Grundstimmung: enstpannt

Gestern kein extra Eintrag, der Tag plätscherte so vor sich hin, ich werkelte vor mich hin mit Projektarbeit und Papierkrams, nichts blogbares ist passiert, außer vielleicht das fabulöse Gemüsecurry, dessen Rezept ich in einer meiner geliebten Rezeptzeitschriften fand und dann etwas aufgepimpt zum Abendessen serviert hatte.

Fabulöses Glückscurry

Heute früh zur Uni gefahren, um meine liebe ehemalige Kollegin Ilona in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Ganz viele Leute — (ehemalige) Studis, Kollegen und Freunde — waren gekommen um mit ihr zu feiern, zu trinken, zu schwatzen. Auf über 40 Dienstjahre an der Uni kann sie zurückblicken, das finde ich wirklich beeindruckend und ihr Weggang wird eine große Lücke hinterlassen.

Der mittägliche Hundegang war heute dank des Usselwetters ein wenig kürzer als sonst. Ohne Hund wäre ich heute wieder mal nicht vor die Tür gegangen, nass, kalt, grau. Was grad sehr nervt ist die Leinenpflicht wegen Brutzeit, das findet der nicht mehr ganz so kleine Hund nicht wirklich prickelnd (und ich eigentlich auch nicht).

Später durften wir dann auch drin bleiben, da unser ZOS-Training bei Bea Gott sei dank drin stattfindet. Hinterher war er wieder platt, obwohl er schon viel ruhiger geworden ist, dennoch ist die Sucharbeit wohl sehr anstrengend.

Nun zum gemütlichen Teil des Abends und warten, dass der Liebste von der Dienstreise zurückkehrt.

Der ein oder andere hat es sicherlich schon in meinem Twitter-Feed oder auf Facebook gelesen: Es gibt hier ein weiteres Blog!

Zusammen mit meinen Studis, die ich in diesem Semester im wissenschaftlichem Schreiben unterrichte, schreibe ich Beiträge im Schreibwerkstatt-Blog.

Es wird dort viele Beiträge zum Lesen und Schreiben geben, die Studis veröffentlichen dort ihre Schreibhausaufgaben und können sich gegenseitig kommentieren.

Das ganze ist so ein bisschen experimentell, bisher habe ich keine Blogs in der Lehre eingesetzt. Die Gründe dafür, das jetzt mal auszuprobieren sind vielfältig.

Zum einen glaube ich, dass ein Blog ein geeigneterer „Ort“ zum Schreiben ist als unser bisheriges Einreichsystem, das doch sehr steril daherkommt. Ein Blog bietet einen kreativeren Rahmen und das Schreiben macht einfach mehr Spaß.

Da das ganze öffentlich ist, hoffe ich, dass wir alle ein bisschen mehr Sorgfalt bei Schreiben an den Tag legen. Bisher lief die ganze Schreiberei hinter verschlossenen Türen und meist habe nur ich gesehen, was die Studis produziert haben. Wenn nun jedermann die Texte lesen und kommentieren kann, hat das eine andere Qualität und der ein oder andere macht sich hoffentlich doch noch einmal die Mühe, den Text zu lesen und gegebenenfalls zu korrigieren, bevor er oder sie auf den Absenden-Knopf drückt.

Der dritte Grund, ein Blog in der Schreibwerkstatt zu benutzen ist, dass ich die Studis vor allem zum Schreiben bringen will. In diesem Semester werde ich ganz viele Einflüsse aus dem kreativen Schreiben in das Seminar einfließen lassen, um Spaß am Schreiben zu wecken und die Angst vor dem wissenschaftlichen Schreiben zu mindern. Wer generell Spaß am Schreiben hat, tut sich auch beim wissenschaftlichen Schreiben leichter. Davon bin ich überzeugt.

Also, stay tuned und schaut mal rein, was wir dort so produzieren.

Julizeit ist Firmenstaffelzeit. Dieses Jahr waren wir sogar mit zwei Teams unseres Instituts am Start und vom Hiwi bis zum Prof war alles vertreten. Das Wetter war diesmal ein großer Unsicherheitsfaktor. Im letzten Jahr war es sehr heiß und schwül, was das Laufen sehr erschwerte. Als wir nun in der letzten Woche beim offiziellen Firmenstaffel-Training im Elbauenpark waren, zeigte Klärchen auch, was Sommer heißt und wir sind mit den Neulingen die Strecke eher abgegangen als abgelaufen. Gestern waren es nun angenehme 18 Grad, viel Wind und ab und zu gab es ein paar Regentropfen. Der Wind war ziemlich frisch und mitunter richtig kalt, vor allem beim Warten auf die Staffelstab-Übergabe. Beim Laufen dann war es natürlich ziemlich warm :D, kein Regen und es ging richtig gut, so dass mein Team sogar das zweite Team um 2 min geschlagen hat und ich meine Vorjahreszeit im 40sec verbessern konnte. Vor allem aber hat es viel Spaß gemacht und die Organisation war viel besser als im letzten Jahr. Genug Getränke für alle! 🙂

Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!

(Foto:  Maike Glöckner / Radio SAW)

(Foto: Maike Glöckner / Radio SAW)

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Nach dezentem Tipp von Georg hab ich nun erstmal eine Lösung für mein Flohmarkt-Problem gefunden. In der FIN im Erdgeschoss lade ich nun jeden Tag eine kleine Kiste voll Kram (hauptsächlich Bücher) ab und im Laufe des Tages ist der Tauschtisch dann leergeräumt. (Die alte Playstation hat sich gestern gleich die Reinigungskraft unter den Nagel gerissen :D)

So ist das  für mich erstmal der logistisch bequemste Weg.

Am Anfang des Studiums ist man erschlagen von den vielen Informationen, die auf einen einprasseln. Welches Skript ist jetzt wichtig für Mathe? Welches Tutorial hatte mir der freundliche Kommilitone doch gleich für Haskell empfohlen? Und warum hat diese Bibliothek eigentlich so viele Bücher?

In diesem Posting habe ich mal ein paar Bücher und Links aufgeführt, die mir geholfen haben, den Durchblick im Studium zu behalten. Das sind also Empfehlungen, die auf meiner persönlichen Erfahrung basieren. Viele der Bücher gibt es in den meisten (Uni-)Bibliotheken oder auch gebraucht bei Ebay oder Amazon Marktplatz. Also keine Angst vor riesigen Ausgaben! (Und auch in Zeiten des Internets ist es immernoch toll, ein Buch aus Papier in der Hand zu haben und drin zu blättern. Glaubt mir!)

Mathe

Lothar Papula: Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler

„Der Papula“ ist das Mathelehrbuch für Ingenieure und ingenieursverwandte Fächer (zu dem ich Informatik zähle). Es ist in einem sehr verständlichen Ton geschrieben und enthält viele Beispiele, die das Verständnis erleichtern. Der Papula besteht aus 3 Bänden: weiterlesen

Mit manchen Sachen weiß ich nicht so richtig umzugehen. Dreiste Lügen zum Beispiel. Was mach ich damit? Bin ich persönlich beleidigt, weil derjenige glaubt, ich wäre so dumm ihm zu glauben? Ist es mir gleichgültig, weil ja eigentlich der andere einen Schaden davon hat und nicht ich selbst? Bin ich besorgt um den Lügner, weil er offenbar mit ein paar persönlichen Diskrepanzen zu kämpfen hat? Was tue ich, wenn ich für den Lügner in irgend einer Form verantwortlich bin?

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Well I guess it’s time for another english post (finally) — with the intention to reach a broader audience and the hope for feedback on my ideas. In this post I want to show a first inside on my PhD topic, since it’s getting really „serious“ now (again finally!) and I hope for any comments at this early stage of my work. weiterlesen