kati, lauf! II

Also dieser Trainingsplan ist komplett ungeeignet für einen untrainierten Menschen wie mich. Ich muss das langsamer angehen, der letzte Lauf war sehr frustrierend, weil er eine echte Quälerei war und ich nicht das volle Pensum geschafft habe. Mir ist schon klar, dass ein bisschen Schinderei dazugehört, aber auch lauferfahrene Freunde haben mir den Rat gegeben, es langsamer anzugehen und meinen Körper erstmal an das Laufen gewöhnen soll, ohne ständig das Pensum zu steigern. Ich bleib am Ball!