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20.-22.03.2019 – Arbeit, Freunde, neue Schuhe

Hallo Frühling, alter Knabe, großartig, dich zu sehen!

Der Rest der Woche war von Arbeit geprägt, am Donnerstag hielt ich einen Vortrag in der Uni. Der ist ganz gut gelaufen, gefühlt war ich nicht so gut vorbereitet, wie ich eigentlich sein wollte, aber nun ja. Es waren einige Leute da, die mich kennen, sogar ehemalige Studis und das war dann wiederum echt toll. Jedoch hat mir der Vortrag und die anschließenden Fragen vor allem gezeigt, dass da leider doch noch einige Lücken drin stecken, auf die mich bisher niemand hingewiesen hat. Damit ist auch die Entscheidung gefallen, meine Promotion mit meinem jetzigen Betreuer nicht weiter fortzusetzen, ein Vertrauensverhältnis gibt es nicht mehr (stark verkürzte Version der Geschichte, mehr Details haben hier im Blog nichts zu suchen). Mein geplanter externer Gutachter hat mir angeboten, mich unter seine Fittiche zu nehmen und so wird es mich in den Süden der Republik verschlagen, zumindest virtuell.

Eigentlich war am Donnerstag Abend geplant, bei uns mit dem Land-Mädels Brot zu backen, aber ich musste das aus Mangel an Zeit für die Planung erstmal verschieben. Stattdessen waren wir zusammen Pizza essen und schwatzen und es war einfach sehr schön. Ich liebe diese Runde über alles, vor allem unsere Gespräche, die mir immer wieder zeigen, dass andere die gleichen Sorgen und Probleme haben, man fühlt sich weniger allein.

Freitag vormittag hab ich mir freigenommen, um mit der besten Freundin frühstücken und shoppen zu fahren. Unser Frühstück war so aberwitzig, dass ich immer noch grinse, wenn ich daran denke. Während wir uns über Männer und Partnerschaft unterhielten, deckten die beiden offenbar schwerhörigen Omis am Nebentisch eine Bandbreite an Themen ab, über die ich mich immernoch wundere – Hautkrebs, offene Wunden im Gesicht, „Zieh immer eine Hose an!!!!1!einself!“, betreutes Wohnen, Kartoffeln – ach man kann es gar nicht so richtig wiedergeben. Situationskomik vom Feinsten.

Während die Freundin auf Accessoire-Jagd für ein Ball-Outfit war, hab ich mir ganz spontan ein paar neue Schuhe gekauft, aus superweichem weinroten Leder. Die Freundin fand sie wiederum auch toll, so dass wir jetzt beide die gleichen Schuhe haben und uns versprochen haben, uns morgens zu verabreden, ob wir heute die Dorothy-Schuhe tragen, um zurück nach Kansas zu kommen 😀

Das Wetter an diesem Freitag war so fantastisch warm (18°), dass das traditionelle Freitag-Nachmittag-Kaffee mit frischem Kuchen vom Bäcker („Mama, du musst Geld mitbringen, wenn du mich vom Bus abholst, damit wir bei der Frau aus dem Bäckerwagen was kaufen können“) natürlich auf der Terrasse stattfand.

Anschließend noch fix in den Baumarkt gedüst, um Material und Equipment für den bevorstehenden Garteneinsatz am Wochenende zu besorgen.

Der nicht mehr ganz so kleine Hund kriegt nun seit einigen Tagen Barf-Futter und er ist total happy darüber. Noch nie hat er so schnell und mit Nachdruck seinen Futternapf leergefressen und ich bilde mir ein, dass er weniger an sich rumknabbert. Ob das nun wirklich die Lösung für sein Juckreiz-Problem ist, wird sich zeigen. Ich muss mich nun erstmal noch richtig eingrooven und ein bisschen lesen, Fertig-Trockenfutter zu verfüttern, ist doch eine ganz andere Geschichte.

Verleser des Tages: Rind-Erdung statt Rinder-Dung

13. und 14.03.2019 – Alles ist im Fluss

Grundstimmung: enstpannt

Gestern kein extra Eintrag, der Tag plätscherte so vor sich hin, ich werkelte vor mich hin mit Projektarbeit und Papierkrams, nichts blogbares ist passiert, außer vielleicht das fabulöse Gemüsecurry, dessen Rezept ich in einer meiner geliebten Rezeptzeitschriften fand und dann etwas aufgepimpt zum Abendessen serviert hatte.

Fabulöses Glückscurry

Heute früh zur Uni gefahren, um meine liebe ehemalige Kollegin Ilona in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Ganz viele Leute — (ehemalige) Studis, Kollegen und Freunde — waren gekommen um mit ihr zu feiern, zu trinken, zu schwatzen. Auf über 40 Dienstjahre an der Uni kann sie zurückblicken, das finde ich wirklich beeindruckend und ihr Weggang wird eine große Lücke hinterlassen.

Der mittägliche Hundegang war heute dank des Usselwetters ein wenig kürzer als sonst. Ohne Hund wäre ich heute wieder mal nicht vor die Tür gegangen, nass, kalt, grau. Was grad sehr nervt ist die Leinenpflicht wegen Brutzeit, das findet der nicht mehr ganz so kleine Hund nicht wirklich prickelnd (und ich eigentlich auch nicht).

Später durften wir dann auch drin bleiben, da unser ZOS-Training bei Bea Gott sei dank drin stattfindet. Hinterher war er wieder platt, obwohl er schon viel ruhiger geworden ist, dennoch ist die Sucharbeit wohl sehr anstrengend.

Nun zum gemütlichen Teil des Abends und warten, dass der Liebste von der Dienstreise zurückkehrt.

Schreiben und Bloggen

Der ein oder andere hat es sicherlich schon in meinem Twitter-Feed oder auf Facebook gelesen: Es gibt hier ein weiteres Blog!

Zusammen mit meinen Studis, die ich in diesem Semester im wissenschaftlichem Schreiben unterrichte, schreibe ich Beiträge im Schreibwerkstatt-Blog.

Es wird dort viele Beiträge zum Lesen und Schreiben geben, die Studis veröffentlichen dort ihre Schreibhausaufgaben und können sich gegenseitig kommentieren.

Das ganze ist so ein bisschen experimentell, bisher habe ich keine Blogs in der Lehre eingesetzt. Die Gründe dafür, das jetzt mal auszuprobieren sind vielfältig.

Zum einen glaube ich, dass ein Blog ein geeigneterer „Ort“ zum Schreiben ist als unser bisheriges Einreichsystem, das doch sehr steril daherkommt. Ein Blog bietet einen kreativeren Rahmen und das Schreiben macht einfach mehr Spaß.

Da das ganze öffentlich ist, hoffe ich, dass wir alle ein bisschen mehr Sorgfalt bei Schreiben an den Tag legen. Bisher lief die ganze Schreiberei hinter verschlossenen Türen und meist habe nur ich gesehen, was die Studis produziert haben. Wenn nun jedermann die Texte lesen und kommentieren kann, hat das eine andere Qualität und der ein oder andere macht sich hoffentlich doch noch einmal die Mühe, den Text zu lesen und gegebenenfalls zu korrigieren, bevor er oder sie auf den Absenden-Knopf drückt.

Der dritte Grund, ein Blog in der Schreibwerkstatt zu benutzen ist, dass ich die Studis vor allem zum Schreiben bringen will. In diesem Semester werde ich ganz viele Einflüsse aus dem kreativen Schreiben in das Seminar einfließen lassen, um Spaß am Schreiben zu wecken und die Angst vor dem wissenschaftlichen Schreiben zu mindern. Wer generell Spaß am Schreiben hat, tut sich auch beim wissenschaftlichen Schreiben leichter. Davon bin ich überzeugt.

Also, stay tuned und schaut mal rein, was wir dort so produzieren.

Firmenstaffel 2015

Julizeit ist Firmenstaffelzeit. Dieses Jahr waren wir sogar mit zwei Teams unseres Instituts am Start und vom Hiwi bis zum Prof war alles vertreten. Das Wetter war diesmal ein großer Unsicherheitsfaktor. Im letzten Jahr war es sehr heiß und schwül, was das Laufen sehr erschwerte. Als wir nun in der letzten Woche beim offiziellen Firmenstaffel-Training im Elbauenpark waren, zeigte Klärchen auch, was Sommer heißt und wir sind mit den Neulingen die Strecke eher abgegangen als abgelaufen. Gestern waren es nun angenehme 18 Grad, viel Wind und ab und zu gab es ein paar Regentropfen. Der Wind war ziemlich frisch und mitunter richtig kalt, vor allem beim Warten auf die Staffelstab-Übergabe. Beim Laufen dann war es natürlich ziemlich warm :D, kein Regen und es ging richtig gut, so dass mein Team sogar das zweite Team um 2 min geschlagen hat und ich meine Vorjahreszeit im 40sec verbessern konnte. Vor allem aber hat es viel Spaß gemacht und die Organisation war viel besser als im letzten Jahr. Genug Getränke für alle! 🙂

Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!

(Foto:  Maike Glöckner / Radio SAW)

(Foto: Maike Glöckner / Radio SAW)

FIN Stuff Crossing Zone

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Nach dezentem Tipp von Georg hab ich nun erstmal eine Lösung für mein Flohmarkt-Problem gefunden. In der FIN im Erdgeschoss lade ich nun jeden Tag eine kleine Kiste voll Kram (hauptsächlich Bücher) ab und im Laufe des Tages ist der Tauschtisch dann leergeräumt. (Die alte Playstation hat sich gestern gleich die Reinigungskraft unter den Nagel gerissen :D)

So ist das  für mich erstmal der logistisch bequemste Weg.

Freshman’s Library

Am Anfang des Studiums ist man erschlagen von den vielen Informationen, die auf einen einprasseln. Welches Skript ist jetzt wichtig für Mathe? Welches Tutorial hatte mir der freundliche Kommilitone doch gleich für Haskell empfohlen? Und warum hat diese Bibliothek eigentlich so viele Bücher?

In diesem Posting habe ich mal ein paar Bücher und Links aufgeführt, die mir geholfen haben, den Durchblick im Studium zu behalten. Das sind also Empfehlungen, die auf meiner persönlichen Erfahrung basieren. Viele der Bücher gibt es in den meisten (Uni-)Bibliotheken oder auch gebraucht bei Ebay oder Amazon Marktplatz. Also keine Angst vor riesigen Ausgaben! (Und auch in Zeiten des Internets ist es immernoch toll, ein Buch aus Papier in der Hand zu haben und drin zu blättern. Glaubt mir!)

Mathe

Lothar Papula: Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler

„Der Papula“ ist das Mathelehrbuch für Ingenieure und ingenieursverwandte Fächer (zu dem ich Informatik zähle). Es ist in einem sehr verständlichen Ton geschrieben und enthält viele Beispiele, die das Verständnis erleichtern. Der Papula besteht aus 3 Bänden: weiterlesen →

Cheat ‚em up!?

Mit manchen Sachen weiß ich nicht so richtig umzugehen. Dreiste Lügen zum Beispiel. Was mach ich damit? Bin ich persönlich beleidigt, weil derjenige glaubt, ich wäre so dumm ihm zu glauben? Ist es mir gleichgültig, weil ja eigentlich der andere einen Schaden davon hat und nicht ich selbst? Bin ich besorgt um den Lügner, weil er offenbar mit ein paar persönlichen Diskrepanzen zu kämpfen hat? Was tue ich, wenn ich für den Lügner in irgend einer Form verantwortlich bin?

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PhD topic

Well I guess it’s time for another english post (finally) — with the intention to reach a broader audience and the hope for feedback on my ideas. In this post I want to show a first inside on my PhD topic, since it’s getting really „serious“ now (again finally!) and I hope for any comments at this early stage of my work. weiterlesen →

Coming home

Yesterday I moved into my new office in my old university. After some time of absence, work at other places and the most wonderful thing in the world, I return to my Alma Mater to proceed with my PhD studies and enjoy the academical life. I have to say, it feels great to be back, to see familiar faces and also get to know new ones.