Schlagwort: kinder

Piep

Cozy Ivan

Man man, ganz schön eingestaubt hier alles. Könnte mal wieder jemand etwas putzen.

Jaja, ich weiß, der letzte echte Blog-Eintrag ist schon wieder ewig hier und irgendwann werden die ganzen tollen Guten-Morgen-Bilder auch irgendwie langweilig, nicht wahr?

Es ist Winter. Meh. Ich mag Winter nicht. Es ist immer dunkel, es ist kalt und der menschliche Körper neigt dazu, sich irgendwelche hässliche Viren und Bakterien einzufangen, die einem dann ratzfatz klarmachen, wer der Boss ist. Es ist die Jahreszeit, die ich am liebsten auf der Couch, unter einer Decke, mit Tee, Buch, Kerzen und Tablet verbringe. Einfach berieseln lassen, die Seele baumelt vor sich hin und doch fühlt man sich irgendwie rastlos. Der Dezember ist vollgestopft mit Terminen und Feiern aller Art und dann muss man ja auch noch Weihnachtsgeschenke besorgen … weiterlesen →

Evolution von Berufswünschen

Kind 1.0

3 Jahre: „Wenn ich groß bin, will ich Gelber-Sack-Einsammler werden. Dann kann ich hinten auf dem Müllauto mitfahren.“

5 Jahre: „Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann!“

fast 7 Jahre und gerade in die Schule gekommen: „Wenn ich groß bin, studiere ich Physik und werde Astronaut wie Alexander Gerst.“

Mal schauen, wo sich das noch hinentwickelt!

Sorry, Freunde: Warum wir wegen unserer Kinder nichts mehr mit euch zu tun haben

Playground Balls

Christine Skoutelas schreibt in der Huffington Post darüber, warum sich die alten Freundschaften von Eltern verändern und was sie dafür für Ausreden haben. Welcome to my life (and I love every bit of it!). Absoluter Lesebefehl für alle Eltern und deren Freunde.

(via Tom)

[photo credits: Leonardo Sagnotti]

Das Leben

Gestern waren wir mit dem Großen beim Arzt. Wir warteten in einem extra Wartezimmer mit Spielecke, in dem auch eine Liege stand. Meine beiden waren ganz lieb und spielten. Jonas musste dann mal aufs Klo. Unsere Sachen habe ich im Wartezimmer gelassen und nur die beiden Kinder geschnappt. Als wir wieder zurückkamen und schon wieder im Spielzimmer waren, bemerkte ich erst, dass jemand auf der Liege lag und ein großer Rollstuhl daneben stand. Der junge Mann, der dort lag, war offenbar körperlich und geistig behindert und wurde gerade gewindelt. Etwas überrumpelt fragte ich, ob ich mit den Kindern lieber draußen warten sollte. Der Betreuer meinte nur „Nein nein, ist OK, wir sind auch gleich fertig.“

Puh, irgendwie eine unbequeme Situation. Jonas guckte ganz interessiert dem Geschehen zu und ich konnte buchstäblich sehen, wie sich ihm tausend Fragen stellten. Als der junge Mann wieder angezogen und in seinen Rollstuhl verfrachtet wurde, platzte es dann auch aus ihm heraus: „Mama, was ist mit ihm? Warum hat der so eine große Windel an? Warum sitzt er in einem Rollstuhl? Warum macht der solche komischen Geräusche? … “ Im ersten Moment war ich drauf und dran, einfach nur „pssscht“ zu machen und ihm zu sagen, er soll da nicht so hingucken. Macht man ja nicht, behinderte Menschen anglotzen. Am besten gar nicht hingucken, könnte unangenehm sein. Lieber ignorieren.

Nein! Ich habe ihm dann geduldig erklärt, dass der junge Mann ganz krank ist, nicht laufen und nicht sprechen kann, und nicht allein merkt, dass er auf’s Klo muss und deswegen eine Windel anhat. „Aber der ist doch viel größer als ich und ich habe doch auch keine Windel mehr um!“ – „Ja, aber er ist ganz krank und du bist gesund.“ Wir wurden dann auch ins Sprechzimmer reingerufen und damit war das Thema dann auch beendet.

Im Nachhinein habe ich mich gefragt, ob ich mit der Situation richtig umgegangen bin. Habe ich einem Vierjährigen zu viel zugemutet? Mein Gefühl sagt mir aber, dass es falsch gewesen wäre, Jonas‘ Neugier zu unterbinden und die Situation nicht zu erklären.

So vielfältig ist unsere Welt. Es gibt große, kleine, dünne, dicke, schlaue, dumme, kranke, gesunde, eingeschränkte Menschen. Und das sollen meine Kinder lernen. Dass die Vielfalt sich eben auf der ganzen Bandbreite zwischen zwei Polen abspielt. Nur wenn ich ihnen das erkläre, können sie die Welt verstehen lernen.

Wie hättet Ihr reagiert? Hättet Ihr das Zimmer wieder verlassen? Hättet Ihr die Fragen Eures Kindes beantwortet?

 

I gave my kids a terrible present

Nach der coolen Halloween-Aktion, bei der Eltern ihren Kindern erzählt haben, dass sie alle Halloween-Süßigkeiten aufgegessen hätten und die Reaktion ihrer Kinder gefilmt haben, gab es zu Weihnachten nun eine neue Youtube Challenge von Jimmy Kimmel: Erzählt Euren Kindern, dass sie vor Weihnachten ein Geschenk öffnen dürfen, packt ein scheußliches Geschenk ein und filmt, wie die Kids drauf reagieren! Ganz schön krass, wie einige Kinder voll ausrasten …

Geschützt: What’s up?!

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Geschützte Posts

Zukünftig wird es hier passwortgeschützte Posts geben, in denen ich private Dinge, Fotos der Kinder etc. veröffentlichen werde. Wer das Passwort dafür haben möchte, schreibt mir bitte eine Mail.