Schlagwort: hund

03.04.2019 – Tagebuchbloggen …

… läuft eher grad nicht so. Schon wieder zu viel um die Ohren, ein Termin jagt den nächsten und ich finde keine Ruhe. Draußen ist Frühling, was ganz wunderbar ist, aber eben auch wieder jede Menge Aktivitäten nach draußen verlagert.

Ich habe Brot gebacken, mir einen Friseurbesuch gegönnt und den ersten Kaffee des Jahres im Strandkorb getrunken. Wir haben die Grillsaison eröffnet und im Garten Erde bewegt. Kompost ausbuddeln kann sehr entspannend sein.

Ich bin viel mit dem nicht mehr ganz so kleinen Hund unterwegs, bei Bea zum ZOS, und zum Socializen und Erziehen in der besten Hundeschule der Welt.

Ich sollte vielleicht wieder anfangen, mir Notizen zu machen, die ich verbloggen kann. Mir fehlt Routine.

Vorherrschendes Gefühl: Ruhe- und Rastlosigkeit.

13. und 14.03.2019 – Alles ist im Fluss

Grundstimmung: enstpannt

Gestern kein extra Eintrag, der Tag plätscherte so vor sich hin, ich werkelte vor mich hin mit Projektarbeit und Papierkrams, nichts blogbares ist passiert, außer vielleicht das fabulöse Gemüsecurry, dessen Rezept ich in einer meiner geliebten Rezeptzeitschriften fand und dann etwas aufgepimpt zum Abendessen serviert hatte.

Fabulöses Glückscurry

Heute früh zur Uni gefahren, um meine liebe ehemalige Kollegin Ilona in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Ganz viele Leute — (ehemalige) Studis, Kollegen und Freunde — waren gekommen um mit ihr zu feiern, zu trinken, zu schwatzen. Auf über 40 Dienstjahre an der Uni kann sie zurückblicken, das finde ich wirklich beeindruckend und ihr Weggang wird eine große Lücke hinterlassen.

Der mittägliche Hundegang war heute dank des Usselwetters ein wenig kürzer als sonst. Ohne Hund wäre ich heute wieder mal nicht vor die Tür gegangen, nass, kalt, grau. Was grad sehr nervt ist die Leinenpflicht wegen Brutzeit, das findet der nicht mehr ganz so kleine Hund nicht wirklich prickelnd (und ich eigentlich auch nicht).

Später durften wir dann auch drin bleiben, da unser ZOS-Training bei Bea Gott sei dank drin stattfindet. Hinterher war er wieder platt, obwohl er schon viel ruhiger geworden ist, dennoch ist die Sucharbeit wohl sehr anstrengend.

Nun zum gemütlichen Teil des Abends und warten, dass der Liebste von der Dienstreise zurückkehrt.

Auf den Hund gekommen

Seit Samstag haben wir nun ein neues Familienmitglied. Unser kleiner Labrador-Mix-Welpe Scotty ist bei uns eingezogen. Wir waren alle sehr aufgeregt. Die Kinder haben in der Woche vorher jeden Tag gefragt, wie oft sie noch schlafen müssen, bis wir Scotty abholen.

Die Heimfahrt war dann auch wirklich aufregend, der kleine Wauz hat sich kurz vor der Ankunft zu Hause übergeben müssen – die Schaukelei war er einfach noch nicht gewohnt. Gott sei dank war ich vorbereitet und hatte nicht nur eine Decke, sondern auch Handtücher dabei, so dass wir das Malheur schnell beseitigen konnten.

Zu Hause wurde dann erstmal ganz viel rumgeschnüffelt und der Kater begrüßt. Der ist von dem kleinen Energiebündel  noch mäßig begeistert und macht einen großen Bogen um Scotty. Wenn er ihm doch mal zu nahe kommt, faucht Luna ihn an und sucht das Weite. Er braucht wohl noch ein bisschen, um sich an den neuen Mitbewohner zu gewöhnen. Wir allerdings auch. Alles ist wieder ein bisschen anders, fast als ob man nochmal ein Baby im Haus hat, auf dessen Zeichen man erst lernen muss zu achten. So ging das ein oder andere Häufchen bisher nicht in den Garten sondern ins Haus. Wir üben noch.

Die erste Nacht war OK, Scotty hat bis 5 Uhr geschlafen und wurde dann unruhig. Ich hab ihn mir geschnappt und in den Garten verfrachtet, wo er brav sein Geschäft erledigt hat und wir dann nochmal bis 8 Uhr geschlafen haben.

Unsere erste gemeinsame Woche wird spannend – der Liebste ist auf Dienstreise so dass ich den Alltag mit Kindern, Kater und Welpe nun erstmal allein stemmen muss. Ich versuche, entspannt zu bleiben – irgendwie geht das schon und die Kinder sind ja auch nicht mehr so ganz klein. Besonders der Große ist stolz wie Bolle, nun einen Hund zu haben und räumt sogar freiwillig Häufchen weg, so lange er die coole Leckerli-Tasche mit der Rolle Kacktüten mit sich rumschleppen darf.

Heute morgen ist Scotty sogar schonmal 10 Minuten allein geblieben, als ich Kind 2.0 in die Kita gebracht habe. Er lag brav im Flur auf seiner Decke und hat sich mit seinem Spielzeug beschäftigt. Er steht – wie wohl alle Welpen dieser Welt – total auf Schuhe und hatte sich auch meine Sandalen geschnappt, die aber das ganze unbeschadet überstanden haben.

Am Samstag geht es in die Welpenschule, mal sehen, wie das wird. Ich bin gespannt.

 

Ich lache grad Tränen!