Schlagwort: sommer

Haben wir schon Juni?

Das Vorhaben, regelmäßiger zu bloggen ist irgendwie schon wieder am Einschlafen. Nun ja, einmal im Monat hat ja auch eine gewisse Regelmäßigkeit. Ich gelobe jetzt hier keine Besserung, just go with the flow 😛

Was soll ich sagen, der Sommer ist da (Service für alle, die lange nicht draußen waren. Bitte sehr.)

So warm ist es nun auch nicht …

Das Leben findet mehr offline statt, was sehr gut ist, und vielleicht auch ein bisschen das Grillenzirpen hier entschuldigt.

Sommer ist ja genau meine Jahreszeit. Auch wenn alle über die Hitze stöhnen, ich mag Sommer. Auch weil ich meinen Tagesablauf besser meinem Biorhythmus anpassen kann, das fällt mir im Sommer viel leichter als im Winter. Morgens geht es zwar immer noch zu früh raus, aber wenn ich keine Termine habe, lege ich mittags eine Siesta ein und schlafe nochmal. Dann bin ich fit, mich abends nochmal mit dem Laptop auf dem Balkon zu setzen und bis Mitternacht zu arbeiten. Was vielleicht seltsam klingt, ist für mich sehr sehr produktiv.

Laue Sommernächte mit Code und Rotwein 😛

Überhaupt läuft es gerade gut, ich habe wieder ein bisschen mehr zu mir gefunden und Aufgaben, die mich ausfüllen. Ein sehr gutes Gefühl. Ein Projekt mit der hiesigen Hochschule habe ich kürzlich abgeschlossen. Jetzt bastel ich gerade an einem Softwareprojekt für einen Freund und das Coden macht einfach richtig Spaß grad.

Das mit der Lehrerstelle hat übrigens nicht geklappt, letzte Woche flatterte eine Absage ins Haus. Also wenn noch einmal jemand über den akuten Lehrermangel im Land jammert … jeder Lehrer aus dem Freundes- und Bekanntenkreis hat ungläubig bis entsetzt auf meine Absage reagiert.

Huh.

Seltsamerweise bin ich gar nicht so enttäuscht. Wer weiß wofür das gut war. Das Universum wird sich was dabei gedacht haben …

Sommerzeit

It's time to shift time

75% Prozent der Deutschen lehnen laut einer Radiomeldung von heute morgen die Sommerzeit ab. Ablehnen? Heißt das, die machen nicht mit? Oder mögen sie die Sommerzeit einfach nicht?

Ja, irgendwie nervt es schon ein paar Tage, den eigenen Biorhythmus zu überzeugen, dass die „verlorene“ Stunde der Zeitumstellung nicht das Ende der Welt bedeuten. Aber ganz ehrlich? Ich liebe Sommerzeit!!

Sommerzeit heißt für mich: mehr Licht – vor allem Abends, wärmere Temperaturen, mehr draußen sein und auch irgendwie mehr Gelassenheit. Jetzt kommt meine Zeit, wo ich meine Winterschlafhöhle verlasse und aktiver bin. Der Garten lockt und man kann mit den Kindern mehr draußen spielen, ohne 5 Schichten regenabweisender Kleidung tragen zu müssen. Das Leben findet wieder mehr draußen statt. Ich freue mich über die Sommerzeit.

Und ihr so? Findet Ihr Sommerzeit auch so toll wie ich? Oder gehört ihr eher zu denen, die die Zeitumstellung ablehnen?

[photo credits: Stéfan]

Das HelloFresh-Experiment (9) – Kross gebratene Ricotta-Tortellini in Zucchini-Tomaten-Soße

Gericht #2 aus der HelloFresh-Box für diese Woche waren  kross gebratene Ricotta-Tortellini in Zucchini-Tomaten-Soße  verfeinert mit frisch geriebenem Parmesan und Basilikum

Ein sehr schönes leichtes Sommergericht, einfach zuzubereiten in nur 25 Minuten (ich glaube, ich habe sogar weniger gebraucht): frische Tortellini in kochendem Wasser garen, anschließend abgießen und kurz ausdampfen lassen, abschließend in Olivenöl knusprig braten. Für die Soße  Zwiebeln und Zucchini kleinschnibbeln, in Olivenöl anbraten, geschnittene Tomaten und kleingehackten Knoblauch dazu, mit Gemüsebrühe ablöschen, Sahne dazu, köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tortellini mit Gemüsesoße, gehacktem Basilikum und frisch geriebenem Parmesan servieren.

Das Gericht hat der ganzen Familie sehr lecker geschmeckt. Wir haben jedoch nur ein Paket Tortellini gebrauct (400g statt 800g). Es macht sich eben doch bemerkbar, dass bei uns zwei kleine Kinder mitessen, das ergibt in den seltensten Fällen 4 volle Portionen. Es wäre cool, wenn HelloFresh Familienboxen für 2 Erwachsene und 2 Kinder anbieten würde.

 

Die Entdeckung des Sommers

Tea Meine persönliche Entdeckung des Sommers: Man kann Früchtetee auch mit kaltem Wasser „aufbrühen“ und hat hinterher ein wohlschmeckendes kühles Getränk 🙂 (mit schwarzem, grünen, … Tee würde ich das allerdings nicht probieren wollen …)

 

 

 [photo credits: Daniel Y. Go]

 

[cult7] Sommer

1. Welcher Song ist für Dich Sommer?
Walking on sunshine

2. … und welcher ist Urlaub?
Frank Sinatra – Summerwind

3. MTV 2 wird im September abgeschaltet. Ein Verlust?
Keine Ahnung, da ich den nicht empfange, kenn ich den Sender nicht

4. Welches ist das beste Musikvideo ever?
keine Ahnung, ich bin kein Fan von Musikvideos …

5. … und das Schlechteste?
siehe Frage 4

6. Warum wird der August ein guter Monat?
Weil meine MA fertig wird *haha*

7. … und warum war es der Juli?
Weil da das Wetter schöner war als jetzt im August

[via cult7]

BBQ, Blues und Sommer

Wie schlägt man am besten etwas Zeit tot? Ich packe die imaginäre Fliegenklatsche zur Seite und schreibe einfach mal wieder nen Blog-Eintrag. Das letzte Wochenende war toll – und eigentlich fing es auch schon am Donnerstag an. Donnerstag ist Big A aus England eingeflogen, und natürlich hat er zum traditionellen Grillen vorm Wohnheim eingeladen. Später sollte es noch zur Mensa-Party gehen, da war ich aber nicht mit, weil ich es mir am Freitag nicht leisten konnte, verkatert und unausgeschlafen zu sein. Aber dazu später mehr. Nun, zumindest hat Big A nun einen neuen Spitznamen: Moby. Nein, das englische Essen hat ihm nicht so sehr zugesetzt, dass er aussieht wie ein Wal, vielmehr hat er raspelkurze Haare und sieht aus die der Musiker und Eminem's Lieblingsfeindbild. Aber steht ihm gar nicht so schlecht *find*. Es gab wie immer reichlich zu essen, auch wenn es wegen der großen Anzahl an Leuten und geringer Anzahl an Grills zeitweise zu logistischen Engpässen kam – aber anyway. War ein sehr schöner Abend und ich hab mich sehr gefreut, meinen Lieblingskumpel nach 6 Wochen mal wieder zu sehen. Mittlerweile ist er wieder auf dem Weg auf die Insel – diesmal mit seinem alten Astra und nicht per Flieger – ich hoffe, dass er gut ankommt (Moby, wenn du das liest, meld dich mal ;-)).
Freitag hatte ich dann einen Termin bei nem Prof in der Informatik – ich hatte ihn angeschrieben, dass ich an einer Promotion interessiert bin und er hatte mich daraufhin zu einem Gespräch eingeladen. Wie immer bei solchen Ereignissen war ich meganervös, konnte nichts vorher essen etc. Das Gespräch dann war supertoll und er hat sich eine ganze Stunde Zeit für mich genommen. Als ich aus seinem Büro rausbin, war ich superhappy … er hat zwar keine Stelle frei, aber vielleicht lässt sich mit einem Stipendium was machen. Mal wieder ein kleiner großer Motivationsschub für meine MA-Arbeit *seufz*
Abends waren wir dann noch grillen bei Schwester und Schwager vom LAG – auch eine sehr nette Runde und schon wieder leckeres Essen 😉

Samstag Abend gings dann in den Bunker bzw. in den Heyrothsberger Park zum Blues-Festival "Blues im Park". Das Wetter war superklasse – ein warmer Sommerabend – genau richtig für ein Open-Air-Konzert. Die Musik war klasse. Los ging's mit Peters Deal, eine 3-Mann-Combo, die sehr schönen chilligen Blues gespielt haben – eine gute Einstimmung auf den Abend. Danach spielten die JK Blues Band aus Magdeburg, die schon ein bisschen mehr Power brachten und offensichtlich beim Spielen viel Spaß hatten. Ein wenig hatten sie rein optisch was vom Promi-Look-A-Like-Contest: Sänger Jan als Jack Osbourne, Gitarrist Steffen als Gerhard Schröder – aber Musik machen können die … ich bin jetzt noch sichtlich beeindruckt von Gitarre und Blues Harp – ich glaube ich hätte nen Kollaps bekommen, wenn ich das versucht hätte (wie kann man so schnell ein- und ausatmen und dabei solche Töne erzeugen? – unglaublich)
Last but not least – Harriet Lewis und die Gregor Hilden Band – der meiner Meinung nach wahre Höhepunkt des Abends. Und schon wieder Look-A-Like: Gitarrist Gregor hatte was von Mark Hamill (Luke Skywalker), Keyboarder Horst erinnerte stark an Götz Alsmann, der Drummer, dessen Namen ich vergessen habe, sah aus wie Bryan Adams und Bassist Sascha war Kurt Nilsson wie aus dem Gesicht geschnitten. Harriet Lewis war echt stimmgewaltig, die Band war supertoll und es war einfach ein superschöner Abend. Die letzte Nummer "Amazing Grace" bescherte mir eine Gänsehaut, es war einfach perfekt, unterm Sternenhimmel in dieser Location.

Und noch ein paar Grüße an den unbekannten Hobbyfilmer, der den ganzen Abend mit seiner Kamera rumrannte und kopfwackelnderweise die Bands filmte. Die Leute, die sich das Video reinziehen müssen – Kotztüten bereithalten – bei der Schaukelei kann es zu Übelkeit kommen, da bin ich mir sicher. Aber wer unter Einsatz seines Lebens sogar hinter die Bühne krabbelt um dann die Musiker auch noch von hinten zu filmen, der hat schon mal nen Gruß verdient 😛