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Intervalltimer

Coach Chris hat mich übrigens darauf aufmerksam gemacht, dass jedes (neuere) Nokia-Handy einen Intervalltimer eingebaut hat. Den kann man sehr gut zum Laufen benutzen und man braucht so keine Zusatzsoftware installieren (obwohl die Boxglocke vom Mobile Interval Training Timer am Ende des Trainings echt toll ist, aber wie gesagt, das ist leider keine Freeware).

Nokias Intervalltimer ist ein bisschen versteckt, deswegen habe ich ihn bisher wohl auch nicht für voll genommen. Er befindet sich im Organizer-Menü unter dem Eintrag „Countdown timer“. Man kann sich dort mehrere Timer anlegen, die dann jeweils in Perioden aufgeteilt sind, diese kann man wiederum individuell einstellen. Ein Manko ist, dass es maximal 10 Perioden pro Timer geben kann. Wenn man also z.B. 8 x 3min laufen, 2min gehen will, kommt man nicht ganz aus mit einem Durchlauf. Man kann jedoch sagen, dass man, nachdem ein Timer komplett durchgelaufen ist, diesen gleich nocheinmal starten möchte. Alles in allem eine nette Alternative, die noch dazu eingebaut daherkommt.

JavaME ist ein Krampf

Ich hatte ja mit dem Gedanken gespielt, mir für mein Handy eine kleine Applikation nachzuprogrammieren, die mir Zeitsignale für Intervalltraining gibt, da das Programm, was ich gefunden hatte, nur eine Demo war und ich nicht unbedingt Geld dafür ausgeben wollte. Nun ja, mittlerweile denke ich, dass die Entwicklung des Programms wohl die $15 Dollar Registrierungsgebühr rechtfertigt.

An sich ist so ein Programm recht einfach zu programmieren, es gibt eine Workout-Zeit, Pausen-Zeit und Anzahl der Runden. Wenn eine Workout-Phase vorbei ist, gibts ein Tonsignal/Vibration, dann läuft die Pausenzeit und das ganze eben so oft, wie als Anzahl der Runden angegeben ist. Sollte man als Informatiker ganz einfach hinkriegen.

Aber JavaME ist ja wohl wirklich ein Krampf, wenn man nicht mit Windows entwickelt. Für Mac OS gibt es zwei Wireless Toolkits – MPowerPlayer und MicroEmu. Um MPowerPlayer in mein Eclipse einzubinden und so zu konfigurieren, dass ich auch Midlets erzeugen kann, habe ich einen ganzen Abend gebraucht und letzten Endes stellte sich heraus, dass bestimmte Methoden wie vibrate() nicht implementiert sind. MicroEmu konnte meine Midlets nicht ausführen – warum auch immer.

Mein 64bit Ubuntu kann das Java Wireless Toolkit nicht ausführen, weil es nur eine 32bit Version gibt – und ich hatte keine Lust, mir extra ein 32bit Java zu installieren …

Alles in allem sehr frustrierend, so dass ich das Vorhaben, mir selbst eine Handy-App zu schreiben, erstmal wieder in der Schublade habe verschwinden lassen – es gibt wichtigere Dinge.

Lauf, Kati, lauf!

„Herz an Großhirn, Herz an Großhirn, was geht denn jetzt los?“ „Großhirn an Herz, Großhirn an Herz, wir laufen“ „Waaaas? Wieso das denn? Ich pump mir hier einen ab *ächz*!“ „Haut an Großhirn, Haut an Großhirn, was ist denn da los, ich verliere Flüssigkeit!“ Großhirn: „Nun bleibt mal alle ganz ruhig und macht euren Job, wir trainieren jetzt!“

Ich bin stolz auf mich! Ich war heute laufen. Freiwillig. Und ich habe durchgehalten. 8 x  3 Minuten laufen, 2 Minuten gehen (Intervalltraining). Die 4 und 5 Runde waren hart und es war nicht so einfach, das richtige Tempo zu finden, aber danach gings überraschenderweise eigentlich ganz einfach. Ich fühle mich großartig!

Hier habe ich einen Plan für Laufanfänger gefunden und beschlossen, ihn mal ausprobieren. Erstmal habe ich die erste Einheit (8 x 3min laufen, 2 min gehen) auf dem Stepper ((nachdem ich ihn von Spinnweben und Staub befreit habe)) ausprobiert, das ging auch ganz gut. Heute war ich dann draussen in der Natur, mit Laufschuhen an und Handy in der Hand. Handy? Ja, ich habe ein nettes Progrämmchen namens Mobile Interval Timer gefunden, was einem beim Intervalltraining hilft – man kann die Workout-Zeit und Rest-Zeit sowie die Anzahl der Runden einstellen und dann brummt und piept es, wenn jeweils eine Phase vorbei ist. So muss man nicht ständig auf die Uhr schauen und hat trotzdem eine Motivation zum Durchhalten. Am Ende des Trainings ertönt eine Box-Glocke *dingdingding* und man hats geschafft! Leider ist das Programm keine Freeware, mal schauen ob ich das nachprogrammieren kann.